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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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t. Zeitraum. 2. Periode. 2. Capitcl.

das Concil von Chalcedon anathcmatisirt haben soll, ist nicht begrüß,Doch erfolgte um 600 eine völlige Trennung vom chalccdonischei,und der Reichskirchc unter dem Patriarchat eineskatholischen Uschoss." In Syrien und Mesopotamien mit Kleinasien, ^p ern und Palästina hatte der flüchtige Mönch JacobBaradai^Gzalus) eine ausdauernde Thätigkeit für dm MonophysitiSmus entivijch(54178), nachdem er von einigen gefangenen monophysitischen Bischtzum B. v. Edessa geweiht, und mit Metropolitanrechtcn über säniuMMonophysiten im Oriente bekleidet worden. Nach ihm nanntcn sich si,syrischen Monophysiten dann Jacobiten ').

§. 124. Mouothclctcn; der Patr. Svphrvnius u. Abt Mariinjdas VI. ökumcn. Concil.

Urkunden b. V. X. u. XI. b. Laräi«-». V. III. p. 1044 sg. ät.Ln

»!t (4 13. Aug. 662) opp. (meist geg. die Monotheletcn besond. äisMMeuni ?)U'i'bv u. äs äuubuZ iu Obriutu uaturis) 6(1. H.

675. 2 '1. k. XnastcrLit'bibliotbkcarH (um 870) eolleetauea äs Hz,iipsctuiit. bist, blonotbslitarum. I'ur. 620. u. bei Kal/Ml

37 XIII. p. 32 8<i. MecL/rv/7 (Patr. v. Ct. b 828. i breviar. Inst. W769i eil. /VtEus. Uar. 716. Viele Actenstncke deutsch in RöSluIBibliothek d. KVät. Thl. X. S. 381-471.kÄmäu/rd'O' Iiisl. bavrss. blouotbölit. in sm. uovum uuetuariuw bibl. M. 1II. VamaAuitti eslsl>ri8 IÜ8t. Llonutbolit. otHouuiü eoutrovsrsVIII. eomprobousa. kur. 678. ^-io. 6?»«iek, clissert. «Is ortu st prvxr»KInuotliolit. in sn. viudiciu-s Ooueilii oeeumkir. VI. ?ragas 777.fclc, Concilicugesch. Bd. III. S. 110298. Walch, Kctzcrhist. Th. LS. 3 666. Katcrkamp KG. Bd. III. S. 45080. u. 489M.

Die gescheiterten Bestrebungen Justinian's und Justin's II. verleüniies in der Folge dem Kaiser Heraklius noch nicht, einen neuen Vm»gungsversuch der Monophysiten und Katholiken zu unternehmen. Da er sei«Macht in Syrien und Armenien gegen den Perserkönig Chosröes II. mimithatte, lag ihm der Gedanke nahe, die dort lebenden zahlreichen Mvuosth>siten wieder mit der Reichskirche zu vereinigen. Muthmaßlich aufZ»lafsung des Theodor, B. von Pharan in Arabien, und des Sergiii«,Patriarchen von Ct., wurde ihm die Meinung beigebracht: beide Part«»würden sich eher mit der Vorstellung beruhigen:daß in Christus bei z«Naturen nur Ein Wille, und Eine Wirkungweise (öv SkXngaMz-i« cvöp)-et«) angenommen würde." Er verbot bereits (622) IN ei«Schreiben an den Metropoliten Arkadius auf Cyprus von zwei Wirkmz!-weisen in Christo zu reden ^). Dieser Vorstellung lag der Irrst« ziGrunde: Alles, was durch die beiden Naturen geschehe, müsse dem ?og«ibeigelegt werden, so daß der menschlich e W ille in den göttlichen «stgegangen sei eine neue Form des Eutychianismus. Die dm!«!vorschwebende Wahrheit dabei war wohl, daß in Christo nur Eine, atugottmenschliche Willenörichtung gedacht werden könne. Wirksthatte in der Folge Cyrus, Patriarch von Alexandrien^), hiedurch bi

1) Assemarrr clis86rt. cls 8zmis Xsswriauis in d. bibl. orioutal. ll.IIIbövgl. Ie Hursu, Orieus ebristiau. D. II.

2) Den Briefwechsel zw. Cyrus, B. v. Phasis (später Patr. v. Mr),gius u. Theodor, B. v. Pharau vgl. b. IHmrÄ. V. XI. x. 525. 567. u. m.»kaiscrl. Verbot an d. B. Arkadius cbcnd. x. 561.

3) Die Acten d. Vereinigung mit den 9 Vcrgleichuugsartikcln in du »s«

XIII. coneilü oscumsu. VI. b. I. XI. x. 561 sg. Im Art. h"k