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1. Zeitraum. 2. Periode. 2. Capitel.
auffallenden Beweis, daß die Hoheit und Autorität des päpstlichen StMjauch in ihm, dem Bedrängten und Verfolgten, zur Anerkennung und U«,merfung nöthigtc. Der Patriarch Mennas und mehrere Bischöfe erklärt»ihm in einer Schrift, daß sie die vier ökumenischen Concilien, ausdeuendl,Päpste durch ihre Legaten oder Vicarc den Vorsitz geführt hatten, s«,den pästlichen Verordnungen, die den Glauben beträfen, annähmen und di,kaiserlichen Dccretc gegen die drei Capitel mißbilligten '). Dasselbe erklär,,nach Mennas Tode der ihm folgende Patriarch Eutychius mit ach»hervorragenden Bischöfen. Nun bob der Papst die Censuren auf, kehrteCt. zurück, und willigte in die Berufung des
Fünften ökumenischen Concils nach Ct. (553).
Da von den abendländischen Bischöfen, die durch die Gewaltthätigst,gegen den eifrigen Rep aratus und Genoffen abgeschreckt worden, „urschwenige nach Ct. gekommen waren, lehnte es Vigilius ab, die Synode peröffnen, und erklärte, seine Ansicht nur schriftlich für sich allein abgcbenpwollen. Dennoch begann das Concil (am 5. Mai) zufolge eines ka,'st,lichen Machtspruches, um über die drei Capitel zu verhandeln. Awe-send waren 153 Bischöfe, die sich im Verlaufe des Concils bis zu M ver-mehrten. Den Vorsitz führte Eutychius von Ct. Vigilius enüri'M,unter Zurücknahme des frühcrn Judicatum die Gründe seiner Weigerung»einer ausführlichen Erklärung an den Kaifer(Constitutum v. 11. Mastund zeigte sich darin bereits, dieJrrthümcr undJnvectiven in den Schrift»der drei Capitel zu verdammen, nahm aber Anstand, gegen Personen de»Fluch auszusprechen, über welche Gottes Urtbeil bereits ergangen stSechszchn Bischöfe hatten das päpstliche Decret mit unterzeichnet, und m-weigerten ohne den Papst jede fernere Theilnahme am Concilc. Gleichwohlwurden in der 4ten bis 6tcn Sitzung H die „drei Capitel" verdaimtMan berief sich dabei auf frühere Beispiele, namentlich auf eine Acußemzdes h. Augustin, daß man gegen Häretiker auch nach dem Tode das A»them aussprcchcn müsse, und auf die Thatsache, daß Theodor »o»Mopsuestia schon seit längerer Zeit aus den Diptychen seiner eig»Kirche gestrichen ^) und dafür der Name des Cyrill von Alexandrien gestlworden sei.
1) Vgl. llckanLi T. IX. x. 62 sg. /Nrrcknr» T. III. p. 10.' Xos izitiir P-stolicain ssgusntes rlnetrinain, st Isstinantes eoneoräiam occlesiastieam ssrrm,praossntsm laeinnrs libellnm. Inpriinis gnatnor sanstas svnndns. Xicn«»trsosntorum deeein ,-t ooto, Oonstantinopolitanam 150, blpbesinam xrini»200, in gua in Isgatis suis atgus vicariis, iä sst bsatissimo 6vri!Io. 41er»clrinas urbis spiseapo. Xr-cacliv st krosecto bchiseoxis st klnlippo grossttm.bsatissimns Ooolestinns I?apa souioris Romas noseitnr praosoäisss, ot Olinl»äonensein 630 88. katrnm snseipiinus. Lt omnia — guas in eisäsm GiUMSMoclis— eonnnuni cnnssnsn eum IsZatis atgus vicariis ssäis Xposwlicaoxos»st serixta tam cls ücls, gnam äs aliis oninibns causis, siulieiis, canstitutiouid»!,ant äispositinnibus dsünita aut fuclieata, vsl eonstituta sivs clisposita sunt, >o^enncusss, inviolabilitsr — nos promittimus ssgunturos.
2) constitutum mit Untcrschr. der 16 Bischöfe, des röm. Diak. Th»
pbancs u. 2 röni. Diakonen b. 'I. IX. x. 61—106. x. 457—87. ll"-
cknr». Dill. p. 10—47. vgl. p. 217-44. - 3) Die Acten d. Concils b. L»I . IX. x. 157 sg. 'I. III. p. 51—212. — 4- Vgl. IHan». T ll'
p. 286. Lrrcknru. I. III. x. 131. u. nach einem andern Zeugnisse p. 1P- ^sind hier in der eollatio sssssio) V. diest Concils eine große Anzahl testiwoMvetsra eontr. Tllsoäorum zusammengestcllt.