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1. Zeitraum. 2. Periode. 2. Capitcl.
tcn sich von ihren Häuptern Petrus Mon guS (der Heisere) von Alerm.drien , Petrus Fullo von Antiochien, Acacius von Ct., welche di,Formel unterschrieben hatten, los und wurden daher amphibolisch Akeph«,ler genannt. Die Kirche war so in vier große P artcien gespalten-besonders bildete der Occident zum Orient, welch' letzterer hie und da stackzum Monophysitismus hinneigte, eine heftige Opposition. Papst Felix I».belegte sogar auf einer Synode zu Rom (484) den Acaeius von Ct. mstdem Anathcm'), wodurch die Kirchcngemeinschast des Orients und Occident«aufgehoben wurde. Der Kaiser Anastasius (491—51L) hatte zwaroei-sprochen, die Beschlüsse von Chalcedon aufrecht zu erhalten, verlangte all:bei der Bestätigung eines jeden Bischofs die Unterzeichnung des Henotiko»und verdrängte viele Bischöfe, welche sich bei dem P. SymmachusnWiederherstellung der Kirchcngcmcinschaft und Unterstützung verwandt»Die Veranlassung dazu gaben besonders die Monophysiten Tenajas,B.von Hicrapolis, und der Mönch Severus, welche beim Kaiser intriguirte«und gegen die Katholiken wüthcten. Als sic den monophysitischcn Zusatz de«Petrus Fullo zudemTrisagion „der du für uns gestorben bist"Meinschwärzten, und dadurch einen Aufstand hervorbrachten, zeigte sich Anasta-sius bei der momentanen Verlegenheit geneigt, den Frieden mit dem Occident!hcrzustellen, und knüpfte Unterhandlungen mit dem Papste an. Nachdem daVerlegenheit aber verschwunden war, zeigte er sich unbeugsam wie zumUnter Ju stinus I. (518—527) und dem P. Hormi sd as kam eine feier-liche Aussöhnung des Occidcnts und Orients zu Stande (519); die W-rechthaltung der chalccdonischen Beschlüsse wurde durch ein Edict des Kaiser«garantirt, sogar ein eigenes Fest zu Ehren dieses ConcilS in der griechische«Kirche angeordnct, die vertriebenen Bischöfe zurückgerufen und viele Mm-physiten verbannt.
Leider erneuerten sich bald die Streitigkeiten, zu Ct. besonders über de»Zusatz zum Trisagion. Vier scythische Mönche wollten der Fassung: „Einerder Dreieinigkeit ist am Kreuze gestorben" die kirchliche Autorität verschaffe«.Da man aber in dieser von dem Monophysiten Severus ausgcgangenenFor-mel die monophysitischc Irrlehre vcrmuthen mußte, so wurde der bestimmtereZusatz vorgeschlagen: „Eine der drei Personen d er Drei einigleitist gekrcuzigt word en." Dagegen wandten jene Mönche aber ein, dergriechische Ausdruck für Person (Trgöo-sarov) könne im moralischen Sinne ge-faßt werden und versteckt dem Nestorianismus huldigen. Als sie nun sogarden P. Hormisdas zu Rom damit belästigten (519), und dieser ihnen, malle Bedenken zu beseitigen, die Formel vorschlug: „Eine der drei Personei
hat dem Fleische nach gelitten," diese aber ebensowenig chren Beifallhatte, wies er sie als bewußtlose Beförderer des Entychianismus zurück)
Zu Alexandrien befehdeten sich die monophysitischcn Parteien der Se-verianer, von Severus, Patriarchen von Antiochien, welcher besonder«auf eine Vermischung der göttlichen mit der menschlichen Natur drang, mdeine dem menschlichen Körper wesentliche Eigenschaft der „Verweslich-keit" anerkannte (spottweise oorruptieolae Verehrer de«
Verweölichen genannt), und der Julianisten, von Julius, B. von Hali-karnaß, welche mehr ein Versenken der Gottheit in die menschliche Nm
1) TMsmont. 1. XVI. x. 285 sg.
2) Vgl. Döllingcr, Lchrb. d. KG. S. 151 ff.