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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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1. Zeitraum. 2. Periode. 2. Capitel.

(oonsoimiis patrum llutliolieoriim in rognlu liilsi), oder ans den VerhM,lungen und Beschlüssen der früheren Synoden geführt').

§. 109. Uebcr dieLchrc von derKirchc ».Buße gegen dicDonatift,,

I. ri/itatusMIsurta». (um 368), rls sebisin. Oonatist. od. ck« 77«. 15m W

welche zugl. cnth. moiiuin. Vater. a<I Deenat. Inst, pvrtiuantia. - A,Gegenschriften des h. psalnius s. oratio etr. hartem V»N;

(393); etr. spistol. 77rrmc«/a»t IiI>I>. III. (400); «la l>ai>tismu itr. Unatistas lildi. VII. tum 400); etr. littvras 7Vtr77a«r lidü. III. dotat.s aeelesias (402); etr. Oreseoun»» grammat. IiI,I>. IV. >40!,); g,uuieo baptismo (411); ürvvieulns eollatiou. c. vonatistis lildi. III. stg>.etr. üchiiseoi>. Iild>. II. (420). (opp. od. Lened. 3'. IX.)

II. Vale«/».-;, ds seliism. Oonatist. hinter sein. od. lüusoü. Irrst. se,I.MOcrnatistar. ox blorisianis solrodis oxearxta (dVo-/s, opp. ad. Latte,!«;Vor«,,. 729. V. IV.) IlVtteiE-t, inöinoirss ete. 3'. VI. x. 1IgZ. j,,.tcrkamp, Th. II. S. 629. u. 591666. (Giuzcl, August. W,von der Kirche (Tiib. Q.-Schr. 849. S. 4460.1. Poujoulat, Gest,des hl. Aug. nach d. Fr. v. Hurtcr. Schaffh. 846 ff. 2 Bdc. HescliConcilicngesch. Bd. I. S. 162 ff.

Die große donatistische Streitfrage war nur eine Erneuerungnovatianischen Principes und des Jrrthumö von der Ungiltigkeit der Kctzer-taufe, anhebend mit der Frage, ob sündhafte Priester die heil. SacraimLvollgiltig spenden können? In noch weiterer Ausdehnung wurde bezwchchob überhaupt unsittliche Mitglieder oder wenigstens schwere Sünder in derKirche Christi geduldet werden dürfen. Die mündliche und schriftlich,Polemik des h. Augustinus stellte erst den Kern des Streites heraus,«-lich den Begriffder wahren Kirche, sowie die nothwendigeUnterMdüng der sichtbaren und unsichtbaren, aber nicht als zwei Kirche»,sondern nur als zwei Zustände Einer und derselben Kirche.

Der Streit brach nach dem Tode des B. Mensur ins von Karthago(311) durch die neue Wahl des seitherigen Diakon Cäcilianuö aus, dnvom Klerus und Volke per acdamatioiisi» gewählt und von dem benachbar-ten B. F el ix von Aptung a ordinirt wurde. Eine rigorose und schwär-merische Gegenpartei, an ihrer Spitze die durch ihr Vermögen einflußreich,,von Cäcilian durch Zurechtweisung ihres abergläubischen Treibens mit vorgeb-lichen Reliquien beleidigte Lucilla'), und mehrere numidischc Bischof,mit ihrem Metropoliten Secundus vonTigisis wählten in dem seitheri-gen Lector Masorinus einen Gegenbischof; denn die Ordination durchFelix, einen vermeintlichen Traditor, sagten sie, sei ungiltig. Iaftebr-haupteten, Felix, wie der ordinirtc Cäcilianus, könnten nicht in der KircheGottes bleiben, wenn sie nicht ihre Vergehen erkennen und durch aufrichtigeBußthränen sich mit der Kirche aussöhncn würden. Diese Partei dcsMafori-nuö wandte sich in dieser rein kirchlichen Angelegenheit zu nicht geringem Be-fremden des Herrschers, an den Kaiser Constauti n ). Auf dessen Ber-

1) IVneent. eoniinonitor. o. 39. bcsond. o. 42. Nach des Zrenäus Ver-weisung auf den Glauben der römischen Kirche (s. S. 201) ein zweiter abge-kürzter Weg zur Führung von Traditiousbcwciseu bei etr. lulm

Oolaz. Iild>. I I. nr. 37: Ilos itaquo do aliis atquo aliis ton>i,oribns achue re-xionibns a6 Orients st Oceidento conxrreAatos vidos, non in loeum quo mm-xars cogantur Iiominss, ssd in librum, qui naviZars possit ad kminnes.

1) Vgl. Ozatatus ds solnsm. Oonatist. I, 16.

2) OchTk. 1,22. Eonstantin sprach sich schon in einem Rcseripte au den B. Ca-cilia» (v. I. 313) bei 7§»«eb. Ir. o. X, 6. sehr ungünstig über die Donatistc» as:Da ich in Erfahrung gebracht, daß einige verkehrte Menschen das Volk ül