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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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§. 107. Charakteristik d. Lchrcntwickclung in dsr. Periode.

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W der M onophysitis m II s sich III Alexandrien befestigte, wurde dieseIrrlehre leider auch in Abyssinicn eingeschmuggelt. Bis auf den heutigenTag haben sich christliche Kirchen in Abyssinicn mitten unter heidnischen undnihamedanischen Umgebungen als eine bedeutsame Wcißagnng erhalten, undsind vielleicht zu einem Werkzeuge der Vorsehung für den ganzen Weltthcilbestimmt.

Wenn nach dieser Aufzählung die katholische Kirche allerdings auch jetztan Umfang gewann und der Auftrag Christi, allen Völkern das Evangelium>u verkünden, sich mehr und mehr erfüllte, so muß der Nathschluß des Len-kers der Kirche um so undurchdringlicher erscheinen, wornach besonders imnordwestlichen Afrika die herrlichen Kirchen des Cyprian und Augustinund unzählige andere mit ihr von den Vandalen unter Geiser ich undseinem Nachfolger Hn n er ich (am Ende des 5ten Jahrh.h erst ein Ueber-n,ast von Leiden erlitten, und später mit den Kirchen ganzer Länder Asiensvom Islam gänzlich unterdrückt wurden.

An in. Die auch jetzt bereits erfolgte Bekehrung der Gothen, Vandalen, Ala-ucn, Sucvcn, Langobarden, Franken u. a. Völker germanischer Abstammung, so,vic die Verbreitung des Christcnthums auf den britischen Inseln unter den cin-gcwandcrtc» Angelsachsen gehören ihrer geschichtlichen Entwickelung nach in denzweiten Zeitraum, wo selbe paffender zur Sprache kommen, um das ganze Mis-sionSwcrk unter jenen Völkerschaften mit einem Blicke übersehe» zu können.AuS einem ähnlichen Grunde wird auch das Vordringen der Muhameda-cr, durch welche daS Christcnthnm in Asien und Afrika vielfach geschmälert oderbedrängt wurde, ans eine passende Stelle im zweite» Zeiträume verschoben.

Zmritcs Cupitel.

bntwickelung der knihol. Kiuclienlehre ans Anlap der Häresienu. der christliche» Wissenschaft.

sckÄM'ö Tbeolog. Iloginat. 3'. IV. V. cko inearnationo Vorlo libd. XVI 1'. III.cke belugianur. ot Lomigelugünnor. cko-zinnt. Inst. z>. 007 sg. (Hock, Um-risse zur Gesch. d. Philos. in den 8 ersten Jahrh. (Bonner Ztschr. f.Philos. u. kathvl.Thcol. H. 17.1. Ucb. d.Bethcilignng d. Staates bei dies.Lehrentwickl. s. (Riffel a. a. O. S. 273480. u. zerstreut in Hefele'sConcilicngcsch. Bd. IIIII.

§.!Ü7.Charakteristikd.Lehrentwicklung in diescrPcriodcvgl.tz.80 81.

Wir sagen im Sinne der kathol. Kirche Entwickelung, nicht Ge-schichte der Lehre, um der Mißdeutung zu begegnen, als seien jetzt neueDogmen entstanden, oder alte wesentlich verändert worden. In Wahrheitfand hierauch nur eine weitere Ausbildung des stets unveränderlichenLehrinhaltes durch bestimmtere Formulirung statt: eine Ausbildung,ähnlich der des menschlichen Körpers, welcher sich mit dem Fortschritte derJahre nur weiter entwickelt, ohne Verminderung oder Zuwachs von Theilen Z.

1) Leck t'orsitun ckicvt aliguis: XuIIusno ergo in ooclosi«. Obristi xrolovtnsnadelntur intelligentiae? babvtur zilnno ot nmxiiuns: sock itu. tamen, ut voroprokoetus sit Ille ückoi, non pormutatio. 8i guickom rick prokoetuin por-tmet, nt in somotipsri. un-aguaoguo ros amplilieotur, ack xorinntationow voro,M aliguick ex rckio in rckiuck transvortatur. Imitotur nnimnrum ratio rntio-nem cvrpornm, quuo licol annaruin procossn numorns suos vvolvanl ot ox-pueeut, euckem Minen, guao orant, pormunent. Vincent. Der/n. commonit. e.K. Ganz ähnlich im XVI. Jahrh. der berühmte Dominicaner Melchior CanuS:mnlusne in Lbristi ocelasia grokoetus Imboliitur intollixontiao? blinims vorogentium; posMmus vniin votustis novitatom ckaro, obsulotis nitvroni, obscnrisIneem, tustickitis grutiam, ckubiis ückoni. oinuibns n.atuiain suam ot »aturao