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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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1. Zeitraum. 2. Periode. I. Cayitel.

Cyrill von Alexandrien vertilgt °). Sein Zeitgenosse, der gelehrt,fromme Theodor et, B. von Cyrus (f 458), versuchte durch Geg!überstcllung und Vergleichung der christlichen und heidnischen Ideen, t,,biblische» Weißagungen und heidnischen Orakel, der Apostel und dergp,-chisch-römischen Heroen und Gesetzgeber, so wie durch Darlegung der En 'habcnheit der christlichen vor der heidnischen Moral die heidnisch,« !Jrrthümer zu heilen '). Damals scheint auch die s. g. Confer,«,zwischen dem Christen Zachäus und dem heidnischen Philosophen Apollo«,abgcfaßt zu sein H, worin der letztere auf Grund der mißverstandenen Ver-ehrung der Bildnisse der Kaiser auch von Seiten der Christen de»hhnischen Götzendienst entschuldigen will, darüber aber von ZachänSBessern belehrt wird.

Den besonders durch die heidnischen Historiker Eunapiuö von SM»nd Zo simuö im 5ten Jahrh. verbreiteten gehässigen Vorwurf, als Hai,die Verachtung der Götter Nom's die Verheerung des Reiches durch di,Völkerwanderung hcrbeigesührt, suchte zuerst der spanische Presbyter OwsiuS aus Tarraco^) vom Christcnthume abzuweisen. Er schrieb auf AGstin's Veranlassung eine Widerlegung vom historischen Standpunkte, died»gelehrten Bischöfe nicht genügte. Augustinus '') verfaßte daher späters,i, ktiefsinniges Werk: vom Ursprünge, der Beschaffenheit, dem Fortgange M >letzten Ziele des Staates Gottes, im Gegensatz zu dem Wcltstaate, imHeidenthume, welches in der Ausführung Apologetik, historisch,Dogmatik wie Philosophie der Geschichte zugleich ist. Mit klm«Blicke und fester Hand entwirft er den Heiden in den zehn ersten Biichmein Bild ihrer nichtigen und widerspruchsvollen dreifachen Theologie (derbiingerlichen, jener der Dichter und der Philosophen) und erbaut in den folg»den zwölf Büchern, aus die Grundwahrheit fußend, daß in Christus wch,und wirkliche Erkenutniß Gottes gegeben sei, den Staat Gottes: beginnendmit der Schöpfung und dem Sündenfalle der Menschen, fortschreitend deichdie Zeiten des A. und N. B. bis zum Weltgerichte und der ewigen Selig!«!der Gerechten, dem Ende ohne Ende"'). Mit Rücksicht auf die apologetisch,Tendenz des Werkes wird mit kühner, freudiger Zuversicht der Satz anG

1) 6zrrr7/. Alea:. libb. X. eoutr. impinm äuliaii. (opp. oll. AttäertW.) zogt

mit OM. äuliilu. Kps. 696.

2) 3/,60^0-6t. >. oll. I. IV-!

3 > 6 c>u 8 ultatt. Xacbavi Obristiaui 6 t Xxollvuü plülosogbi (ä'Xc/ier^, ch

cilsg. 3'. I. p. 141.) ^

4) kaalr OroÄr aclv. kagau. 6 tc. s. L>. 23.

5> XnArtstr». <lo eivit. Doi e. commeut. Kuciov. Vivio.kas. 522 t. c. comi«!Uu3. Vivis. otksou. 6 oguasi. Kar. 656 t. ebenso vel. Kami». 661. 2 3 4..,!,-root. kps 825. u. 6 ol. 852. 23. 8 . deutsch übers, v. Silbcrt. Wien 827.2N

6 ) ^r«F. rotract. II, 43.: lutsroa Koma Ootborum irrugtious, agoutimnnndregs Xlnrico, atguo impotu maguae elailis sversn. sst: vujus ovoreiouemLoU»talsoeam mnltvruiuguö cultoros, guos usitato uomius i>agauo 8 vocsMie. >»

( l>ri 8 tiai>am religiouom rotorrs eouaMos, solito aeorbius et nwarius v«»verum blaspbemars oospsruut. Iluclo ergo orul>L 8 cous e,elo clomus Lei »äi.blagplmmias oorum vsl srr»rs 8 , libros elg orortatö 3)er scriborv iustitui. - II!s ergo äleeem sprioribus) lrbiÄ <Iuo intas vauas oginiouen KIuIstiM,religioui allversariae rstdlluMur; seä ne gui 8 <;unm u »8 alioua tautuw reänegui 88 o, uou autsm uo 8 tra a, 88 orui 88 S roprolisiulerot, iel agit 41 «-^ altera «I>^ >rls bchus, guae ckaoaleorm eoutinetm- etc.