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1. Zeitraum. 2. Periode, l. Capitcl.
und vergeistigenden Tendenz das Heidenthum durch die neuplatonisL,Schule zu Athen und Alexandrien; hier Jamblichus (j- 333), Hi,,rokles und Hypatia, dort Plutarchus, Syrianus, Prokl»-Marinus, Jsidorus, Damascins, Simplicius, und außerdvsen besonders noch Marimus von Tyrus '). Für denselben Zweckvcrm,ten stch in diesem Kampfe auch die Rhetoren Himerius (ff 390), Tbk-mistius, der berühmte Paraphrast des Aristoteles (j-390) , Libanstt(-s 395) und der Präfect S y m machu s. Da die Ncuplatoniker setzt i»chals jemals ihre von den gröbsten Jrrthümern des Polytheismus gesäubert!Lehre durch christlich e Elem cnte v er cdelten, so gewannen sie wirl-lich Viele unter den gebildeten Heiden. Ja dieser Religionssynkretiö«wie er bei Proklus, Hierokles und Symplicius ^) bestimmt M-geprägt ist, und welchem auch der dem Christenthume nicht ungünstige G,schichtschrciber Ammianus Marccllinus ^) und Chalcidius') da-Wort redeten, führte sogar zur Behauptung der Nothwendigkeit verschieb!,ner Religionen bei verschiedenen Völkern und Charakteren. Von dies»Standpunkte aus pflegte ProkluS zu sagen: „der Philosoph müsse nichtbloß diesen oder jenen vaterländischen Cultus mitmachen, sondern in MReligionssormen einheimisch, der Hohepriester der ganzen Welt sein." Ganzähnlich meinte der Präfect Symmachus: „was komme darauf an, answelche Weise ein jeder die Wahrheit finde; auf einem Wege könne mauz,einer so verborgenen Sache nicht gelangen." Da nämlich die dem Christei-thnme am meisten widersprechenden Lehren beseitigt, besonders die Einheitdes höchsten Gottes anerkannt und manche andere christliche Elemente aufgk-nommen waren; so schien die Differenz zwischen Christenthum und Heid»thum nicht von besonderer Bedeutung zu sein, um so weniger, als man bckals subjektive Erzeugnisse des Menschengeistes auf eine Stchstellte. Man äußerte bisweilen wohl ganz naiv die Meinung, es werdestGott durch die bei dem verborgenen Wesen der Religion und der Verschik-denheit der Völker so natürliche Mannigfaltigkeit desto mehr geehrt: da dnWetteifer der verschiedenen Religionen den Eifer der Gottesverehrmig »ichansporne.
Ging man aber darauf aus, das Christenthum geradezu zu bekämpfen, stnahm man meistens seine Zuflucht zu Entstellungen und Sophismen. Am
1l Tuba»» orstionss «6. ckker'sLü. Xltsnb. 791 — 97, 4 Vol. «i».
sä. TTacckuOr. IVr. 684 k. äs m^stsrüs XvMpt. sä. 6a/e. Ox«>
768 k. 18, sainmt der Widerlegung in li»
T'älloponr libb. 18- äs astsrn. munäi. graoes. Von. 535 lat. vort. V. Mimt«Imgä. 557 k. Ärei'oolW, äs Providentia et lato etc. cominsnt. Die bciWä»erhaltenen Auszüge sä. I-onä. 673. 2 Vol. 8.: eommsut. äs aursis bvtba?versib. Hain. 475. llar. 583.
2 > ä'rnzM'or'r cominsnt. inblpictsti snckiriä. IniMl. 640. 4. sä.aer, p. 150. 400 sg.
3) Xmm. Mm-eett. bist. XXII, 11. XXVII, 3. pag. 480 sg.; »ngcachtkt si.Bewunderung der Christen vcrtheidigt er die Weißagungcn aus d. Fluge d. Wil-den Eingewcidcn dcrThicrc u. s. w. XXI, 1. p. 263 sg.; vermöge sr. BcrgcWdes Heidenth. sagt er: Mcrcur sei nichts anderes als wuuäi velocivr senueXVI, 5. p. 115.'
4> 67i«Ierckrrt« (im 4tcn Jahrh.) cominsnt. in Illaton. Vimasum (oxx. stIlippoJ-ti sä. Vabrioius 3?. II.) Die entgegcnges. Ansichten üb. ihn, ob Chmb. Urbrro?'«« bibl. iat. V. 1. p. 566. od. sicherer hcidu. Synkretist b. Mri«-animaävers. in L'rtckraork/i, sM. inteil. p. 732 Lg.