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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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§. 96. Quellen ». Bearbeitungen.

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um nicht mit der Welt zu brechen, in abergläubiger Vorstellung wähnten, imAugenblick des Todes durch die Taufe, ohne erworbene innere Tugenden,vlötzlich mit Gott vereinigt zu werden. Solche Rückblicke werden uns war-iicn nntcr den Christen der drei ersten Jahrhunderte nur religiös-sittlicheIdeale zu sehen, und uns zur Anerkennung bestimmen, daß unter demberrlich anfblühcnden Waizeu auch mancherlei Unkraut wucherte.

Im Rückblick

auf die durchlaufene Periode beglückt cS den christlichen Forscher, den größtenTheil des weltbefkcgcuden Römerreiches durch die still, verborgen wirkendeKraft des Christentbums umgebildct, geistig verjüngt zu sehen: 1) durcheine feste religiöse Erk cnntu, dic durch fortwährende Be-lehrung gepflegt und belebt wird, 2) durch Erzeugung einerwahren lautern Sittlichkeit ugd ächten Stark muth es, 3) durchLinderung der Armutb, 4) durch vielfache Aufhebung derSklaverei und 5) durch Begründung und Entwickelung einerGlaubcnswisscnschaft für das zeitliche und ewige Heil. Erkann hier mit Clemens von Alexandrien ausrufen:Ja, Christus hatwahrhaft Steine zu Menschen umgewandelt, da er Heiden, welche Steineverehrten, zum Chriftenthnme geführt. Sein Gesang hat dem Meere seineGrenzen angewiesen, das Weltall erschaffen und die Erde befestigt; er hataber auch das Reich der alten Schlange zerstört, welche wie ein Barbar. wüthete und die Menschen zmN Götzendienste verleitete." Hicmit hat er auchdie fcsibcgründcte Neberzcnguug gewonnen, daß die katholische Kirche in demfast drciliundcrtjährigcn blutigen Kampfe als eine wahrhaft göttliche Jnsti-tutien sich nicht nur prädicirt, sondern wirklich bewährt, und daß diese Kircheauch in ihrem eigenen Bewußtsein die Worte des Herrn erfaßt hat:Unddie Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen."

Iwcitc Periode.

Ion Const an tin's d. Gr. Gesetz v. I. 313 bis 692. Die kathol.Kir cheinibrer P erbindung mitdcm r ö m. Staate.

§. 96. Quellen u. Bearbeitungen.

I. Quellen: Die i» d. Einl. Cap. IV. S. 2124. aufgeführten gricch. u.lat. Kir ch cuh i st o rikcr 8'o^om., ll'/teofforet,

Meockor. leetor, ckikoaAn., Hee2>/r<in, tkattrst«. ibdoer.,

et das tbroiiiiam paselmle l^lexauckrinuiu) I. Th. b.

354. II. Th. 628. ml. et» Hesue cku I7«u/s. Uar. 688. u. Ibuck.

Ilonn. 832. 2 lenizi. scrigtor. bist. Lv^aut.); Blioaiiluines Oviikessor.

(277805.) e. not Ooari et tlombvüoü Var. 655. Von. 729»i.; ex reeensioue Toan. (Vas«««/ Vel. II. prasceckit ^tnaÄad'r« b/btto-täocaiut bist. cecl. ex reeousimie/luman. ÄelVemu. Lonuas 83941.21'.icorgus serigtni'. Iii>t. II^Llmt.) Die Concilicnactcii in d. euliec-tian. cniieiliar. v. 1. IIII u. IHauss. 1'. IIXI., Fuchs,

Bibl. der Kirch.-Versamml. des IV. u. V. Jahrh. Lpz. 780 ff. 4 Thl.*Hefelc, Conciliengcsch.Bd.IIII ; die Werke der larcin. u. gricch.Kirchenväter u. K.-Schriftstellcr dieser Per. (maxium bibl. 1. IIIXI Ltattmick. bibl. 1. IVXII.. am vollständigsten in den beiden Samm-lungen von ff/chne) od. in bcsond. Ausgaben. Auf die kirchl. Vcrhältn.bezögt, kaiscrl. Gesetze im 6nckex Vbsoäosianuo (438 gcsamm.), e.comment. Uotliolreäi, eura Tod'. Dan. Ästter, Uxs. 737 8g. 6 V. I. mitneuerdings ausgesundcncu Büch. u. Fragm. eck. Äaeuet, Lounao 842.Oockox Iu8tiiüuueu8 durch Tribonius gesammelt (529), cockex roxetitao

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