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1. Zeirran:». >. Periode. 2. Zeitabschnitt. 5. Capital.
zeichneten ). Wenn sich aber bei einzelnen Gliedern der christlichen KiHbisweilen eine »»erleuchtete Harte und übertriebene Strenge kund gab, „ftin dem Verbote, daS Haupt eines geliebten Verstorbenen mit Blumen pbekränzen ), in der Ablehnung alles Schmuckes und Putzes, der Verwerft»,aller bildenden Künste und Vcrpönung der zweiten Ehe und des Zinses; fthatte dieses in den eigcnthümlichcn Ansichten und dem Treiben des säMgcgcnübcrstchcnden Heiden- und Judcnthums und dem Gegensätze des in»einander um die Weltherrschaft ringenden Heiden- und Christenthums sei«Grund. I» seiner bessern Tendenz zeugte cs doch von erhebendem Lebeni-ernste und begeisterter Sittenstrenge, so daß die Erinnerung daran da«stob des Gott geheiligten Lebens in den ersten Zeiten der christlich»Glaubcnswärme unv Begeisterung noch erhöbt ch. Dafür können wir i»,Gegensätze zu de» Heiden auch noch Hinwelsen auf die vielfachen Bestrebungenzur Aufhebung der Sklav erei und zur Anerkennung dcS göttlichen Eben-bildes in dieser unglücklichen Mcnschenclasse, sowie auf die hingcbcnde hiebe,welche die Christen zur Linderung der Armuth sowie bei der Bestattungder in verheerenden Krankheiten Gestorbenen bewiesen haben'). Ja selbstbeidnische Philosophen und Schriftsteller haben eine solche herrliche Offen-barung des christlichen Geistes nicht zu leugnen vermocht; besonders hat lnSpötter Lucian ) eine vortheilhaste Cbaraktcristik von den Christen gege-ben, wenn auch nur in der Absicht, sie als Schwärmer zu verhölmcn: „Dies,Unseligen, sagt er, haben einmal den Glauben gefaßt, daß sie unsterblichseien und ewig leben werde»; daher pflegen sie auch den Tod nicht zu achtenund sich willig ihm darzubieten; ihr Gesetzgeber hat sie überredet, daßsiiuntereinander Brüder seien, sobald sie die Götter der Hellenen verlcugnctk»,den gekreuzigten Sophisten anbeteten und nach seinen Gesetzen lebten; dambetrachten sie alles klebrige ans gleiche Weise, betrachten es als ein Gemeft-gut und überlassen die Verwaltung desselben Menschen, von denen sie »icheinmal vollkommene Bürgschaft fordern."
Wenn alles dieses von einer großen Anzahl Christen gilt, besonders»jenen erleuchteten Männern: Ignatius, Polykarp, Justin, Cyprian und de»andern Zierden der Kirche, den heil. Päpsten und Bischöfen, den Märtyrer»,Asketen, frommen Jungfrauen und den christlich frommen Müttern, imd iuiigerechter Freude erfüllet: so dürfen wir hierbei doch auch die Klage» »st-ier Kirch en l eh rer gegen solche nicht verschweigen, die blos aus irdisch»Rücksichten zum Christcnthume übergingen; müssen auch an jene crimim,welche nicht vermochten in der Verfolgung Christum, den Quell ihres gött-lichen Lebens, zu bekennen; auch diejenigen uns vergegenwärtigen, welchden wcitläuftigen Bußeodcr vcranlaßtcn, und endlich jener gedenken, welch,
1) Z.Ü omnein I'rogror-snin, sagt Tertnllian, atguc, Iiromotm», rnl 0 M«rulnuin oxitum, ml vrmtitnm ot calceatum, rul lav-rern, ml monsns, ml l«-min», :ul < »bilin, all serlilm, gnaernnguo nos convoiLUtro oxercot, .krönt»«/Anamrto teriirms clo cor. inilnis c. 3.). — 2l Ooronas otiam sejinlm!>IcncMiis, wirst Cäcilins den Christen vor, und Octavius erwidert: Meeting!bekränzen wir die Tobten nicht, gu»m beatrm non oMnt, unser non ^anle»!ünrilnrs. I-ek/w, Octav. c. 12.
3) Vgl. -j-Hcfcle, üb. den Rigorismus in d. Leben u. den Ansichten d. altChristen (Tnb. Q.-S»r. 841. S. 375-446.). - 4) -Möhler, Aushcb. d. Silitvcrei durch d. Christenth. in d. ersten 15 Jahrh. (Tnb. Q.-Schr. 834. H. I-"-Möhlers verm. Schrift. Bd.1l. S.54ff.) Neander, Denkw. Bd.>II. S. Aäli-u. „Arm cnpflcge" imFrcib.Klc.rik.Bd.l. — 5) Tncürn. ele nwrto 1 'ersgriiiielb