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vielfach ein. Schon dem Greisenalter nahe fehlte ihm die jugendliche Be-geisterung nicht. Ja er erzeugte fetzt die gediegensten seiner Schriften: ^Widerlegung des Celsuö und seinen Commentar über den heil. Matthä«,und die kleinen Propheten. In der Verfolgung des Deciuö erlangte nnach dem Verlangen seiner Jugend und seines Alters den Ruhm eines stand-haften Bekenners, und in Folge der durch schwere Ketten und Halüeist«erlittenen Mißhandlungen endete er, 69 Jahre alt, sein vielbewegtes Lebe»zu Tyrus (254). Sein Leichnam wurde in der dortige» Kathedrale beige-setzt. Sein Zeitalter, wiewohl über manches kühne und eilfertige Wenbereits bedenklich, blieb ihm in Liebe und Verehrung größtentheilö zugetban jund verherrlichte seinen strahlenden Geist, seine reine Seele und seinen am-dauernden Fleiß durch die schönen Beinamen und
Wie er in Gregorius Thaumaturguö einen eifrigen Lvbredmund in dem Priester Pamphilus zu Cäsarea (ch 309 als Märtyrers,»Verbindung mit Eusebius warme Vertheidiger fandso ward Meth»,diuS, B. von Tyrus, sein heftigster Bestreiter (st 311 als Märtyrer).
Wenn bei Clemens sich noch mehr ein Eklektizismus in Beziehung a«sAneignung der Philosophie zeigte, so brachten Origeneö und andere Alem-vriner besonders die platonische Philosophie in eine engere Verbindung mitdem Christenthuine. Dieser s. g. oft maaßloö übertriebene Platonismii»der Kirchenväter, wozu selbst Petaviuö theilwcise die Veranlassmzgab'), bestand vorzüglich in dem Bestreben, gewisse Lehren des Christe«-thnmS mit den wirklich besseren oder vergeistigten Elementen der platonisch!«Philosophie als übereinstimmend nachzuweisen oder in Einklang zu bringe»,und die letztere zur formellen Darstellung des Christenthums zu benutzen, «»>dem denkenden Geiste den Uebergang vom Heidenthume zum Christcnth«zu vermitteln. Aber weit entfernt, das platonische System als Norm daWahrheit zu Grunde zu legen, und nach ibm das Christenthum zu forme»,betrachteten die meisten wissenschaftlichen Theologe» das Christenthum als
)a»eon. Par. 713. II 3.: ed. üa/ert/l, I,p8. 769 8g. II 3'. 21Scho-lien. 3) Commcnt. u. 4> prakt. Auslegungen vgl. ,1. ^1. Lna-rh
de Orig., Interpret. grainui. anetore fopuae. mit. Ongd. 764. p. 286 8g)
gj»8<i. opp. es. gr. et lat e. notls I'o.««,'! Llogunb 604. in M</»e grint.
KV. 3V X. separat edirt v. Lenpel, 8tnttg. 722. — et Lre-eb. «p»-
logiae pro Origene libb. VI. gricch. nur Fragmente; lib. I. in Rufi«3latcin. Uebcrsctz. in Origen, epp. ed. bien. IV. ». lVal/mni. bibl. V. IV. i»3>/ch»e gr. KV. V. X.
2 ) ället/eoaleeea.' 77-2I L,«27-«!7rc.i^. 77-:7i - 72 ,-- 77-21 «ü'7S-'o2'7l22 mit tk»
and. Schriften in lValianck. bibl. V. III. u. i» II//Ane gr. KV. '4. XVIII. vgl.Möhler, Patrol. Bd. 1. S. 681-700.
3) Detar. de 3'rinlt. I. 3. Xunc Illud ip8»m — expenilamu8 - gueimul-niodnm platonio In ebristlauam religlonein eninmentnin de 33'lnltate paullmimab Ü8 Introduetum slt, gul ex IIIIux seeta. Iimtltutlonegue traimiernnt in OiinÜlprokesm'onem, vel ulenugus iloetrlna i),8in8 nlllati exeidtigus 8unt ete. ftlicoldogin. 3'. II. p. 19 8g) Darauf folgte (,8o»rera/n) le platoniome devvlle. k»-log. 700; übers, v. Löffler, der Platvnismus d. KVV. Ziill. 2. A. 792. M>»littclnd sprach Il/ox/rem. de tnrbata. per recent. Platon, eeel. Heimst. 7A.Entschied, dageg. ftLn/lus, dekense de 88. perea nemoen de platoulswo. Itu.71 l. -HKuh n, Ehrenrettung des Dionysius PctaviuS u. d. kathol. Zluffafsuiig d.Dogmengcscb. sTiib. Q.-Scbr. 850. S. 249—293). Frcib. Klcxikon N-VIII. S. 498 ff.