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1. Zeitraum. 1. Periode. 2. Zeitabschnitt. 3. Capitel.
Drittrs Cupitcs.
Lehre der kathol. Kirche als Gegensatz zu den hauet. Doctrine«.
h. 76. Die Tradition od. das Erkenntnifiprineip d. kathol. Kirch,,7,-en. contr. baor.: L'erin/l. clo pruosor. a. v. St. zusammengcst. b.
lu8t. rboaloAioo-l-rilioa >Ic vita, 8>ri«>ti8 «,to. l?. III. x. 318 5g. 7/re».jpVI. x.27l 8g. (7'ertu//.^ TtVrta/. A7e.r. b. o. 8uo>-. I I. cli88ort. X VI.-manecker, luläiotb. xutristiou (8. xulrologia general.) I,ancl>8lu 841 1.1x. 160 8g. Vgl. -HL'. H?lx/el in sr. eä. ocnninonitorii Vluconl. 7i0riin:iizViennao 800. (7rabe, 8xi<-ileg. 88. I'atr. 1. I. in d. xraotätio.
Nach einer tieferen Auffassung der frühesten Kirchenlehrer") find dHbeschriebenen Häresien der neue große Sündenfall nach der Erlösung genaimworden. Denn wie durch den ersten Fall des Menschengeschlechtes die Ein-heit und Harmonie der geistigen Kräfte des Menschen zerstört wurde, s«wiederholte sich dieses auch hier.. Die große Gemeinschaft der Christen, dHEine Kirche, wurde in zahlreiche Sekten gespalten, deren jede in ihmAuffassung des Christcnthums sich einseitig von einem geistigen Vermögenbestimmen ließ: die Gnostiker faßten das Christenthum nur mit dem Gefühl,und der Phantasie auf, die Ebioniten und die meisten Antitrinitaricr mmit dem abstrakten Verstände. Diese Einseitigkeit, ein Mangel der wahr-haften Wiedergeburt, welche alle Kräfte des Menschen zu einem harnio-nischen Ganzen nmbildet, verbunden mit unbezähmtcr Selbstsucht mkHochmut!,, wurde Veranlassung zur Trennung einzelner Glieder daKirche von dem Gesammtkörpcr, welcher Einheit seiner Gru »dläge d. i. seines Glaubens voraussetzt. Durch diese egoistisch»Bestrebungen erhielt die Kirche mehrfache Veranlassung, sich über ihr imimoWesen, ihr Einheitsprincip nach Zeit und Deutlichkeit immer k-stimmter und klarer auszusprechcn. Der Ausdruck dafür war: katho-lische Kir ch e "^) und die Häresien haben so der Kirche nützen (1 Kor.
l) Vgl. ex. ail Trallian. o. l l. vgl. Genes. 3, 3. 4. VVnLcb. b. e. IV.!.
*) Die Bezeichnung zuerst bei dem apostol. Vater tzM.
in der Grußformel der ex. eeol. 8mz-rn. äo niartvr. I'olzoarx. bei L'EÜ. IV.15; u. i» der ex. Num. ucl Igermammouein bei VII, lil.
Man legte darein nicht nur den Begriff der Allgemeinheit in der Zeit«,dem Raume, sondern auch der organischen Einheit im Gegensatz zu dnvielen aller inneren Einheit entbehrenden Härcsiccn: bezeichnet ja auch di,Dinge, welche organisch verbunden sind, Lvr«,- dagegen die einzelne» für sich tc-ffchcndcn «Rom. 16, 5. i^; Beides dem Gedanken nach!»
solgenve» Schristsicllcn enthalten: Bei Matth. 28, 20. alle Welt, alle),«vgl. Mark. 16, 15. und bei Zoh. 17, 21. : nt E« «ieut lös» er k««umuu 8UIUUS; vgl. 1 Korinth. 12, 12. viele Glieder -v Ephes. 4, U.
— Dieser organischen Einheit in dcr.Allgemeinheit steht gegenüber »W»8oet:>, sobola. Ettnnologisch abzulcitcn von caxiu, oligo, 00N80V; in erslkMBedeutung louxio) init dem Nebenbcgriff Partei ergreifen oder machen, m mandern (oligv) eine bestimintcLebensartsBeruf), besonders eine eigene Lehrst»wählen. Daher werden bei Polybius die politischen, bei Philo die religiöse«Parteien, jnd. Sekten, dürch --i,bezeichnet. Ebenso in der Apostclgcsch. ö,11.; 15, 5. und 26, 5. die Pharisäer und Sadducäcr. Indios»Sinne ging --so---; u. in das Christcnthum über. Daher sagt Atha-nasius: bedeute -rc tVtsv -70Ü-7Ü) u. ähnlich stio-
ronymuä: /raerosr« Araoos ab oloetions clioitur, gnocl 8ci>ioot eain 8>bi mMguisgus oligat clisoixlinam, guam xütat 0880 inoliorvin soomnrontar. i» Oulato. 6.1 Darnach bilde» eine „Häresie" diejenigen Christen u. ihre Anhänga.welche ohne Anerkennung der gemeinsamen einheitlichen, göttlich geoffenbam»,