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1. Zeitraum. 1. Periode. 2. Zeitabschnitt. 2. Capitcl.
Welt; die selige Sohnschaft des höchsten Gottes offenbarte durch die Vermittlungdes heil. Geistes dem Sohne des großen Archon die Heils gebauten*). Alsdieser, der jetzt Christus genannt wird, sie seinem Vater mitthciltc, beugte sig,derselbe in Gottesfurcht (Spricht». 1, 5 u. Ps. 31, 5) vor dem unaussprech-lichen Urwcscn; und nach ihm empfing die ganze Ogdoas dieselbe Belehrung:über den unaussprechlichen Gott; die selige Sohnschaft; den heil. Geist, und überdie Einrichtung des Ganzen, wohin es zurückgeht. Christus ließ nun das em-pfangene Licht dem Sohne des Archon der Hcbdomas aufgchcn, welcher hier ini>demselben Erfolge das Evangelium verkündete wie in der Ogdoas. Und nachdemso alle Regionen mit den unendlichen und und den 36)
Himmeln, deren großer Archon Abrara-s ist, vom Lichte des Evangeliums er-leuchtet waren, wurde das unbekannte Gcheinmiß auch der in der unterste»Welt znrückgclaffcucn Sohnschast geoffcnbart. Bis aus Moses hatte hier dnniedere Archon geherrscht; Moses offenbarte dann den großen Archon, von demdie Propheten ausgegangcu sind. Nach der Verkündigung des Evangeliums i»der Ogdoas und Hebdomas ward hier zuerst Jesus, der Sohn Mariä, erleuchtetEr ist die Kraft des Höchsten, welche die Maria überschattete, und soll die hierzurückgelassenc Sohnschast durch Verkündigung des Evangeliums reinigen, so daßsie ihm ins Pleroma nachfolgt, alle Elemente scheiden und zur rechten Zeit a»ihren Ort bringen, worin im Allgemeinen die besteht. Auch
hatte sein Leiden keinen andern Zweck als die Scheidung des Gemischten: dmLeidende in ihm, der Körper, kehrte zur Materie (L/x-,zurück, das Psychischeaus der Hcbdomas in das Reich des zweiten Archon/und das Pneumatische i»das Pleroma, von wo aus cs die weitere Läuterung auf der Erde leitet, wo alleElemente der zurückgebliebenen dritten Sohnschast vereinigt werden und sich anihren Ort cmporschwingcn. Endlich verbreitet der unaussprechliche Gott die großeUnwissenheit «-/>-»-»), vermöge welcher kein Wesen mehr nach
etwas über seiner Natur Liegendes strebt.
Davon weichen die seither bekannten und zur Darstellung des basiliam-schen Systems verwendeten Mitthellungen des Irenaus und Epipha-nius mehrfach ab, doch sind sie auch theilweise wieder mit dem Philo-sophumenis zusammentreffend. Nach jenen
Emanircn aus dem Urwcscn O--,- ob. sieben Kräfte
(voL;, suvL//,;. , welche den ersten Himmel
oder das Gcistcrreich bildeten; aus diesem ein zweites und sofort bis zu der Zahlvon 365 Gcistcrreichcn in immer unvollkommeneren Abstufungen. Der Inbegriffdieser Geistcrrcichc d. i. des sich offenbarenden Gottes im Gegensätze zu dem a»sich seienden, unaussprechlichen Gotte wird in dem mystischen Name»dargestcllt'), dessen Buchstaben als Zahlen gelesen gleich 365 sind s). Durch dieletzte Emanation hatte sich das Pleroma den Grenzen des Chaos genaht. IGstürmten die chaotischen Mächte gegen das Pleroma an, rissen einzelne Lichtthcilean sich, und bannten sie an die Materie. Darauf schufen die sieben Engel derletzten Ordnung, besonders der erste aus ihnen (- der beschränkte Gott
der Juden, die unvollkommene Sinncnwclt und die Menschen. — — Um dieMenschheit von der Herrschaft dieses unvollkommenen Wesens zu befreien, sandtedas Urwesen den erstgcborncn Acon auf die Erde, welcher den Menschenwahre Gottcscrkcnntniß mittheilen und sic also zum Lichtrcichczurückführcn sollte Dieser vereinigte sich bei der Taufe mit dem
Menschen Jesus, daher die Basilidiancr besonders das Tausfestfeierten. Bei dem Leiden habe aber der Jesum wieder verlassen, so daß
ovx H7rl57'«'ro.
1) B e llcrm an n, Versuch über die Gemmen d. Alten mit dem AbraraS-Bildc, Bcrl. 817—19. 3 Stücke u. Gieseler in d. Stud. u. Kritik. 830. H. 2.
2) Diese G e i st c r a r i t h in c t i k ist vielleicht auf die Astronomie der ägypt.Priester, zuverlässiger auf die p y t h a g o r ä i s ch e Zahlenlehre zurückzusühmvgl. II, 14. n. 6.