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zu den Heiden lege ein vollgiltiges Zeugniß davon ab. Die den Christen zu-gerechneten allgemeinen Unglücksfälle rührten keineswegs von ihnen her, eshabe deren in noch größerer Anzahl vor der Verbreitung »es Christenthumsgegeben; vielmehr würden dieselben durch das Christenthum in dem Maßevermindert, als es nun wenigere Sünder, aber mehrere Fürbitter bei demEinen wahren Gotte gebe. — Doch finden sich in der Bestreitung des Hei-denthums oft Ucbcrtreibung oder Verkennung der bessern Elemente so wieeine Berufung auf Schriften, die ganz oder zum Lheil unächt waren, z. B.das Buch eines gewissen Hystaspes, eines alten persischen Weisen, dieSchriften des in Aegypten viel geltenden mythischen Hermes Trismegi-stos und die stellenweise stark interpolirten s ibylli nisch en Orakel mitihren Weißagungen insbesondere dem berühmten Akrostichon auf Christus§. 70. Bedeutung des Märtyrcrthums in der katholischen Kirche.
Lactant. äs mortib. psrsscntor. 2'odM. lib. nä murtz-r. sxbortniio uämaeh'rium. OM-. ep. 11. nä munter. s. ob. S. 121. (7a/Ion/r«>? äs 88.inurl^r. srucintib. Rom. 594. IRammaostrr orig, et nntig. dir. lib. III.ä'aArttarind', äs murtzr. srnsintibus. brok. st Rps. 696. 4. — IVrtcken-kzumck XIV. fopp. sä. vuvsntrins 492. 4. reeeus. etaänot. illustr. <7/rr. ddka-'E. llal. 733. 8. sä. Hrreskrt« Rom.
798—99. 4. vä. OübarE. Vül>. 844.) -h(Vratear«ö-'r'oMck, Iss mart^rs ouIs triompbs äs In rsl. dir. II Vol., übers, v. Häßler. 3 Bdch. 2. A.Frcib. 816. — s-Rsrro-rs, prasleotiou. tbsol. Rom. 835. V. I. p. 186—206. Staudcnmaier, Geist d. Christcnth. 4. A. Bd. II. S. 1006 ff.
Siehe, ich sende euch wie Schaafe mitten unter die Wölfe. — esre
Matth. 10, 16. Luk. 24, 26.
Das Verfahren der einzelnen Kaiser, wie eines Nero, Marimin, DeciuS,Diocletian und Galerius gegen die Christen, sowie die Anwendung der neuersonnenen entsetzlichen Todesqualen läßt es leicht vermuthen,wie viele und wie sehr die Christen gelitten haben. Man sah hier oft undin unzähligen Beispielen, was die Römer an Mucius Scävola, Regulus u. A.bewundert Habens. Die Zahl derselben mit Dodw ell vermindern zuwollen, würde von vorgefaßten Meinungen zeugenund nicht gegründeterist die Annahme, daß Ostentation oder ein blinder Fanatismus der allge-meine Beweggrund zum Märtyrcrthume war. Doch soll hiebei derTadel er-leuchteter Kirchenlehrer gegen viele, die sich zum Märtyrerthume voreiligdrängten, nicht in Abrede gestellt werden (schon in der eg>. eeol. Lm^rnen.
1) ättstr». npol. I. e. 20. 44.; sobontut. nä Orusoos c.38.; D/reoML uä^utol.
II, 33, 31, 36; besond. Ladamt. iustit. IV, 15 u. a. St. Das Akrostichon:Iiiüüt; best uis; Oramck. lib. VIII. V. 217—250.
Die vollständigste Ausgabe dieser Sibpll. Orakel mit den Resultaten der neuenUntersuchungen darüber in Oruculu 8ibzäliun ste. sä. LVreckLeb, Rips. 852.(gricch. Text mit metrischer deutscher Ucbcrsctzung).
*) M7mt. Ldlie. Oetuv. s. 37. Ladamt. iirstitut. äivin. V, 13. Man wandteeiserne Krallen an, scharfe Muscheln/ siedendes Wasser, geschmolzenes Blei, Bren-nen der Wunden, schlug glühende Nägel durch den Kopf; band die Füße an zu-sammcngcbogcnc Acste, und ließ diese dann auscinandcrschncllcn; zersägte dieKörper.
2) Lockodt, äs puudtuts mnrt^r. (äissed.Vz-xriuliicu, XII.) widerlegt v.Rar-»cu't, in d. pro,eint, uä nctn murtxv. vgl. L-err. contr. bnor. IV, 33. p. 272. u.Rstseb. b. e. V, 1. VIII, 4. 6. 8. 9—13; äs mnrh'r. Rslnsst. Lacta-rt. äsmortib. psrsscut. c. 10; das marh'nvlog. rom. Mo sh eim's Ucbers. v. OriZen.etr. Oels. S. 271 ff. Freib. Kirchenlcr. Bd. XII. S. 773.
Alzog's Kirchcngcschichtc. 7. Auflage. lg