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I. Zeitraum. I. Periode. 2. Zeitabschnitt. >. Capitcl.
obwohl sogar die Kaiser schon in Inschriften triumphirt hatten: nomineC.Irristisnoi um Zelot», gni rein >>nt>Iio,nn evertelmnt, und Superstition»cln istikma »lngue cleleta. Wahr wurde hier aber die Verheißung Christi;In der Welt habet ihr Angst; doch seid ruhig, ich habe die Welt überwun-den! (Joh. 16, 33.).
Bekämpfung des Christen thums durch geistige Waffen.
In diesem Jahrhunderte hatte sich die oben angedeutete Tendenz der neu-platonischen Schule noch bestimmter ausgeprägt durch Ammonius Sak-kos von Alexandrien f zu Anfang d. 3. Jahrh.) und Plotinus, seine»Schüler'), dem wir die Kenntniß der wichtigsten Entwickelungen der neu-platonischen Schule verdanken (ff 270).
Verstimmt über den Zerfall aller Lcbensvcrhältnisse, unbefriedigt mit derso vielfach versuchten Lösung der höchsten Probleme, ja ungläubig gegen diewidersprechenden Meinungen der Philosophen, und dabei gleichgiltig gegendie äußere Welt, sogar von ihr abgestoßen: zog sich der menschlicheGeist auf sich selbst -zurück. Es machte sich der Drang nach etwasHöherem als die sichtbare Welt, nach Vereinigung des Endliche»mit dem Unendlichen, und nach einem absoluten Wissen gel-tend, wodurch diese neue Philosophie einen mystisch theosophischen Charaktererhielt. Sie beschäftigte sich daher wenig mit dem erscheinenden Reale»,sondern suchte das jenseitige Göttliche und Ucberweltlichc und zwar nichtdurch consequentes Denken, vielmehr durch unmittelbare intellectualeAnschauung, Ekstase und Verzückung in das Mysterium der göttliche»Welt '). Dabei galt ihr als Hauptaufgabe: die innere Einheit zwischen de»philosophischen Systemen und den Volksreligionen trotz ihrer verschiedene»äußeren Formen und Manifestationen darzuthun, was besonders durch allegorische Deutung der Mythen geschah. Die von mythischem Dunkel umge-bene Gestalt des Pythagoras und der mit Christo gleichzeitige Apol-lon« us vonTyana wurden in eine ähnliche Beziehung zum Heidenthuniegesetzt, wie sie Jesus zur christlichen Kirche hat. Der Nachweis der kos-misch e n P r i n c i p i c n und der Emanationslehre wie die Erreichungdes vorgesteckten Zieles wurde nach dem bczeichneten Standpunkte nicht aufdem Wege strenger philosophischer Untersuchungen erstrebt; vielmehr nahi»der Nenplatonismus noch den Charakter göttlicher Offenbarungan, wodurch er sich meistens weiterer Untersuchungen überhob. Die Reprä-sentanten dieses Systems galten für Seher und Heilige, die losgerissc«vondenBanden derSinnlichkeitderAnschauung desGvtl-lichen gewürdigt worden. Ammonius wurde der von Gott belehrte(Keoffifftt-k-ro?) genannt; und Plotinus verheimlichte sorgfältig, wann undvon wem er geboren worden. Auch gab er die Möglichkeit der Magie und
t) Plotin's 54 Bücher momentaner Prophet. Eingebungen, die scimSchüler, besond. Porphprius ordneten und mystisch in 6 Enncadcn thciltcn; viuIJ'tbntzorae; gg al>8tinentia ab osn earnis; tpuZin. -x.
das Leb. Plotin's v. sein. Schüler Porphyr fopp omuia, Uorpb^rü vita klotini eil.
Oxon. 836. 3 4.) vgl. Gesch. d. Philos. v. Tenne mann Bd. l'I»
v. Ritter Bd. IV. Kirchner, die Pbilos. Plokin'S, 1854. Staudcnmaicr,d. Philos. d. Christenth. Bd. I. S. 519 ff. K. Vogt, Ncuplatou. u. Christenth.Brl. 836. Th. I. d>tes«/inrk, 6o äiulocsien Uloriiii natioue Ilal. 829; llkemmelotomata klotim'aua IIn.1. 840. Neun der, üb. d. wclthistor. Stellung Plo-tin's fAbhandl. d. Berlin. Akadcm. 845). — 2) Schwegler, Gesch. d. griech.Philos. Hrsg. v. Köstlin, Tüb. 859. S. 261 ff.