>24 l. Zeitraum. >. Periode. 2. Zeitabschnitt, l. Capitel.
stadt Celeja (Cilly in Kram) die Märtyrerkrone empfangen hat (285).Der B. Bieter inuS verherrlichte (803) die Kirche von Petavio (Pettanin Steiermark), und die heil. Afra jene zu Augsburg mit dem Märtyrer-tode '). In Hinterpannonien bestand das Biüthum S ir m iu m, dessen A.Irenäuö in der Verfolgung des Diokletian als Märtyrer starb. Auch duGothen, daö kriegerische wilde Volk, welches Mösien und Thraeicn be-wohnte und durch beständige Streifereien die Nachbarländer beunruhigte,hatten seit dem Ende des 2ten Iahrh. besonders durch Gefangene vielfachNachrichten von dem Christcnthume erhalten -).
Jenseits des Meeres in Britannien war der Einfluß der Druiden ge-waltsam unterdrückt und durch römische Mythologie und Cültur ersetzt wor-den. Auch hier bewährte sich die umbildende Kraft des Christentbums. Ver-geblich ist zwar daö Streben der anglicanischen Kirche auf den Grund derspäteren Zeugnisse des Eusebius und Thcodoret ), den Apostel Paulus dasChristenthum in Britannien verkünden zu lassen, um ihrem Episkopate eine»Apostel an die Spitze zu stellen. Sicher aber entstanden hier, durch römischeMilitär- und Civileolouien begünstigt, frühzeitig christliche Gemeinden, vonwelchen am Anfänge des 3ten Iahrh. Tertulliau und Origenes zeugen; janach Tertulliau war das Evangelium dort weiter vorgedrungen als die Römer,was auf Schottland oder Irland deutet'). Beda der Ehrwiirdige be-hauptet, der britische Häuptling Lucius habe von dem römischen B. Elcu-theriuö (177—192) christliche Lehrer verlangt und erhalten. Die Ver-folgungsedictc des Diocletian ) bedrängten auch die dortigen Gemeinde«schwer (303). Zn dem heil. AlbanuS erhielt die britische Kirche ihre«ersten Märtyrer. Auf der mehrfach erwähnten Synode zu Arles sah ma«bereits 3 Bischöfe Britanniens von Eboracum, London und Lincoln.
Bei einer Uebersicht
dieser speciellen Aufführungen werden die wenn auch etwas rhetorisch gehal-tenen Schilderungen von einer fast allgemeinen Verbreitung des Christen-thumo gerade nicht befremden können"). So sagt Justinus: „Es giblkein Volk, weder unter den Barbaren, noch Hellenen, noch irgend eines an-deren bekannten Völkerstammes, unter welchem nicht im Namen des gekreu-zigten Christus Gebet und Danksagungen dem Vater und Schöpfer des Well-alls dargebracht würden." Jrenäus spricht nicht nur von der über dieganze Welt bis an die Grenzen der Erde zerstreuten christlichen Gemeinde,sondern erwähnt auch bestimmter christlicher Kirchen in Libyen und in Aegyp-ten , unter den Celten, Iberern und selbst Germanen. Einen noch höhere«
>) Obrouicnn I-ancsacsns. st. ?stavien8. Xreliisp. st Lpisc. 1". I. seript
ree. Xrmtr.); über die hl. Afra vgl. Nee/nart. etc. u. Reetberg, KG. Dcutschl.Bd. 1. S. 82 ff. der hier unrichtig conjecturirt! — 2) SoLome». Ir. e. II, 6.
Ii. e. II, 5. — 3) dsmnn8tr. svnnZ. c. 3. u. 7. TVeeockore/i
cnunnent. in 2 I'imntli. 4, 17. u. in ?8. Il6. (Opp. od. '1'. I V. >>.
829 sg.) Lingard, Altcrthümcr der Angelsächs. Kirche. Bresl. 847. S. I ff.
4) T'ert»/!. adv. ,lud. c. 7. 7-raeoe««a Nmna»/« kooa
ne-'o §!«ück'ta. OrO/en. in Vlattb. tract. 38. vgl. A7/arck, annalen scel. Rrittm-nicae, V-sodii 603. I . I. k/sxerl brittannicar. scidssinr. antignit. 7,nnd. 687ni-iW-. ec<I. 'V. III. p. 557 8g. Bonn. Ztschr. f. Philos. u. kath. Thcol.H. 15. S. 83 —103. csnnnsntar. ds oc<d. kritannicao primnrdii» ?.I.
llal. 839. — 5) Dies bezeugt d. älteste brit. Schriftst. jgnernlns ile
k-xcidio Oiü-ui. Inid. V. XII.) — 6) ,7n.->7/». VI. dial. c. 3Vg-,di. e.
117. /-en. contr. das,-. I. 10. adv. 3nd. c. 7. apologst. o. 37,