64. Weitere Verbreitung des Christenthums in Europa.
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12. war ein Alexandriner!) als erster Bischof vorgestanden, hinderteder Einfluß der Juden in Unterägyptcn, Libyen und PentapoliS, die in Folgeihres Aufruhrs (115) unter Hadrian herbeigeführte Verheerung und Entvöl-kerung, so wie noch die zahlreichen Gnostiker die Gründung neuerKirchen, besonders die Einsetzung mehrerer Bischöfe bis zu Anfang des3ten Jahrh., wo auf einem Eoncile (235) zwanzig Bischöfe anwesend waren.Die Kirche von Alexandrien hatte jetzt die einflußreichen Bischöfe Deme-lriuS Heraklas und Dionysius'). DaS Christcnthum fand nun umso williger Aufnahme, als sich für den düstern vaterländischen Cultus immerweniger Auklang zeigte, die christliche Lehre aber, als der menschlichen Naturallein entsprechend, von den berühmten Theologen der alexandrinischen Schuletiefsinnig dargestellt wurde. Unter OrigeneS war der Andrang zur christl.Kirche in Alexandrien so groß, daß er zum Unterrichte der Katechumeuen einenGehülfen annchmcn mußte.
Der Ursprung der christlichen Kirche im nordwestlichen GebieteinAsrika Proconsularis, Nuinidien und Mauretanien ist dunkel;wahrscheinlich verbreitete sich hier Vas Christenthum frühzeitig von Nom aus.B aroniuö will den Ursprung von den Aposteln besonders von Petrus ab-leitcn, was Schclstrate bestreitet'). Die Hauptkirche wurde Karthago,durch welche die christliche Lehre weiter nach Numidien und Mauretanien ver-pflanzt wurde. Da das Christenthum sich hier fast durch 100 Jahre bis zuKaiser Severus ungestört entwickeln konnte, mehrten sich die Anhänger der-artig, daß Tertullian'), der berühmte Presbyter vonKarthago (um 202)von einer fast überwiegenden Anzahl der Christen in den dortigen Städtensprach. Am Ende des 2ten Jahrh. hielt Agrippinus, B. von Karthago,eine Synode von 70 afrikanischen und numidischen Bischöfen, und ein Nach-folger Cyprians (s. 248) konnte bereits 87 Bischöfe aus den drei Kirchen-provinzen, dem proconsnl. Afrika, Numidien und Mauretanien um sich ver-sammeln'). Und im 4ten Jahrh. kamen noch drei weitere Kirchenprooinzcn:die Tripolitanische, Byzacenische und Mauritania Sitifensis mit zahlreichenBisthümern hinzu.
§.64. Weitere Verbreitung des Christenthums in Europa vgl. §. 50.ckUsstM/ 7t»lm s»<-r«> «. cko Upiscop. Italias ote. eck. II. stackin Hst Ockctt,Vsnst. 717—722. >0 'Ist kick. — ik'/orer. blspauna sa.aeacka sortg. v.liiscn u. A. Nocke. 754— 850. 47 Ist 4. e/retstO«,« in jieovin, ins
scclssiasticas ckistrilmta, ,,aa seeiss et Instnria ouiniun, Ickpiscnpnenmet Heebiop. etc. npsea et stackin träte»», ,bi»«t»ra,ck/«a»o-'M» (O/o«.»/«.,8«»sv. et Unil. cks 8t. Lluetke) st aline. Nnnaclinr. conge. 8t. Nanri,kaeis. 715—786. 13 1. t'nl. — O'aÄe»', anuaiss ecc.Iesiast.ici tcksentaniae,Vionnae 756. kni. 'I. I. vgl. Wiltsch, kirchl. Geogr. u. Statist. Bd. I.S. 34—43. u. Holzhauscn, Grund, b. christl. Kirche im Gebiet d.röm. Bischöfe. (Jllgen, histor. Ztschr. Bd. VIII. H. 4.j.
In Griechenland und den benachbarten Gegenden hatte der Apostel
11 L'useb. Ii. s. II, 16. VI, 2.
2j La,'»», ack a. 49. ne. 8. L'. 8'oäcksteate, sccissia HIri> ana sab priiaataOartbaz, kae. 690. 4. lieber Karthag. Götzendienst s. Döllingcr, Hcidenth.S. 455—56. — 3) Vck 8capai. c. 2. Vaata üoininam inaititailn gaes >eaensmache civitatis casus>jus: u. c. 5. (juantis ignibas, >giantis Alackcks npus seit?tzuick ipsa Oaetdago passnen es«. ckcerst»ta»cka a t.e. p. 86. u. 88. Vpolo^ei.
37.: klsstseni suinus et vesiea av»r/a : aebes, iasalas, castolla,
unmicchia, eonciliabala, eastra ipsa etc. p. 33. — 4j ein 71. u. 73.
AuAnst. cks baptismn II, 13. stUa»«/. '1.1. p. 967—92. Ulaeckae» 1.1. p. 159—180.