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1. Zeitraum. I. Periode. I. Zeitabschnitt. 3. Capitcl.
Gottes Gebot')." Hätte dieser Vorrang nicht bestanden, woher käme csdann, daß im 2. u. 3. Jahrh., besonders im Kampfe gegen die Häretiker,die Kirchenlehrer die Reihenfolge der Bischöfe seit den Aposteln von denberühmtesten Kirchen aller Orten angeben zu können versichern und wirklichangebcn')? Auch ist geschichtlich erwiesen, daß im 2. u. 3. Jahrh. wirklichder Bischof überall mit untergeordneten Priestern an der Spitze der Gemeinden stand. Diese Uebcreinstimmung an allen Orten, wohin das Chri-stenthum gedrungen war, setzt eine göttliche Anordnung des Episko-pats voraus, zumal nirgends Erwähnung geschieht von einem Kampfe der alte»Prcsbytcrialversassung gegen die neue Episkopalherrschaft.Man halte daneben nur die verschiedenartigen Staatsformcn, die sich beiden einzelnen Völkern geltend machen! Jene Einheit aber etwa durchUsurpation erklären zu wollen, ist undenkbar*); woher ein solcher überallin gleicher Weise hcrvortrctcndcr Egoismus in der anerkannt besten Zeit derKirche Christi? Bot etwa auch das Amt eines Bischofs in jener Zeit derVerfolgungen, wo die Wuth sich besonders gegen ihn wandte, Anziehendesfür selbstsüchtige Absichten?
Dagegen wird aber cingcwendet:
a) Daß im N. T. dieselbe Person -n-xsicsz und genannt werde
lApg. 20, 17. 28.; Tit. l, 5. 7.). Das spricht aber noch keincswcges snr dengleichen Rang; denn bei gleicher Benennung kann iinmer ein Unterschied in derSache liegen. Nannten sich doch die Apostel Petrus und Johannes selbst
^1) I'),. ^>1 Ich,lies. < ^ 6. ml, Lmzwin 8.^ ml l^nzr». u.
2> Iren. eantr. llaor. III, 3. u. 3. 4. DenknÄ. ,ie praeger. Inuw. e. 32 vt 36.
*> In dieser Weise schien Hicron pinus i» einer momentanen Aufregung denVorrang d. BB. vor den Presbytern erkläre» zu wollen, als er die sehr häufigurgirtcn Worte zu Tit. e. I. anmcrktc: illein >:st Urasbytcr, gni ot Ichnscapiw,<>t antognam llialwli ingtinetn gtnllia in religlnne liorent nt llieoretnr in popnUs: ginn 1'anli etc. (I 6or. l, 12.) ennnnnni progllzstnroinni enngilin >welo-
giao gnliornalmntur. Uogtgnrnn voro nnnggniggno vos, gnos Inrpti-iavorat, gnog»880 pntalmt, nonVstrigti; in tato orlio lloerotnm «8t(?!>, nt nnng llo >>,<,8-l>) tori8 oloetng gnpnrponorotnr eaotarig, all ginnn ninuig aeillegian enrazinrtinorot. iw gestiginatnn, gomina wUaroittnr? Der Beweis ist ihm des. Phil.1, l. Apg. 20, 17. 28. 1 Petr. 2, 1. Auch op. 82. wl Oeoannm sagt Hiero-nymus: ,Vpnll Vvtorag »Äo»? Ichiigro;,! <>l Uroglgviori t'nnrnnt, (piin illinl nninenllignstatig, llne aetatig. Diese Ansicht beruht offenbar mehr auf einer falschen In-terpretation bibl. Stellen, als aus der Geschichte. Zudem ist zu beachten, daßHieronymus bei Bekämpfung irgend einer Ansicht oder eines Mißbrauchs sich leichtzu ertrcmcn Meinungen sortreißen ließ. So stellte er hier wegen des Ucbermnthcscinigcr Diakonen die Presbyter den Bischöfen gleich, und schrieb ei» andermal:gnill tuest oxeopta vrllinatiuno blpigenpng. gnnll progllptor non laeia!(blp. lOl. aliag 85. ml Ißvan^elnini, womit er doch den Vorrang des Bischofsin dem wesentlichen Punkte der Ordination zugcbcn muß. Nun hat eraber in ruhigerer Stimmung erklärt: nt geiainng, trallstianog apogtrllieas Lnnstasllo V. D. t^n>><! ^arnn ot stlü (fing atgiu Dovitao in tinnjlln lnornnl, In,<^ gilnot 25/<rco»i viinlieont in occlogia (stwigli sop. lOl. allblvaiiA.) vgl. op. 34. all lsto>wtian. Ja er behauptet in der Abhdl. allv. Inieile-rann8: oeelogiae gallig in «neerrlo//« ll/An/knke eni gi non >'xnr8
gnaollinn ot «2 tot in o>allo8ia oliieiontnr
8eln8inala igiain gaiwrllotog. Mnnll. llogni. V. VI. «liggortationn. oeelo-
giagtiear. I. I. lle stgngening ot oor. snrigiliet. ae llstmit. e. l—3. p. 2l 25.Miume/st, »riM. ot<' 3'. l V p. 503 8g.
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