INI» 1. Zeitraum. 1. Periode. 1. Zeitabschnitt. 3. Eaptiel.
nung des Melchiscdek war, und sich in dem Einen Opfer auf Golgathafür die Sünde der Menschheit darbrachte (Hebr. 2, 17. 7, 17. 9, 28. 19,19.), so sollte dies Eine Opfer gleichfalls "> der Kirche fortlcben und fort-wirken. Zu diesem Zwecke bestellte er die Apostel auch ;u Fortsetzern dergroßen pricsterlichen Opserbandlung ihnen befehlend, sene geheimnißvolleHandlung bcini letzten Abenkmahle, wo er unter den Gestalten des Brodesund Weines seinen Leih und sein Blut darreichte, zu seinem Gedächtnisse fort-zusetzen (Matth. 26, 26 ff. Luk. 22, 19-29. 1 Korinth. 11, 26—26.).Ebenso ertheilte er den Aposteln zugleich die Macht Sünden zu ver-geben (Job. 29, 19- 26.). Da aber die Zdee dcS Ehristentbums sichnicht mit dem Opfer und der Sündenvergebnng abschließt, sondern auch dieHeiligung und Fürbitte bei Gott einschlicßt: so sollten die Apostelauch AuSspcnder der heiligen Saera mente sein, und für seineKirche ohne Unterlaß beten. Und damit sie im rechten Geiste beteten (Luk.6, 16. 6, 12. 9, 18-), batte er die zu Priestern Auszustellenden beten gelehrt(Luk. 11, l ff.).
Endlich übertrug der göttliche Erlöser auck ras kö » ig 1 ich e Amt derRegierung und Leitung seiner Kirche den Aposteln, namentlich dem Simon,den er gleich beim ersten Begegnen P ekrus (den Fels) nannte (Joh. l, 42.),und in der Folge, mit Betonung dieser Benennung, auf Viesen Felscnmannseine Kirckc zu bauen verhieß (Matth. 16, 18—19.). Mit PctruS als demHaupte der Kirckc sollten aber auch die übrige» Apostel die Heerde Christian seiner statt weiden (Job. 19, I l. Matth. 18, 8.). Und zu noch größererBekräftigung erklärte der Heiland feierlich : wie mich d er Vater gesandtbat, also sendcick euch; w er e u cb l> öret, der höret mich, wereuch verachtet, verachtet mich selbst (Luk. 19, 16.). Unk diesenübertragenen Rechten zu Folge verlangte P a ulu 6 auch: Ein jeder halte uns fürD ienc r E b r i st i und fürPerwalter der g ö ttl i ch en G e h e i m nissc( I Kor. 4, !.). Vollendet wurde diese Sanetivn durch die sichtbare Hcrab-kunft des verheißenen beiligen Geistes auf die 'Apostel in Gestalt feurigerZungen, wie bei der Taufe Christi in der Gestalt der Taube.
Durch diese Art der Ucbcrtraguug ward der Unterschied zwischen Lehrenden und Lernenden, Regierenden und Gehorchenden noch bestimmter hervorgehoben. Derselbe bestand übrigens schon im A. B., den CbristuS nicht aufheben sonder» erfüllen wollte (Matth. 5, 17.). Für die Hinüberführungdieser 'Absonderung von KleruS »/.(go,) und Laien aus dem 21. B. indie christliche Kirche*) spricht ausdrücklich noch Röm. 1,1. Apg. 16, 2., wovon einem ?lbsondern (a-gi,,,,,'^,,) des Paulus und Barnabas für dasEvangelium die Rede ist, aber auch die Tbatsachc, daß die Uebertraguugder pricsterlichen Gewalt an die Abgesonderten durch den sacramcntalcn Aetder Han d auflegung untcr Gc bct stattfand (Apg. 6, 6; 13, 3; I Tinioth.
*) Der Name Klerus bereits im A. T. Bei der Vcrtheil. Kanaan's hatted. Stamm Lcvi keine» Landcsanthcil erhalten; Gott selbst sollte sein
Antheil sein. Dragieren v» nntnr <6er>«>, sagt Hiero np in» s, vel guin cka xo rtesnnt vel «glia /ton,,n»8 i. e. »urs Dlerieornm est> gut nu-
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