43, Vollendung der Kirche Cbristi am erste» Pfingstseste.
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Zwritrs Cupitrl.
G e s ch ichte und Wirksamkeit der A p o st e l.
„Wc»n ich werde erhöht sein, werde ich Alle an wich ziehen," Joh, 17,
Quelle»: DieApostclgesch., Briefe d. Apostel, dicllatios^imstolioi u. diegleirbz.iiid. u. Heid». Schriftsteller vgl. S. 73. die §. 32. vcrzeichucten Schriften.
Bearbeitungen: 3'. I. p. 108—415. «. 3'. II, p. 1—148.
-i-Stolb erg Th. VI. u. VII. Neanber, Gcsch. d. Pflanzung u, Leitungd. christl. Kirche durch d. Apostel. Hamb. (832—33.) 3. A. 841. 2 Bde.Thier sch, die Kirche im apost. Zeitalt. Frks. 852; Schaaf, Gesch. d.apost. Kirche, Lpz. 854.
§. 43. Bolleudung der Kirche Christi am erste» Pfingstseste').
Den: Anstrage Christi gemäß (Apg. 1, 4.) blieben die Apostel und An-hänger Jesu zu Jerusalem. Unter anhaltendem Gebete harrten sie des ihnenverheißenen heil. Geistes zur Befähigung ihres großen Auftrages. DaChristus die Zahl der zwölf Apostel absichtlich erwählt hatte, so sprachPetrus dafür, jene Zahl nach dem traurigen, schon von dem Prophetenvorher verkündeten Ende des Judas (Pf. 109, 8.) wiederherzustcllen: „durcheinen Mann, der mit ihnen bei Christo versammelt war von seiner Taufebis zu seiner Auferstehung und Himmelfahrt." Da stellte die Versammlungzwei Männer auf, Joseph, genannt Barsabas, mit dem Zunamen der Gerechteund Matthias. Es wurde über sie gebetet, daß der Herr anzeigen möge, wel-chen er erwählt habe. Das darüber geworfene Loos ') entschied für Mat-thias, den sich die Apostel in gleicher Würde beigcscllten (Ap. 1,15—20.).
Am zehnten Tage nach der Himmelfahrt des Herrn, als das Pfingstfestder Juden (34 od. 35 n. Chr.) begann, jene hehre Gedächtnißfeier der Ge-setzgebung des A. B. auf Sinai unter Donner und Blitz, erfolgte untereinem gleichen gewaltigen Brausen der Natur die Erfüllung des N. B.(Röm. 8, 22!) JnGestalt feuriger Zungen, als Symbol einer völligen Läu-terung, Kraftmittheilung und Erwärmung, die sie durch ihre neue Zun gen(Rede) bekunden sollten, schwebte der heil. Geist auf die Apostel und die
Neligionscklckticismus des Joscphuü », fr. zu Rom ciugcuommcnen Stellung ge-nau entspricht. Es heißt: i-s» «vza,
sux -7r--,!7r- ^ " Von christl. Schriftstellern nachweis-
lich zuerst angeführt v. L'n eob. b, 6 . I. tl, demvnstr. ovnngel, III, 5. Die hierdurch Parenthesen angcdcntcte, von Gicsclcr vcrmuthctc Interpolation, so wiedie Acudcrung der Lesart in können wir nicht als statthaft anerkennen.Die Erklärung des Orig, üb, Joscphus, daß er gewesen sei i-si
x,-> 57 - 6 , wird durch Annahme der Acchth. dss. Zcugniß nicht beeinträchtigt. Vgl.Obcrthür in d. Vorr. z. II, Th. der Uebcrs. d. Joscphus v. Friese, Altona805. Böh inert, üb. d. Flav. Jos. Zeug», v. Chr. Lpz. 823. 87'stoecke/, Vlavius3ns. de .losu Obristo testatus, vindieiae Vlavianuo. Ig>s. 840. Gegen die Aechth.in neuerer Zt. besond. Vlaviani de -los. Lllr. testimonii guo
jure nuper dekonsa sit: (gmostionn. VI. .Ion. 8l3—84l. Vgl. Nnttenstocl-, in-stitutt. i>. 0 . 3. I. p. 146—154.
1) (Mack, Gedanken über d. Begebenheit d. erst. Pfingstfest. (Tüb. Q.-Schr.835. S. 73 ff.) Die ringer, Svstem d. göttl. Tbaten (2. A.) S. 588 ff.
2) Äat, Ale.vaocse»', b. v. saoe. I. dissert. VI. de nsu sortium in saeriseleetionibus.