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1. Zeitraum. 1. Periode. 1. Zeitabschnitt. 1. Capitel.
und Thomas, der Zwölfen einer, leugnete so hartnäckig, wie Leo der Gr.sagt, damit die Nachwelt desto zuversichtlicher und fester glaube. Indem dieAuferstehung nach dem Weltapostel um unserer Gerechtigkeitwillenerfolgte (Rom. 4, 25. 1 Korinth. 15, 4.), so ward das Erlösuugswerk durchste erst vollendet, sa sie bildet den Culminationöpunkt desselben st).Darum sprach es auch derselbe Apostel offen aus: „Ist Christus nicht auf-erstanden, so ist unsere Predigt nichtig, vergeblich auch euer Glaube" (1Korinth. 15, 14.). Diese Lehre hat die Apostel noch mit unerschrockenemMuthe zur standhaften Verkündigung des Evangeliums erfüllt.
Noch 40 Tage weilte der verklärteGottmensch besonders im Kreiseseiner Apostel, that vielerlei Zeichen vor ihnen (Joh. 20, 30.), und crtheilteihnen die letzten Unterweisungen zur Fortsetzung und Vollendung seines Werkes(Apg. 1, 3.). Am Ende dieser Tage führte er die um ihn Versammeltengen Bcthania. Hier bekräftigte er wiederholt: „Mir ist gegeben alle Machtim Himmel und auf Erden," und wiederholte ihnen noch einmal: „Gehethin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Creatur und taufet steim Namen des Vaters und des Sohnes und des heil. Geistes (Matth.28, 20. Mark. 16, 15.). Während er segnend seine Hände über sie erhob,ward er ebenso übernatürlich und geheimnißvoll dieser Welt entzogen, alser in sic eingctreten war (Luk. 24, 51. Apg. 1, 9.). Auf sein Geheiß kehrtendie erstaunten und ihn anbctenden Jünger nach Jerusalem zurück, harrendder ihnen gewordenen Verheißung (Luk. 24, 49.): „Ihr aber bleibet inJerusalem, bis daß ihr angethan werdet mit der Kraft aus der Höhe* *).
ff) Den Ausspruch des Apostels: gui traättus sst propter delicto uastro. etresurrewrt uoskrcrm (Nom. 4, 25.) erläutert am ein-
fachsten die Osterpräfation: gui (Obristuch mnrtsm uostram moriemlo clo-st.ruxtt et vitam i'e.i'M'Aencko i'SM,raor7.
*) Auster den zu dieser Darstellung d. Leb. Jesu benutzten Quellen der 4 Evan-gelien ist noL anderer, thcils offenbar un achter, theils bestrittener zu erwähnen.Zu den zweifelhaften gehört: 1) Ei» vorgcbl.Bricfw cch selChristi mit Ab ga-rus, König v.Edcfsa, den Euscb. im Archive d. Kirche v. Edcfsa gefunden habenwill u. aus d. Spr. übersetzte, vgl. dessen KG. I, l3. dazu bibl. Orisutnl,
IV I. 554. 'IV III IV 2. x. 8. MrtaV Kiew Ii. e. I. saec. clis8. III. 1. IV.erfolglos die neuste Vcrthcidignng der Acchthcit dieses Briefwechsels v. Welte(Tüb. Q.-Schr. 842. S. 335—65.). Entschiede» unächt sind 2) Die apo-kryph. Erzählungen üb. d. Geburt, Jugend u. das Leb. Jesu in m-o/o» rollnpn«','. X. IV o,I. II. Hamb, 719. 8g. 'IV lll. u. bei 27»Vo call. ngxx-r, X,'IV Igis,832. IV I. acta Vbomno Xpnst. Xps. 823. ovouA. opacr, cd. llVsc/reudur/.
Xps. 853; deutsch: Bibliothek der N. T. Apokryphen übers. ». mit Einleit. u.Anmcrk. begleit, v. Borbcrg, I. Th. i» 2 Hälft. (Apokryph. Evangelien ».Apostelgeschichten) Stuttg. 840 u. 4l. Hoffman», Leb. Jesu nach d. Apokryphe»Lpz. 851. — 3> Die acta Iblrrti, deren bereits./uakruuümorizr. nzml. I. c. 35. 48.gedenkt; auch 2'srkukk. »iioIoAet. i. 5. u. 21. spricht von solchen; ebenso erwähnendie Heide» bci L'uneb. b. e. IX, 5. u. die Christen bei bueros. I-, e l.oü.
T. I. i,. 420. solcher, aber verschied. Inhalts. Eine Bearbeitung dieser actadas spät. bXangelium Xiccxlemi, ck. D/«7o, aclo Vbom„ p. XXX. 8g.; vgl. Lrau»,<le ll'iborii Vbri8tnm in Oeoruiu numorum rolerendi eonsilio iiuuinent. Ilcum.834.; in der Verwerfung dies. Absicht v. Seiten d. röm. Senats findet 6fir.i/sost.Iiom. 26. in II 6or, „einen Rathschlutz Gottes, der nicht zuließ, daß sein Sohnmit de» falschen Göttern vermengt werde." Sicher liegt diese» Acten eine ge-schichtliche Tharsachc zu Grunde, da die Stellung der Procuratoren zu de»Kaisern einen derartigen Bericht unzweifelhaft voraussctzt. Dagegen halten wir 4)das Zcugn. des Juden XVav. >/o«. ontigg. XVIII, 3. 3. üb. Christus für ächt u.ohne Interpolation, besonders weil cs, abgesehen v. äuß. u. inneren Gründe», dem