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Gerechtigkeit zu üben und jedweden dasSeine zu geben;
Welches desto deutlicher auszudrucken, Wil-dem Adler in der einen Klaue einen Lorbeer-Kranz,und in der anderen Donner-Keile, und über demHaupt, Unsern gewöhnlichen Wahl-Spruch:
SUUM CUIQUEzur Ueberselirift verordnet.
Mit dem Krantze die Gerechtigkeit der Beloh-nungen, mit den Donner-Keilen die Gerechtigkeitder Strafen, und mit dem SUUM CUIQUE die all-gemeine Unparteilichkeit anzudeuten, nach welchernicht nur einem und dem andern, sondern allendurchgchends und einem jedweden nach Verdienstendas Seine geleistet werden solte.
Zu geschweigcn, dass weilen der Adler, wiebekannt, allezeit in die Sonne zu sehen pllcget,und nach nichts geringem noch niedrigem trachtet,Er mit diesen Eigenscliafl’ten Uns auch im Geistlichenzum Sinnbilde dienen und anzeigen kann. Wie Wirund Unsere Ritter Unsere Zuversicht und Vertraueneintzig und allein zu GOTT dem Allerhöchsten er-heben, und durch das SUUM CUIQUE nicht alleinden Menschen, was den Menschen gehöret; sondernauch selbst dem Allerhöchsten das Seine und GOTTwas GOTTES ist zu geben, Uns mit einander ver-bunden; nemlich zu einer Pflicht, die wir UnserenRittern vor allen anderen Pflichten auferlegt undangepriesen haben wollen.
Bei solcher Beschaffenheit dieses Ordens sindW ir gewiss, dass nicht allein die Edlen UnseresReiches es für eine Gnad und Ehre, sondern auchselbst andere Potentaten es für etwas angenehmesschätzen werden, in eine Gemein - und Brüderschaftdieses Ordens mit Uns einzutreten: