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5 (1830) H bis Jod
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453
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Hyacinth Hyalith 45?»

i > Erste, der den Einfall hatte, Blumen auf Hellem Grunde darzustellen. Auch ware ir so eifersüchtig in s. Kunst, daß er Niemand erlaubte, ihn arbeiten zu sehen, und,r i außer der Tochter eines Freundes und seinem auch als Maler geschätzten Bruder,! - Michael, keine Schüler annahm. Seine Blumen sind schöner und wahrer alsE i (Früchte; die Thautropfen und Insekten, die er dazu malte, haben die höchstej i Lebendigkeit. Unglückliche Umstande, besonders die Gefallsucht und VerschwendungE ! s Frau und die schlechte Aufführung s. Sohnes, machten ihn tiefsinnig; doch warsm s- Arbeiten keine Spur davon zu erblicken. Er starb zu Amsterdam 1749, ohnek l seinen 3 Söhnen Vermögen zu hinterlassen, obgleich jedes s. Bilder mit 1000! s MO Gldn. bezahlt wurde. Sein andrer Bruder, Justus, war Schlachten-' t Mer, starb aber schon in seinem 22. I. Der dritte, Jakob, copirte seiness Bruders Blumen- und Fruchtstücke so täuschend, daß s. Copien sehr theuer bezahltl wurden, und starb in England 1740.

» Hyacinth (Mineral), s. Zirkon.

t Hyacinthen, Zwiebelgewächse mit Blumen, die im Februar, März1 und April Hervorkommen und allen Blumisten große Freude durch ihren schönenr Bau, ihre Farbenpracht und ihren Wohlgeruch gewähren. Man hat einfache undr doppelte und zieht gewöhnlich die Zwiebeln aus Hartem in Holland, von welcher? Stadt aus damit nach allen Ländern der Welt hin ein bedeutender Handel getrie-4 den wird, da sie durch die ursprünglichen Entdecker der Varietäten und deren tiefe,Z Kenntnis der Blumenvegetation in den Familien der dortigen Blumisten sich in^ ihrer Schönheit und Fortpflanzung erhalten, in andern Ländern aber gewöhnlichschnell ausarten. Die Preise derselben sind sehr verschieden. Die ordinairen Sorten«dm im Rummel verkauft, d. h. ohne Angabe der Farben und Namen. (Vgl.s. Blumenhandel.)

s! ,Hyacinthus, nach Einigen ein Sohn des lakonischen Königs Amyklas

i l oderÖbalus, oder des Picrus und der Muse Klio. Der schöne Jüngling gewanns s die Liebe Apollo's. Zephyrus aber war sein Nebenbuhler und trieb beim Scheiben-l ) «fm die Wurfscheibe so, daß sie zurück aus den Scheitel des Jünglings fiel unds - ihn erschlug. Der trostlose Apollo verewigte des Lieblings Andenken durch ein Wun-s ! der; denn aus seinem Blute erwuchs, wie die Dichter erzählen, die Hyacinthe, wo-!! bei man die blaue Schwertlilie und den kleinen Rittersporn denken muß, derens f Blätter mit den Zügen ^1 bezeichnet sind, was sie bald für die Wehklage des Got-i l tes, bald für die Anfangsbuchstaben von Ajax erklären, von welchem man Dasselbe( erzählt. Zu Amyklä im Peloponnes wurde dem Hyacinth zu Ehren jährlich ein' Dßes Fest gefeiert.

Hyaden, Nymphen, nach Ovid Töchter des Atlas und der Athra, n. A.Töchter des Kadmus oder des Erechtheus; ihre Zahl wird verschieden angegeben.Den Tod ihres Bruders Hyas, der von einer Löwin war zerrissen worden, beweintensie so anhaltend, daß die Götter, von Mitleiden bewegt, sie an den Himmel versetz-( > lm, wo sie das bekannte Gestirn im Kopfe des Stiers bilden und noch immerforts ^ Minen. Am wahrscheinlichsten erhielten diese Sterne ihre Benennung von demi j Griechischen regnen, weil bei ihrem Aus- und Untergange gemeiniglich RegenM folgt, daher man sie auch die Traurigen, die Regenbringenden (lat. 8uculae) nannte,f mlches späterhin die Erfindung der obigen Fabel veranlaßte. Einige Dichter habenl ^ auch die Hyaden und Plejaden mit einander verwechselt,j - Hyalith, neue Geschirrmasse, vom Grafen Buquoy (s. d.) erfunden.

; i Sie ist aus solchen stein- und metallartigen Bestandtheilen zusammengesetzt, aus; s denen kein Glas hervorgebracht werden kann; sie verdient daher den Namen Stein-, s "saste. Der Hyalith ist nicht allein ganz undurchsichtig und von solcher Härte, daß' die Scherben Feuer geben, sondern er hat auch von Natur einen so schönen Glanz,l»ie er durch keine Politur hervorgebracht werden kann. Bei der ungewöhnlichen