zustmimenges. u. gemengt. Theile thier. Körper. 477
wodurch sich der Extraktivstoff nebst dem noch anhangen-den Salz auflöst, und endlich das rückständige Fleischmit Waffcr kocht, wodurch sich die Gallerte und derrwch zurückgebliebene Antheil des Extraktivstoffes undSalzes scheidet. Wenn man nun das zum Abwäschengebrauchte kalte Wasser langsam abdunstct, so scheidetsich der Eywcißstoff durch Gerinnung ab, den man durchein Filtrum absondert; die übrige Lauge giebt dann durchsallmalige Verdunsten den salzigten Stoff. Raucht manferner die Auszichung mit 'Alkohol ab, so erhält man denExtraktivstoff; und durch Abdunstung der wafferigtenAbkochung die Gallerte, und das fcrte Ochs, das auf decOberfläche schwimmt, und beym Erkalten erstarrt. Nachdiesen verschiedenen Ausziehungen bleibt nun bloß nochdas fibröse Gewebe übrig, das weiß, unschmackhaft, un-auflösbar in Waffcr, auflösbar in Säure ist, und sichganz wie dec fadcnartige Theil des Bluts verhält, ausdem es auch seine Entstehung und sein Wachsthum er-hält. Der Eyweißstoff des Fleisches, die Gallerte, unddie fettige Substanz sind von eben der Natur, als diein andern Theilen des Körpers. Von dem Eyweißstoffedes Fleisches rührt der Schaum her, wenn man Fleischmrt Waffcr kocht. Der erwähnte Extraktivstoff desFleisches ist auflöslich im Waffcr und im Weingeiste,und hat einen ausgezeichneten Geschmack, der bcymCon-centriren desselben scharf und bittcrllch wird; von ihmrührt der Geschmack, die Farbe und der Geruch derFleischbrühen her. Auf glühende Kohlen geworfen bla-het er sich auf, schmelzt, und verbreitet einen säuerlichenstechenden Geruch, wie verbrennender Zucker; an derLuft zieht er Feuchtigkeit an, und erhält an der Ober-fläche einen salzigten Beschlag; er verdirbt endlich, undschimmelt. Der salzigte Stoff des Fleisches ist seinerNatur nach noch nicht gehörig bekannt; er läßt sich cry,stallst,ren, aber die Form der Crystalle ist auch noch nicht
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