476 Vll. Abschn. z.Abth. Untersuchung
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1. s. 22Z. ff.
Feste thierische Theile.
§. 1777.
Alle weiche feste Theile der Thiere, wie das Zell-gewebe, die Häure, die Membranen, die Ligamente,die Rnorpcl, die Nagel, die durchscheinenden Hör-ner, die flauen, die Haare, haben den fadenartigenTheil zur Grundlage, und enthalten außerdem noch mehroder weniger Gallerte, die sich durch Kochen mit Was-ser ausziehen laßt (§. 1562.). Sie lösen sich deswegenin Sauren, und durch Kochen in atzenden Alkalienganz auf.
H- 1778.
Die eigentlichen Muskeln im frischen Zustande,oder das Fleisch, enthalten zwischen ihren Fasern, dieihre feste Grundlage ausmachen, und die aus dem sei-denartigen Theile bestehen, noch andere Stoffe, nemlicheine eyweißartige Flüssigkeit, Gallerte, fettes Oehl, ei-nen besondern Extraktivstoff, und eine salzigte Materie.Um diese verschiedenen Substanzen zu erhalten und abzu-sondern , bediente sich Hr. Thsuvcnel mehrerer Mittel.Er preßte zu dem Ende das frische Fleisch aus, ließ denEyweißstoff durch die Hitze gerinnen, schied die Gallerte,das Extract und das Salz durch Auslaugen mit Was-ser, und trennte die beiden letztem durch Alcohol von derGallerte. Es hält aber schwer, sie dadurch genau undrein von einander zu scheiden. Am besten gelingt dieScheidung noch dadurch, daß man das frische Fleischnach dem gehörigen Zerstücken mit kaltem Wasser wascht,wodurch der Eyweißstoff nebst dem salzigten Stoff wegge-bracht wird; hierauf den Rückstand mit Alcohol digerirt,
wo-