478 vn. Abschn. Z. Abth. Untersuchung
bestimmt. Hr. Thorrvettel hält ihn für eine Zusammen-setzung aus Gewächsalkali und einer Säure, die bey denpflanzenfressenden Säugthieren die Narur der Phosphor-säure, und bey den fleischfressenden Amphibien die derSalzsäure habe. Nach Hrn. Fourcrov ist dies Salzsehr wahrscheinlich phosphorsaures Mincralalkali und Am-moniak, mir phosphorfaurer Kalkerde verbunden, die einenUeberschuß der Phosphorsäure hat; denn Kalkwasser undatzendes Ammoniak machen in den Fleischbrühen weißeNiederschlüge.
e/e»r. vle c/rrm. 4 cit. 77 1 ^. S. 4 Z 2 . ff.
H- 1779-
Die Knochen der warmblütigen Thiere, so wieihre undurch scheinenden Dörner, enthalten auch gal-lerrarttgen Stoff, wie die Gallerte des Hirschhornsbeweist; die übrige Grundlage der Knochen bildet dieAnochenrnarcrrc, von der schon oben (H. 1602. fs.)gehandelt worden ist. Das Mark der Knochen enthaltein wahres F'ett (§. 1572.).
Eyer der Vogel.
H. 1780.
Von den verschiedenen thierischen Substanzen ver-dienen die Eyer der Vogel hier noch eine eigene Betrach-tung, in Rücksicht ihrer einzelnen Theile, ausweichensie bestehen. Diese sind i) die Eycrschaale ('siesia ovi),2) und das Eyerhaurchen, welche beide eine etwas po-röse Decke der eigentlichen Substanz des Eyes ausmachen,die z) aus dem Eyrvcrss (/Vlbmmsn ovi), und 4) demEydotter (Vic^lius ovi) bestehet, mit welchen noch derHahnentritt (Licstricula) verbunden ist.