der Körper des Thlerreichs überhaupt. 29z
vern völlig gesättigte phosphorsäure Kalkerde ist. DieAlkalien entziehen also hier nur den Ueberschuß der freyenSaure, trennen aber die Kalkerde nicht von der übrigenSäure.
H. r4Z6.
Durch kohlensaure Alkalien läßt sich die Kalkerdevon der Phosphorsäure trennen; aber hier geht auch einedoppelte Wahlverwandtschaft vor, indem die Kalkerdedie Kohlensaure und die Phosphorsäure die Alkalien er-greift , und es beweist dies keineöweges eine nähere Ver-wandtschaft der Phosphorsäure zu den Alkalien, als zurKalkerde.
Morvcau a. a. O. S, 90. Lavoisier a. a. O. S. 14.!.
H. 1437.
Aus diesem Grunde kann man auch aus den Kno-chen die Phosphorsäure durch kohlensaure Alkalien abson-dern ; wenn man z. B. ein Gemenge aus einem TheilKnochcnasche und a Theilen kohlensaurem feuerbeständigenAlkali im Feuer calcinirt, die salzige Masse nach dem Er-kalten pulvert, und mit heißem Wüster auslaugt. Esbleibt dann kohlensaure Kalkerde im Fiktro zurück, unddie Phosphorsäure hat sich mit dem Alkali vereinigt; frey-lich, daß hier das Alkali bey weitem überschüssig ist, unddie Knochenasche doch nicht gänzlich zerlegt wird.
§- I4Z8-
Auch vermittelst des kohlensauren Ammoniaks kannman nach Hrn. Lrell auf nassem Wege die phoSphorsau-re Katkerde zersehen, und solchergestalt auch die Phcs-phorsaure aus den Knochen abscheiden, und in Phosphor-salmiak verwandeln. Man digerirt nemlich gepulvertegebrannte Knochen einige Tage lang im Sandbade in er-nem Kolben mit kohlensaurem Salmiakgeist, destillier
T z nach-