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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
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S94 VII. Abschri. i. Abth. Untersuchung

nachher durch einen darauf gesetzten Helm den überflüssi-gen Spiritus gelinde ab, verdünnt das zurückbleibendeGemisch nur noch etwas kochendem Wasser, und laßtdie durchgeseihete Lauge gelinde abdampfen, und denPhosphorsalmrak crysiallisiren.

Lor. Lrcll Bemerkungen über den Phosphenis, und dessenSalz; in den aüt «csci. ct. 1778. und 1779.

S, 60.; und in» chen». Ionen. Th. ll. S. i;7.

§. I 4 Z 9 -

?lus der wässerigen Auflösung der mit Saure über-setzten Phosphorsauren Kalkerde laßt sich indessen wederdurch feuerbeständiges, noch durch flüchtiges kohlensau-res Ammoniak die Kalkerde scheiden, weil das Alkali dochimmer nur zuerst die überschüssige Saure sättigt, und dienun niederfallende phosphorsaure Kalkerde wegen ihrerUnauflöslichkett der Zersetzung entgeht.

H. 1440-

Die Verbindung der Talkcrde mit der Phosphorsäu-re schlagt sich bey ihrer Entstehung ebenfalls gleich nieder,indem sie ein inr Wasser sehr schwer aufzulösendes Salz,(phosphorsaure Talkerde oder Bittersirizerdc) (mu.FnellÄ pbosplioricu, puospliurgtu, kckioxpbss mgxus-Llss, ?/ro//,L.rts tie auLniacht. Durch einen

Ueberschuß der Saure erhalt mau bey dem Abtaucheneine gummiartige Masse. Wenn man aber erst dieTalkerde in Essig auflöst, und dann Phosphorsaure zu-setzt, so erhalt mau daraus , nach Bergmatt, durchsunmerkliche Abdunsten, ansehnlichere Crystalle dieses Mit-telsalzes. Lavorsier erhielt aus der Auflösung der Talk-erde in Phosphorsaure sehr feine, etwas glatte, einigeLinien lange, und an beiden Enden schief abgestumpfteNadeln, die nachher zu Staub zerfielen. Sonst ist diephosphorsaure Talkerde im Feuer schmelzbar, und fließtzu einem durchsichtigen Glase,