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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
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292
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292 VII. Abschn. i.Abth. Untersuchung

phorsäure und Kalkwasser, aus welchem durch erstere so-gleich dies Mittelsalz als ein weißes Pulver niedergeschla-gen wird.

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F^t/erre»' et Donacler, m Oeu «te

^11. S. 2A. ff.

§. 1434.

Durch einen Ueberschuß von Phosphorsäure laßtsich die phosphorsaure Kalkerde im Wasser auflösbar ma-chen. Sie zeigt dann aber auch einen säuerlichen Ge-schmack, und röchet die lackmustinctur. Nach dem Ab-tauchen der wässerigen Auflösung schießt sie zu einemblätterigen säuerlichen Salze an. Die gebrannten Kno-chen können durch Digerirung mit ihrer aufgelösten Säu-re solchergestalt ebenfalls im Wasser auflösbar gemachtwerden; bey der Sättigung der überflüssigen Saure mitätzendem oder kohlensaurem Alkali fällt die phosphorsaureKalkerde nieder (§. 1424.).

Lrells Fortsetzung der Versuche mit dem Phosphorussalze ; mrchen». Journal, Th. 1 V. S. 8 8.

§. r4Z5.

Die Phosphorsäure ist mir der Kalkerde näher ver-wandt, als mir dem feuerbeständigen und flüchtigen Al-kali. Aetzende Alkalien zersetzen weder auf trocknem,noch auf nassem Wege den Phosphorselenit oder dieKnochenerde. Hingegen schlägt die reine Kalkerde, wiedas Kalkwasser, aus der Auflösung des phosphorsaurenNeurralsalzeö sogleich eine phosphorsaure Kalkerde nieder,und die Alkalien werden in ätzender Gestalt getrennt.Die ätzenden feuerbeständigen Alkalien, und auch dasAmmoniak, bringen zwar aus der wässerigen Auflösungder mit Säure übersättigten phosphorsauren Kalkerde ei-nen Niederschlag zuwege, der aber nicht Kalkerde, son-