290 M. Abschtt. r.Aöth. Untersuchung
Crystallisarionswasser, welches darin viel beträgt, undUrsach ist, daß es schon in gelinder Hihe zergeht. Ander Luft verlieh« es durch den Verlust des Crystallisations-wafscrs seine Durchsichtigkeit, behält aber doch seine Form.Es macht den Violensyrup grün. Man wendet eS jehtin der Medicin als ein Laxirmittel an; könnte es aberauch statt des Boraxes zum Lochen gebrauchen.
A-avoisier a. a. O. S. 144. Wenzel a. a. O. S. ri;.Msrvcau a. a. O. S. 91. 8ur Is tadrlcgüvu änpvgts äe 8ouäe, xsr m Ven cie
cLrm. 1 '. X. G. 184. Ueber die phosphvrsaure in Rhom-ben angeschosiene Soda, und ihren Nutzen, als ein Adsüh-rungsmittel, vom Hrn. D. Geo. Pcarson; in Lrclls chem.Annal. 1789. B. I. S. 12. ff.
§. 14Z0.
-Ob das phosphvrsaure Mineralalkali durch Ge-wächsalkali zerlegt werde, und die Säure eine nähereVerwandtschaft gegen dieses als gegen das Mineralalkalihabe, ist noch nicht ausgemacht. Lergman stellt in-dessen in seiner Verwandtschaftstafel der Phosphvrsauredas Gewachsalkali vor dem mineralischen.
§. r4Zi.
Aus der Vereinigung der Phosphorsäure mit demAmmoniak entspringt der Phosphorsirlmiak, das phos-phorsimpe Ammoniak (^mmoniacum pdozpboricum,Alkali volutils pbospliorstum, klrosplias smmoriiaci,
der salmiakartig schmeckt, auder Luft beständig ist, und in spießigten, vierseitig säu-lenförmigen, nach dem Unterschiede des Abdampfens aberauch in rhomboidalischen, Crystallen anschießt. Er löstsich im Wasser nicht schwer auf, erfordert vom kaltenWasser 5 — 6 Theile, und läßt sich durchs Abkühlencrystallisiren. Au der Luft sind die Crystalle beständig.Nach Wenzel enthalt das ganz trockne Salz A Ammo-