288 VII. Abschn. i.Mlh. Untersuchung
Jahr 1777. S. Z21. übersetzt in Lrello neuesten Entdeck.Th. 7. S. 98.
1427.
Die Phosphorsäure mächt nicht allein einen Be-standtheil der Knochen der Menschen, und aller warm-blütigen Thiere aus, sondern sie findet sich auch in derAsche aller der H. 1404- genannten thierischen Substan-zen. Man glaubte sonst, daß sie im thierischen Körpererst erzeugt, und durch-Animalisirung der Nahrungsmit-tel hervorgebracht würde, und siehet sie auch deswegenvorzüglich als eine Säure des Threrreicds an; alleinwir wissen jetzt, daß ihre Grundlage auch einen Bestand-theil der Gewächse, besonders des Klebers und Eyweiß-stoffs, ausmacht, und brauchen daher keine solche Erzeu-gung dieser Saure in dem thierischen Körper anzuneh-men, um uns ihren Ursprung zu erklären. Auch im Mi-neralreiche ist sie schon häufig angetroffen worden, wieGcchns, Meyers, Alaprorhs und Proust s Entde-ckungen beweisen.
Hiehcr gehören: Gahns phosphorsaures Dleverz, der Zschop-paucr grüne Bleyspath und Apatit nach Hrn. Rlaproch, dasWassereisen nach Hrn. Mcy'cr und Rlaproth; und die na-türliche Knochcnerde nach Proust.
Phosphors« ure Neutralsalze.
§. 1428.
Der Unterschied der Phosphorsaure von allen übri-gen bekannten Säuren erhellet besonders aus ihren Ver-bindungen zu Neutral- und Mittelsalzen, und aus ihrenVerwandtschaften. Mit dem Gewächsalkali vereinigetsich die Phosphorsaure zu einem leicht auflöslichen Neu-tralsalze, phovphorjaures Gewächscrlkalrrmm pllospkoricum , alllalj ve^otabilo pllosplloratum,tartarus plloslikoratus, kllospllas pvtastae,