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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
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287
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der Körper des Thierreichs überhaupt. 287

bestandigkeit. Sie fließt nemlich in der Hitze zu einerArt von durchsichtigem Glas (h. 1427.), und kann dasGlühefeuer vertragen, ohne verflüchtigt zu werden. Daseigenthümliche Gewicht dieser verglasten Phosphorsaureist nach Bergman 2,687. Sie zieht an der Luft sehrbald wieder Feuchtigkeit an, und zerfließt. Man mußsie daher in einem wohlverstopften trocknen Glase vor demZugang der Luft bewahren. Mit Wasser erhitzt sich dietrockne Saure bey der Auflösung.

§. 1426.

Wenn die Phosphorsaure noch Gvps und Kalkerdeenthalt, so fließt sie damit im Feuer zu einem harten,mehr oder weniger durchsichtigen Glase, das um destoweniger auflösbar im Master und zerfließend ist, je un-reiner es ist, oder je mehr Kalkerde es enthalt. Einesolche unreine Phosphorsaure war es, welche Hrn. Lrellein so hartes Glas gab, daß es das gemeine Glas ritzte,besten eigenthümliches Gewicht gegen das Master z,ooOwar, und sich selbst in kochendem Master nur wenig auf-löste. Ein ähnliches Glas aus solcher unreinen Phos-phorsaure verleitete auch Hrn. Proust, anzunehmen, daßdie Knochensaure eine von der reinen Phosphorsaure we-sentlich verschiedene enthalte.

I.ettre lur un verre blsnc, retire äe l'aciöe pbobpkiorlgusäer os, psr I4r. kVorr/?,- in Kosre»- oä/er-var. /« xLr/-1777; imgl. ebenvas. kUvrier 5781. S. 145.Versuche aus menschl. Knochen einen Phosphorits zu berei-ten, von Lrell; in dessen ch>em. Journal, Th. t. S. zr.Fortsetzung der Versuche, ebenvas Th. II. S. 1Z7. Che-mische Untersuchung oer aus den Knochen gezogenen Phos-phorsäure, in Absicht ihrer verglasenden Eigenschaften vonwieglet»; in Lrells n. Enrd. Th. II. S. 5. Sage Er-fahrungen, um zu zeigen, daß die nach Scheelens Art ausverkalkten Knochen gezogene sogenannte feste Phosphorsäurekeine bloße Saure, sondern ein im Wasser unauflösliches thie-risches Glas ist; aus den cte /'ac. cier^c. cie I'arrr,