der Körper des Thierreichö überhaupt. 28z
kohlen in einem Windofen calcinirt. Sie brennen dannohne Rauch und Ruß, und es bleibt eine ganz weiße Er-de von ihnen übrig, die nicht, wie die Pflanzenasche,locker und staubig ist, sondern noch Zusammenhang ge-nug hat, um die organische Struktur der Knochen zuzeigen.
§. ,419.
Diese Rnochenasche zeigt beym Auslaugen mitMaster keine Spur von feuerbeständigem Alkali, wie diePflanzenasche (tz. 972.). Das Wasser kann vielmehrgar nichts salzigres aus ihr ausziehen. Lange stand manin der Meinung, daß sie eine Kalkerde wäre, und brauch-te weiß gebranntes Hirschhorn (L. c. uüum), El-fenbein (tchur ulkum), und mehrere dergleichen Aschenknochenartiger Substanzen, als absorbirende und Saure-schluckende Erden, innerlich.
§. 1420.
Die Knochenasche braust zwar mit Säuren auf,und entwickelt kohlensaures Gas, löst sich aber weit spar-samer auf, als die Kalkerde, verwandelt sich beym Bren-nen nicht in ungelöschten Kalk, wird auch dadurch nichtganz im Wasser auflösbar, und zersetzt den Salmiak nursehr wenig. Es hängt derjenigen, die aus Knochen undden Knochen ähnlichen Materien erhalten wird, zwarimmer etwas rohe Kalkerde an, allein in nicht sehr be-trächtlicher Menge. Die Knochenerde ist äußerst streng-stüssig; nur im stärksten Feuer der Lebenslust vor demLöthrohr fließt sie nach Hrn. Ehrman»r zu einem gelb-lichten Glase. Mit dem 4ten Theil feuerbeständigemAlkali läßt sie sich zwar im Weißglühefcuer schmelzen,giebt aber damit kein durchsichtiges Glas, sondern eineopalfarbene Masse (Anochcnglas).
Ehr-