280 VII. Abschtt. I. Abth. Untersuchung
hangen bleibt, wozu eine lange und krummgebogene ble-cberne Röhre dient, durch welche man das Oehl auf denBoden des Gefäßes gießen kann; daß man ferner dasgelindeste Feuer im Sandbade unterhalt, und nur daszuerst Uebergehende nimmt. — Oder man kann auch»räch Hrn. Trboel das brenzligte Oehl einigemal mit z bis4 Theilen warm Wasser vermischen und 24 Stundenlang digcriren, und dann, wie vorher angezeigt, destilli-ren. —- Hr. Dehne hat Models Verfahrungsart da-durch verbessert, daß er die Destillation des Ochls auseinem Kolben mit dem Helme anzustellen anrath; einHandgriff, ven doch auch schon Schulze angegeben hat.Ilebngens hat schon Homberg vor Dippeln dies Oehlaus Menschenkoth zubereitet.
v»lg snimslis, morbuz et ms-cllclna, Ilat 1711. Job. Georg Movclu kurze
und leichte Art, Dlppels animalisches Oehl zu verfertigen;in selnen Ncbenfkunvcn, S. ». (Znrr/». Dar. ihoe-älls. äs praeparatloue c>lel giiim»l»8 O/r> r/?. De?/roc> r-r/, 6oett. 1747. 4. -5a»r. O^eAr/r äilli äs ols»
snimslis fgelliori prsesisistioue, Lrforä. »74!-!. 4. Bau-Vew^n Tibgcls Abh. über die Bereitungsart von Dippclsthierischen! Oehle; aun den Abb. deo^arlcmcrGeh Th. X l l.S. »2r. über!' ur Ticlls n. Enw. Th. IV. S. 15L. Ue<Her Dippels thierisches Oehl von Dchrie; in Crcll.-, cl»c>n»Oaurn. Bh- ! ^7- l iZ. grseleck. sä ällpeul'.
Lrsnäenls. p. 266. — -Hombeegs oben (§. 6ro.) ange»führte Abhandlung.
§. 141z.
Das hierbei) zuerst übergehende Oehl ist, wenn hieDestillation gelinde genug angestellt wird, völlig weißund helle; das nachfolgende wird immer gelblicher, dannbräunlich und zuletzt schwarz, und in der Retorte bleibtetwas Kohle, zugleich entwickelt sich auch immer etwasurinöser Geist gleich anfangs mit. Auch das weißestethierische Oehl verliehe in kurzer Zeit an der freyen Luft
seine