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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
Seite
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der Körper des Thierreichs überhaupt. 279

für sich, oder mit Sande, sehen sie keine Saure, sondemAmmoniak ab, so daß dies einen wesentlichen Bestand-theil von ihnen auszumachen scheint. Uebrigens bin ichüberzeugt, daß auch diese thierische brandigte Oehle Pro-ducte der zu ihrer Gewinnung angewandten Hitze, undnicht Educte sind, und aus Brennstoff, Hydrogen, koh-lensaurer Grundlage, Grundlage der Lebenslust, Azote,und phosphorsaurer Grundlage, bey der-Operation durchsFeuer erst zusammengesetzt werden.

Dippels thierisches Oehl.

§. » 4 ".

Durch mehrere wiederholte Destillationen erhaltendiese brandigten Oehle ebenfalls eine immer größere Rei-nigkeit, und werden endlich hell und klar von Farbe,durchdringend und balsamisch und nicht mehr brandigtvom Geruch, auch minder scharf und eckelhaft vom Ge-schmack, so flüchtig urw leicht entzündbar, als die ätheri-schen Oehle, und unzemein dünne. Ein solches gereinig-tes und ungefärbtes Oehl ist Drppels rhierljches Oehl(oleum Liümale Oippelü).

§. 1412.

Um es zu bereiten, braucht man dazu nicht das Oehlvom Blute anzuwenden, wie es der Erfinder that, son-dern alle empyreumatische Oehle der genannten anima-lischen Stoffe (H. 1404.) liefern es durch Rectification; auch hat man jetzt nicht nöthig, die Destillation beyder Verfertigung desselben so oft mühsam zu wiederholen,sondern man kann nach Models Erfindung durch einenleichten Handgriff bey der ersten Destillation sogleich einweißes Oehl erhalten, wenn man sich nemlich beym Ein-gießcn des zu reetificirenden Oehls in die Retorte hütet,daß nichts davon in dem Halse oder Gewölbe derselben

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