Er war eii muthiger Krieger, eiftiqer Fürstendie'ner, redlicher Staatsbürger, ächter Werfer, gefühlvol-ler Menschenfreund.
Schon am Morgen seines Lebens grünten ihm derTapferkeit Lorber am Schlachtfelds. Sein Mittag wargewidmet den heiligen Pflichten für den Fürsten, Staat,Bürger; sein Abend der Ausübung jeder Tugend, rei,ner Gottesfurcht, thätiger Menschenliebe. Sein Todglich dem sanften Schlummer des Wersen, aber schönwird seyn einstens sein Erwachen, schön und herrlich wieder Aufgang der Sonne am unbewölkten Horizonte.. Frie-de sey der Asche des Edlen durch die Verdienste JesuChristi."
XX! X. Ueberacker zu Sieghardstein und Pfongau(Wolfg. Ernst Gr. v.) wurde Exipectant den 22ten Jurly 1730. Sechs Jahrs hernach (1736 ) fieng er an,als Fähnrich beym Regiment Pee> sing Kriegsdienste zuleisten. Das folgende Jahr 1737 schickte der Churfürstvon Bayrn dem Kaiser Karl VI. Hülfskruppen zu einemFeldzuge gegen die Türken. Gr» Ueberacker zog als Lim-tenant mit, wurde einige Jah;e darnach (1742) zumHauptmann befördert, erhielt den 15. Noo. 1743 densalzburgischen und den 12. Oct. 174L» den ChurbayrUschen Kammerschlüffel. Aber bald hierauf endigte er seinemilitärische Laufbahn durch einen rühmlichen Tod. Erlag eben in Mastrich, als der Marschall von Sachsenplötzlich vorrückte, und den izten April 1748 die Fe-stung zu belagern anfieng. Gr. Ueberacker wurde beor-
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