Druckschrift 
Geschichte und Verfassung des 1701 für den salzburgischewn Landadel errichteten militärischen Ruperti-Ritter-Ordens : nebst dem Ordens-Codex und einem Verzeichniße aller bisherigen Ritter mit kurzen Nachrichten von ihrem Leben
Entstehung
Seite
25
Einzelbild herunterladen
 

25

zu werden verdienen. Der Stifter hat anfangs denKl'inkreuzen oder Exspectanten, wie er sie im Stiftmngsbriefe selbst nennet, keinen Gehalt, sonde n nureinen Beytrag von 100 Gulden, später von 150 fl. solange zugedacht, als sie sich im Virgilianum einemadel'chen Erziehunosha-ffe zu ihrer militärischen Aus,bildung aufgehalten werden. 5 ) In der Folge (170z)bestimmte der Fürst jedem Exspectanten oder Kleinkreuz»Herrn, der auch nicht im Virgilianum sich ausbildet,zu einer Lern - und Uncerhalcshülfe eine doppelteMusketiersgage Hatte der Fürst den Exspectanten die,sen Gehalt bey der Ordenöcaffe angewiesen; so wäreoffenbar nichts dagegen einzuwendsn gewesen. Alleiner wies ihnen denselben bey dem Kriegszahlamte an. Z)Auf die Art wurde die Landschaftöcaffe mit einerneuen fast, die der Orden leicht getragen hätte, beschwert.Mir scheint sogar, der Stifter habe gewollt, dieserBeytrag vom Kriegszahlamte zur Unterstützung derjeni,nigen Kleinkreuze, die im Virgilianum nicht sind, soll,

te

f) S. Stiftungsbrief §. 2. Auszüge aus dem Ordens,Protokoll No lo. Dessenungeachtet finde ich doch ineinem Rechnungsauszüge von den Jahren ^725,1726 und *727 nur ,oo Kulden eingeschrieben füreinen im Virgilianum sich bildenden Ritter. Inspätem Zeiten ist dieser Beytrag nimmermehr gege,ben worden.

Z) Auszug aus dem Ordensprotocoll No° iz. §- y.Eine doppelte Mnsketiersgage betragt r?>4 si. 48 kr.