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Tausend Gulden , welche der Stifter aus seinen Mit-teln dem Orden gebe, sollten als Darlehen bey denLandeöunterlhanen angelegt werden k)»
Unter dem nämlichen Dalum ergieng auch einDecret an das Hofzahlamt, zum Stiftungsfond desOrdens bey der Landschafts - Casse 20000 zu erlegen i).Zu wiederhohlten Mahlen , und noch selbst in dem ebenerwähnten Decret an das Hofzahlamt sagt der Fürst:20000 fl. gebe er dem Orden aus seinen Mitteln K).Die Regenten nennen nicht ohne Grund die Kam-mercasse ihre Lasse, wenn sie gleich selbst überzeugt sind,daß sie eine Staatskasse ist.
Dm irten May Unterzeichnete der Stifter dieStiftungs-Urkunde, und sandte sie an Kaiser Leo-pold I. nach Wien zur Bestätigung. Diese erfolgteden 2Zten August. Unter dem 15. Oktober des näm,lichen Jahres (1701) gab der Fürst auch noch eineErläuterung über die Stiftungs - Urkunde von sich I).Mittlerweile wurden der Commenthur und die Rit-ter ernannt, die Ordens-Insignien und das Ordens-wappen verfertigt, zwey Inspektoren und ein Ordens-verwalter ausgestellt. Der Orden erhielt vom Stif-ter von Zeit zu Zeit neue beträchtliche Schenkungen
an
K) Ordens-Codex. No. IV.i) Ordens-Codex No. V.
Sieh Ord. Cod. No. V.!) S. Ord. Cob. No. VII.