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Allgemeine Bemerkungen.
Uebcr die Entdeckungen.
Obige Weltcarte ist auf den wiederholten Wunsch sehrvieler Personen entworfen worden, und der Verfasser hofft,ihren Absichten zu entsprechen, indem er sich dabei vonder Methode gewöhnlicher Garten entfernt und das Systembefolgt hat, welches bei dem historischen Atlas überhauptzum Grund gelegt ist, nämlich Darstellung der Elementar-punkte für den Anfänger, und nebenbei hinlänglicheAusführung zum Behuf des Lehrers sowohl als anderer,deren Gedachtniss eine Unterstützung bedarf. Diesen Zweckzu erreichen, ist der Raum so viel als möglich benutztum jeden geographischen Punkt von Wichtigkeit mithistorisch-chronologischen Angaben zu begleiten, wiees der erste Anblick der Carte schon zeigt. Bei einemgeographischen Gemälde lässt sich kein Verdienst derErfindung geltend machen; Genauigkeit, zweckmässigeAuswahl der Gegenstände und klare Anordnung ist alles,was man dabei leisten kann. Um nun diesen Forderun-gen wo möglich zu entsprechen, haben wir für dieseWeltcarte in Beziehung auf Maasse und Conluren dieArbeit eines ausgezeichneten Geographen, des HerrnBrue, zum Grund gelegt, der auch so gefällig war, unsschätzbare Belehrungen zur Ausführung dieses Gegenstan-des mitzutheilen. So haben wir z. B. die Carte mit denneuen Entdeckungen im nördlichen Polarmeere und imMeere von Neu-Shetland bereichert, wovon auf dervorletzten Columne zur Rechten die Rede seyn wird.Alles, was die Weltcarte in den frühem Auflagen diesesWerkes enthielt, findet man übrigens auch auf der vor-liegenden wieder, und obwohl nach einem kleinen Maas-stab entworfen, ist sie doch vollständiger und genauer.
Die geographische Wissenschaft hat seit einiger Zeit ihrGebiet ungemein erweitert. Statt sich auf trockne Er-klärungen, anf die Conturen der Länder, auf das blosseNamenverzeichnis« der Provinzen, Städte und Dörfer zu-beschränken , hat sie nunmehr andere Wissenschaftenals Theile in sicli aufgenommen, und wenn man siel»jetzo mit dem Studium der Erdkugel beschäftigt, so ver-langt man auch ihr Verhältniss zu den übrigen Weltkör-pern, die Ursache und Natur der Erscheinungen, diedurch Sonne und Mond in Bezug auf Wanne, Licht,Anziehung etc. hervorgebracht werden, richtig kennenzu lernen. — Ehen so reicht die blosse Kenntniss der Formund Abtheilungen der Erde auch für die gewöhnlichsteBildung nicht mehr hin; man ist kühn genug, die Naturdes Innern zu erforschen, und versucht es, den Erdkör-per gleichsam zu zerlegen. Die Unregelmässigkeiten derOberfläche zielten unsere Wissbegierde an, weil sie so vieleörtliche Verschiedenheiten erklären, wodurch die Gleich-förmigkeit der astronomischen Jahreszeiten unterbrochenwird; man untersucht die Natur des Bodens, die Pflan-zen, die er trägt, ja bis in das Eingewaid der Berge dringtman, um die Elemente, aus denen sie bestehen, zu erforsehen. Wendet man sich dann zu den Bewohnern, s<fragt man nach deren Bildung, Sitten, Regierungsart, Ge-schichte etc. Alles dieses gehört nunmehr zu dem voll-ständigen Studium der Geographie. Wir müssen uns be-gnügen, hier nur einen Abriss dieses Bildes zu liefern,und in Bezug auf Geologie , specielle Geographie, Botanik yMineralogie, Statistik etc. empfehlen wir den zweiten Bandvon Malte - 'Bruns allgemeiner Geographie , worin dieseGegenstände besser und deutlicher als sonst irgendwoabgehandelt sind. — (Deutsch von Zimmermann , Lemgo1815. 8.)
Historisch-chronologische Notiz von den vorzüglichsten Seefahrern, nach den verschiedenen Richtungen, die sie bei ihren Entdeckungsreisen ein gesell lagen haben etc.
I
Am Anfänge des i5. Jahrhunderts (1400) lagen in Europa nochWissenschaft und Kunst, fast alle Ideen, so die Geister heut zuTag beschäftigen, unter den Waffenrüstungen erstickt. Im nörd-lichen und mittlcrii Europa strebten Vasallen mit aller Anstrengisich der königlichen Gewalt zu entziehen, die sich aber allmähligüber deren Sturz erhob; im Osten drangen die Türken immer ge-waltiger heran, und Spanien hatte genug zu thun, um die Mauernabzutreiben. Unter allen Ländern war Italien das einzige, so sichmit Schiffahrt und Handel beschäftigte; Venedig, Genua und Flo-renz hatten auf diese Art Reichthum erworben; sie bezogen überdas rothe Meer Specerciwaaren und andere Produkte Indiens, vondem man jedoch nur eine sehr verworrene und zum Theil falscheVorstellung hatte. Von Afrika war noch nicht einmal der Umrissbekannt, und die Schiffahrt ging nicht viel über das Mittelineerhinaus. In dieser Lage Europas , bei diesem Zustand des Handelsund der geographischen Kenntnisse trat ein Fürst anf, der durchseine leidenschaftliche Liebe zu Reisen und Entdeckungen seinemJahrhunderte plötzlich eine ganz neue Richtung gab , und dadurcheine Umwälzung bewirkte, die zu den merkwürdigsten in den An-nalen der neuern Geschichte gehört. Heinrich von Portugal hiessder Prinz, dem ein so schöner Ruhm Vorbehalten war; auf denRuf seiner Stimme ward die Schiffahrt kühner, und Entdeckungenfolgten schnell auf einander. Die ersten glücklichen Frfolge mach-ten die Geister muthiger, entflammten die Einbildung; von allenSeiten liefen nun Schiffe in die See. In weniger als einem Jahrhun-derte kannte mau neue Welttheile , neue Völker, neue Erzeugnisseder Erde, neue Schätze. Nun erst entstand der eigentliche Handel,bildeten sich Seemächte, andere Ideen, andere Interessen, andereStreitigkeiten waren geweckt; Europa zog Tribut von den entle-gensten Ländern, es erschien als Herrscher fast auf allen Punktendes Erdballs, und ward der Sklave neuer Bedürfnisse.
So bald man den ganzen Raum vom Cap Horn bis Grönland, vomVorgebirg der guten Hoffnung bis Nova-Zembla kannte, stellte manmit wunderbarer Anstrengung Versuche an, in die Meere zu drin-gen. Es gelang hx südöstlicher Richtung durch Umseglung des Vor-gebirgs der guten Hoffnung, und in südwestlicher durch Umseglungdes Cap Horn oder durch Benutzung der magellanischen Strasse :aber vergeblich waren bis jetzo die Bemühungen, einen Ausweg innordwestlicher oder nordöstlicher Richtung zu Anden. Alle Unter-nehmungen scheiterten rechts an dem Polareise, links an dem See-lahyrinth der Hudsons- und Bafflnsbai. Doch hat uns die vomenglischen Capitän Party gemachte Entdeckung des Canals Lancasterwieder neue Hoffnung gegeben, vielleicht bald die Verbindung derbeiden Oceanc kennen zu lernen. Etliche Reisen sind seit 1820unternommen worden, um über diese schon so lang aufgesuchteDurchfahrt Gewissheit zu erhalten, und eben jetzt 1827 machtCapitän Party einen neuen Versuch von Grönland aus.
Bei der historischen Skizze der Entdeckungen, die wir liefern ,schien es uns zweckmässig, die Seefahrer nach den verschiede-nen Richtungen, in welchen sie ihre Reisen gemacht haben, abzu-theilen. Die Resultate finden sich dadurch nach Classen geordnet u.prägen sich so dem Gedächtnisse leichter ein , als bei einem blos.chronologischen Namen verzeichniss der Reisenden. Schiebt mannoch diejenigen ein, deren Fahrten sich blos auf das atlantische Meer,d. h. auf den Oeean zwischen der alten und neuen Welt, oderblos anf den grossen Oeean ausgedehnt haben, so erhält mandie Summe aller Entdeckungsreisen zur See. Auch die chronologi-sche Ordnung lässt sich übrigens leicht hersteilen, da bei jedemSeefahrer die Jahreszahl seiner Unternehmung angegeben ist.
Der Text und das Gemälde endlich sind innig verwoben; beijedem wichtigen Punkt auf der Carte ist das Jahr der Endeekungund der Name des Entdeckers angezeigt. Was sich dem Gedächt-niss einprägen soll, kann nicht oft genug wiederholt werden.
Seefahrer in südöstlicher Richtung. jin dem er durch die Beringstrasse sclüfft und so w r eit gegen Norden
Durch sie hat man die westl. u. östl. Küsten von Afrika mit den dazu ( vordringt, als menschliche Kraft zu bewirken vermag. Er liefertgehörigen Inseln und das Vorgebirg der guten Hoffnung kennen ge- dadurch den Beweis von der Unmöglichkeit einer Durchfahrt in derlernt; man verdankt ihnen ferner die Entdeckung Brasiliens, der bei- Polnähe, kehrt auf die Sandwich -Inseln zurück , und kommt dortden indischen Halbinseln , der Sundainseln, der Moluken ; die er-:in einem Streite mit den Eingehornen 1779 ums Leben. DasAnden-sten Anzeigen von Neuholland, die Handelsverbindungen mit China ken dieses Seefahrers könnte nur mit dem gänzlichen Umsturz der
und dem japanischen Reiche. Die Portugiesen haben sich auf die-sem Wege am meisten ausgezeichnet; es war der Weg ihres Glü-ckes, ihres-Ruhmes und ihrer Macht. Nach ihnen die Holländer.
Welt, und mit den letzten Spuren der Schiffahrt untergeben.
Clerke , sein Nachfolger, wiederholt im nächsten Jahre darauffruchtlos die nämlichen Anstrengungen, und stirbt auf dem Rück
i536. Cartier, von S. Malo, entdeckt und untersucht sorgfältigden Laurenztluss und das Land Canada. 18 Jahre früher schonwar der Baron Levi dahin gekommen.
Seefahrer in südwestlicher Richtung.
(Die spanischen Seefahrer im stillen Meere sind hier mit eingeschaltet.)
Man verdankt ihnen die Entdeckung der Strasse Lemaire undMagellan , des Cap Horn und der westlichen Küsten von Amerika;durch sie lernte man den grossen und stillen Oeean mit seinen1433. GilianeZy ein Portugiese, umschiffte zuerst das Cap Bojador,|wege; erst Capitän Gore bringt die Expedition 1780 zurück. |unzähligen Inseln kennen. Auch wurde auf diesem Wege zuerst
das bis dahin als Gränze der Schiffahrt betrachtet wurde. Einge-| 1790. T'ancouver geht über das Vorgebirg der guten Hoffnung, die Reise um die Welt gemacht, die seitdem von vielen Seefahrernfährliches I nternehmen , das zu jener Zeit Bewunderung erregte. lOtaliaiti und die Sandwich - Inseln nach der Westküste von Ame- 1 aller Nationen wiederholt worden. Unter ihnen ragt der unsterb-1486. Barthol. Diaz , ein Portugiese, (andern zufolge ein Deut- jrika, wo er während 5 Jahren eine Uferstrecke von 600 d. Liehe Cook hervor, der überhaupt durch Geistesgrösse, Festig-scher,) entdeckt die Südspitze von Afrika u. nennt sie Cap aller Stür- Meilen, vom 3o. bis zum 60. Grad, mit beispielloser und bewun- keit des Charakters , Sanftheit der Sitten , und Menge der Ent-me ; sein König aber in der frohen Aussicht, einen Weg nach Indien dernswürdiger Genauigkeit untersucht; keine von unsern europäi- deckungen den ersten Platz unter den Seefahrern einnimmt,zu Anden, gibt ihr den Namen Vorgebirg der guten Hoffnung, sehen Küsten ist noch besser bearbeitet worden. Vancouver kehrte ! i5i9. Magellan , (eigentlich Magelhaens,) ein Portugiese, war
über das Cap Horn zurück, nachdem er sieh überzeugt hatte, dass in spanischen Diensten. Pabst Alexander VI. hatte i49^ die be-nirgends in den Meeresgegenden , die er bereist, eine direckte Durch- rühmte Deinarcationslinie bestimmt, 100 Meilen westlich der
fahrt möglich sei, und damit die letzte Hoffnung schwand, dieman seit Cooks Unternehmen noch hegte.
Die Capitäne Baudin , ein Franzose , und Flinders, ein Engländer,untersuchten in dem Zeiträume von 1801 bis i8o5 den südwestli-chen und nordwestlichen Theil von Ncnliolland. Der erste starb am
Insel des grünen Vorgebirgs von Pol zu Pol, vermöge welcher alleLänder östlich dieser Linie den Portugiesen , alle westlich derselbenaber den Spaniern gehören sollten. Nun entstand über die Molu-ken , welche die Portugiesen auf ihrer östlichen Fahrt gefundenhatten, ein Streit, indem die Spanier behaupteten, dass dieselben in
Schluss seiner Reise, und auch Flinders endigte sein Lehen bald nach! ihren vom Pubste geschenkten Antheil fielen und dass man auchseiner Rückkehr in England. Seitdem ist der Capitän Frercinet inj in westlicher Richtung dahin gelangen könne. Den Ruhm, diesenjene Gegenden gereist, um physikalische Beobachtungen zu machen, Beweis zu führen, erwarb sich Magellan, welcher die nachher
deren sehr w ichtige Resultate in seinem Werk ; Reise um die JVelt,
i497‘ Vasco de Gama, ein Portugiese, umschifft das Vorgebirgder guten Hoffnung, steuert an der östlichen Küste von Afrika hin u.erreicht Indien nach einer Fahrt von i3 Monaten. Camoens hat diesekühne Unternehmung in den Gesängen seiner Lusiade verherrlicht.
i5oo. Cabral, ein Portugiese, wird auf der Fahrt nach Indien vomSturme verschlagen und entdeckt die Küsten Brasiliens.
A. B. Kaum hatten die Portugiesen das Vorgebirg der guten Hoff-nung umschifft, so füllten sie den Orient mit dem Rufe ihres Namensund ihrer Macht. Ausser den unermesslichen Niederlassungen, diesie auf der vordem indischen Halbinsel gründeten, nahmen sie auchnoch anf den Moluken, hinter den Sundainseln, festen Sitz,
eröffneten Verbindungen mit China, und entdeckten die japanischen,( Paris i8a5. 8 Bände 4.) niedergelegt sind.
Inseln. Später setzten die Holländer diesem wachsenden Gluck ein'
Ziel, um an Rubin und Macht Theil zu nehmen. Sie gründeten ihre! Seefahrer , die blos das ati.aktische Meer befahren haben.
Hauptniederlassung auf Batavia, von wo ans sie die benachbarten, Man verdankt ihnen die Entdeckung der neuen Welt mit ihrenSeegcgenden untersuchten. (Siehe die Carte von Asien No. XXXI.) östlichen Küsten, die ersten Nachrichten von der Südsee, die Be-; nachdem es einen M eg von 9000 d. Meilen zurückgelegt, wieder1642. Tasman, ein Holländer, der von Batavia aus Van-Die-Setzung von Mexiko und Peru, die Gründung der grossen europäi-jin Spanien an. Das Tagebuch dieser Reise hat uns Pigafetta ,mens-Land , Neuseeland und die Freundschaftinseln entdeckt. isehen Colonien, die Kenntniss der Coschenil und Chinarinde , des der die Reise mitgetlian , hinterlassen.
1C92. Kämpfer , ein Deutscher , schifft sich auf einer holländ. Vanil und Cacao , endlich viel Ausbeute an Gold, Silber, Zucker,
Flotte ein, untersucht die japanischen Inseln mit grosser Sorgfalt, Caffce, Indigo, Baumwolle etc. Italiäner waren es, denen dasund liefert sehr genaue Nachrichten über diese östlichen Gegenden.;Verdienst und der Ruhm davon gehurt; die Spanier aber zogen baldIm Jahre 177^ tritt Thunberg , ein schwedischer Botaniker, in Käiu-'allen Vortheil daraus.
pfers Fusstapfen, und ergänzt oder bestätigt dessen Berichte. | i49^- Columbus , ein Piemontese, dessen ahnender Geist die Exi-
1699. Dampier , ein Engländer, durchschifft das Meer nördlich'steuz der neuen Welt erräth, bringt 8 Jahre mit Bitten hei ver-von Neuhollaml; bestimmt die Lage von Neuguinea näher, entdeckt sehiedenen Königen tun einen Vorschuss zu, der ihm behiilflichNeubritamiien und die Meerenge, die beide Länder trennt. jseyn soll, ihnen ein so herrliches Geschenk zu verschaffen. Nur
1739. Bombet, ein Franzose, durchschifft eine Strecke von ?.63!mit unsäglicher Mühe erhält er endlich die gewünschte Unterstü-d. Meilen unterm 57. Grade südlich und findet das Cap de la Cir- tzung in Spanien; jetzo steuert er nordwestlich durch den atlanti-concision, wahrscheinlich was später Cook unter dem Namen Saud- sehen Oeean und nach einer Fahrt von 35 Tagen ist das gesuchte
mit seinem Namen belegte Meerenge fand , und zuerst in den stil-len Oeean schiffte. Er entdeckte darauf die Ladromen oder Diebs-inseln , und die Philippinen, wo er in einem Gefechte wider dieEingehornen i 5 si ums Leben kam. Sein Schiff, das erste, sodie Reise um die W eit vollführte, kam nach drei Jahren, und
spater
wich-Land eigentlich entdeckte.
1769. Surville , ein Franzose, der die Erlnubniss, mit Peru Han-del zu treiben, unter der Bedingung erhält, auch auf Entdeckungenauszugehen, schifft längs der Küste von Neubritannien nacli den Sa-lomonsinseln , untersucht einige derselben, und gibt ihnen den Na-men Arsaciden; er bestimmt auch die Lage von Neuseeland näher,und geht dann nach Callao, wo er seinen Tod findet.
1771. Marion , ein Franzose, entdeckt die Inseln , die seineu Na-men führen, und kommt in Netiholland ums Lehen.
1772. Kerguelen entdeckt die Inseln seines Namens im Süden desindischen Meeres, und macht im Jahre 1774 eine zweite Beise da-hin. Die Inseln sind unfruchtbar und unbewohnt.
1776. Cooks dritte Reise hatte zum Zweck, sich dem Nordpolim grossen Oeean so weit als möglich zu nähern, und zu erfor-schen , ob nicht durch eine nordöstliche oder nordwestlicheDurchfahrt die Rückkehr zu bewirken sei. Cook bringt denEingehornen Omai, der mit dem Capitän Furneaux nach Englandgekommen war, wieder nach Otahaiti; geht von da mit vollen Se-geln nordwärts, eutdeckt die Sandwich - Inseln, und untersucht diewestlichen Küsten von Amerika vom 43. bis 71. Grad nördlich,,
Land entdeckt, den Spaniern eine Laufbahn zu Eroberungen undReichthiimern eröffnet, die man eher in der Fabel als in der Ge-schichte suchen würde. Columbus selbst ärutet zuletzt nur Undankund Verdruss dafür, und stirbt verfolgt und unglücklich.
1497 — i5o4. Amerigo Vespucci , ein Florentiner, zuerst in spa-nischen, dann in portugiesischen Diensten, entdeckt in vier schnellauf einander folgenden Reisen fast zur seihen Zeit mit Columbusdas südliche Land der neuen Welt ; und dringt Brasilien entlangw eit gegen Süden vor. Durch die Tagebücher , die er über seineReisen herausgab, geschah es vorzüglich, dass die neu entdeckteHalbkugel der Erde seinen Namen erhielt; ein Ruhm, der demEntdecker Columbus vor allen gebürt hätte.
1499. Johann Cabot , ein Engländer, der eine nordwestlicheDurchfahrt sucht, entdeckt Neufundland, und untersucht alleKüsten von Neuengland. Sein Sohn Sebastian geht in spanischeDienste, schifft den Paraguay hinauf, kehrt in sein Vaterlandzurück , und macht später noch den Versuch, eine nordöstlicheDurchfahrt zu entdecken, wobei er bis in das weisse Meer vordringt.
i 524. Verazzani, ein Florentiner, in franz. Diensten, bereistu. untersucht das nördliche Amerika von Florida bis Neufundland.
1526. Saavedra, ein Spanier, wird durch Ferdinand Cortezvon Mexiko aasgeschickt, fährt durch den stillen Oeean , berührtdie Moluken und entdeckt Neuguinea , da er den Rückweg nachMexiko sucht.
15Ö7. Mendanna, ein Spanier, wird vom Statthalter Penisausgesehickt, und entdeckt die Salomonsinseln.
1577. Drake , ein Engländer, dringt durch die magellani-sehe Strasse in die Sudsee , w’o er von den Spaniern unermess-liche Beute macht, entdeckt Neualbion (Californien) und kehrtnach einer Fahrt von drei ‘Jahren mit seinen Reichtliuinern indas Vaterland zuruck , wo ihn ausgezeichnete Ehren erwarten.Er war der erste Engländer , der die Reise um die Welt vollbracht,i58ö. Cavendish, ein Engländer, tritt in Drakes Fusstapfen.1593. Hawkins , ein Engländer, entdeckt die Falklandsinselnoder Maluinen.
i5(j5. Mtndanna , wieder vom Statthalter Perus ausge-schickt, um eine Colonie auf den Salomonsinseln, die er 1067gesehen hatte, anzulegen, entdeckt auf seinem Wege die Mar-quesasinseln, die Insel Solitaria , kommt aber nicht weiter als SantaCruz, wo er stirbt. Diese Insel hat seitdem von Carteret denNauien Egmontsinsel erhalten.
i5p8. ffatrt t ein Holländer, hat nenn Monate lang in dermagcllanischen Meerenge mit Sturm und Mangel zu kämpfen , undkehrt zurück ohne die Südsee erreicht zu haben. Zur seihenZeit macht sein Landsmann Noort mit eben so wenig Glück eineReise um die W eit.
160O. Quitos, eiu Portugiese, der im Jahre i 5 q 5 Mendann;begleitet, wird mit Torrez von Peru ausgeschickt, sieht die InselSagittaria , j® tzt Otahaiti, und entdeckt die Heiliggeistinseln.
1615. Lemaire und Schonten, zwei Holländer, machen sichdurch ihre auf eigene Kosten unternommenen Entdeckungsreisen
unsterblich; sie erfinden eine neue Einfahrt in die Siidsee durchdie Meerenge Lemaire , indem sie das Cap Horn umschiffen ; einenTheil des gefährlichen und des Schifferarchipels ; endlich mehrereInseln nördlich von Neuguinea. Auf Batavia werden sie von demholländischen Statthalter festgenommen , unter dem Vorwände ,dass ihre Fahrten wider die Privilegien der ostind. Companie seien.
1623. L’Hermite, ein holländischer Admiral, unternimmt einerein militärische Expedition in das Siidmeer.
1673. Dampier, ein Engländer, macht vier Reisen um dieErde; zwei von Westen nach Osten , und zwei umgekehrt. Erwar einer der geschätztesten Seefahrer und vorzüglichsten Geo-graphen seiner Zeit. (Siehe Reisen in südöstlicher Richtung.)
i683. Cowley, ein Engländer, entdeckt auf seiner Reise dieInsel Pepis, die man seitdem nicht mehr aufgefunden hat; siemüsste den unter den jetzigen Falklandsinseln begriffen seyn.
1709. Wood Rogers, ein Engländer, unternimmt in Begleitungdes berühmten Dampier eine militärische Expedition in die Südsee,und umschifft das Cap Horn weit in offener See, ohne im gering-sten Land zu sehen. Durch ihn wird der Schotländer Selkirk, des-sen Schicksale dein Roman Robinson zum Grunde liegen, von derInsel Fernandez zurüekgebracht.
1714. Getitil de la Barbinais, der erste Franzose, der eineReise um die Welt unternimmt. Er besucht auf seine KostenChina , Peru und die Philippinen.
21. Roggeween , in holländischen Diensten, fahrt bis zura62. Grad südlich , das Cap Horn zu umschiffen ; entdeckt dieOsterinsel, einige Inseln des gefährlichen Archipels , unddenRog-geweens-Archipel. Er nimmt seinen Weg durch die Schifferinseln,und berührt Neubritannien und Neuguinea.
1740. Georg Anson, englischer Admiral, führt eine be-rühmte Expedition gegen die Spanier in der Südsee an ; legt aufder Insel Tinian vor Anker, kommt nach China , wo er seineFlotte ausbessert, und erreicht sein Vaterland wieder nach vier-jähriger Abwesenheit.
64. Byron , ein Engländer , Fährt durch die magellanisclieMeerenge, entdeckt die nördlichen Inseln des gefährlichen Archi-pels , dann die St. Bernhard - oder Gefahrinseln , die Yorks - unddie Byronsinsel, berührt Tinian und kommt nach 22 Monatenwieder in Europa an.
r-66. Bougainville, ein Franzose, besucht die Maluinen,entdeckt Otahaiti, das eben auch vom Capitän Wallis entdecktwar ; macht im Schifier - und Heiliggeistarchipel weitere Entdeckun-gen , besucht die Luisiade samt Neubritannien , und kommt nachzweijähriger Abwesenheit wieder in Frankreich an.
176G. Wallis, ein Engländer, entdeckt die südlichen Inselndes gefährlichen Archipels , kommt vor Bougainville nach Otahaiti,das er Georgs III. Insel nennt , bereist die Societätinseln und kehrtüber Tinian und Batavia zurück.
1-Ö6. Carteret, ein Engländer, wird von Wallis hei der Ein-fahrt in die Südsee getrennt , entdeckt die Pitcairninsel, bekommtden Süden des gefährlichen Archipels zu Gesicht, besucht die Sa-lomonsinseln, von ihm Königin-Charlotte-Inselii genannt, ent-deckt den Canal zwischen Neubritannien und Neuirland , sieht dieAdmiralsinseln , und kommt über die Moluken zurück.
1768. Cooks erste Reise. Der Zweck dieser Reise war, denDurchgang der Venus zu beobachten , und Entdeckungen in derSiidsee zu machen. Er stellt auf Otahaiti seine Beobachtungen an .nimmt sodann von den umliegenden Societätinseln und von Neu-seeland nähere Kenntniss, entdeckt die Strasse seines Namens ,untersucht und entdeckt eigentlich erst die östlichen Küsten vonNeuholland, Botanybay, findet die Tones-Strasse wieder auf, undkehrt 1771 zurück.
1772. Cooks zweite Reise. Der Zweck dieser Reise war , nachdem sogenannten australischen Festlande zu suchen. Mit wunder-barer Standhaftigkeit, und mit einem fast übermenschlichen
Mutlie vollführt der Held die Reise am Pol her, indem erbis zum 71. Grade südlicher Breite gelangt. Er verschaffte da-durch die Gewissheit, dass es nicht möglich sei, weiter vorzu-dringen , und dass kein australischer Continent existire. Beiseiner Polarfahrt entdeckt er die St. Petersinsel oder Georgien , dasSandwichland oder das südliche Thule ; auf der Rückfahrt aberentdeckt und untersucht er Neucaledonien und die neuen Hebriden,bis er 1775 Europa wieder erreicht. Furneaux, Capitän des Be-gleitnngschiffs , trennt sich von ihm , und kommt allein zurück ,nachdem er vieles untersucht und einiges entdeckt hat. (SieheCooks dritte Reise unter den Seefahrern in südöstlicher Richtung.
1785. La Peyrouse, ein Franzose, geht in das Sudmeer , er-forscht die nordwestlichen Küsten von Amerika und die nordöst-lichen von Asien näher ; entdeckt das tatarische Meer , und dieMeerenge , die seinen Namen führt, verschwindet aber mit sei-ner Begleitung, ohne dass es bis jetzo gelungen wäre, übersein Schicksal irgend etwas zu erfahren. Im Jahre 179t wurdeEntrecasteaux , gleichfalls ein Franzose , nach ihm ausgeschickt;er verfolgte den Weg , den La Peyrouse genommen , durchforschtedie schwierigsten Gegenden, aber alles ohne Erfolg. Entrecasteauxstarb nach zwei Jahren auf der Reise.
1790. Marchand, ein Franzose , segelt in die Südsee , entdecktnoch einige der Marquesasiuseln, untersucht einen Theil deramerikanischen Nordwestküste , berührt die Sandwichinseln, dieMarianen und Canton.
Eine der neuesten Reisen um die Welt w urde von dem russischenCapitän Krusenstern aus Auftrag des Kaisers Alexander in den Jah-ren i8o3 _ 180G unternommen. Die interessanten Resultate der-
selben sind von ihm und inehrern Gelehrten , die ihn begleitethaben , Horner aus Zürich , Tilesius etc., im Druck erschienen.Er entdeckte die Orlofsinseln am Cap Horn, lieferte genauereNachrichten über die Marquesas ; besonders aber untersuchte ermit Sorgfalt die Halbinsel Kamtschatka u. Saglialien etc. Aber dieBemühungen , mit Japan Handelsverbindungen anzuknüpfen , waszu den Zwecken dieser Reise gehörte, misslangen.
Die letzte Entdeckung , die man in der Siidsee gemacht hat,ist die Inselgruppe Neushetland. Sie war früher von einem schwe-dischen Walllischfänger gesehen worden , und wurde im Jahre1819 von dem englischen Capitän Smith entdeckt und auf ver-schiedenen Punkten in Augenschein genommen ; eine genauere Un-tersuchung fehlt jedoch zur Zeit noch.
Seefahrer in nordwestlicher Richtung.
Wie man einmal in südöstlicher und südwestlicher Richtungdie Wege aufgefunden hatte, nach Indien zu gelangen , so beschäf-tigte man sich mit Aufsuchung einer nordöstlichen oder nordwest-lichen Durchfahrt nach China. Selten ist die Beharrlichkeit undder unerschrockene Muth des Menschen so sehr durch irgendetwas auf die Probe gestellt worden , als durch diese gefahrvollenVersuche, bei denen Kälte und Hunger sicli noch zu allen aufge-thümiten Hindernissen der Meere gesellen. Den Engländern alleingebürt übrigens die Ehre dieser Fahrten, bei denen sie einewunderbare Unermüdlichkeit zeigen.
i 5 oi. Cortereal, entdeckt das Land Labrador, da er nord-westlich eine Ansfahrt aus dem atlantischen Oeean sucht.
1576. Forbisher, ein Engländer, vom Grafen Warwick, demGünstling der Elisabeth unterstützt, unternimmt drei Fahrten zurEntdeckung einer nordwestlichen Durchfahrt; er findet Grönlandwieder auf, und dringt tief in das Meer zwischen diesem Landeund Labrador ein.
1585* Davis, ein Engländer, macht 3 Fahrten ^entdeckt dieMeer-enge seines Namens , und befahrt die westl. Küsten von Grönland.
1607_1610. Der berühmte und unglückliche Hudson, ein
Engländer, unternimmt vier Reisen in die kalte Zone ; bei der er-sten , gerade gegen Norden , gelangt er bis zum 80. Grad nördlicher
Breite ; bei der zweiten , nordöstl. zwischen Spitzbergen u. Nova-Zembla , bis zum 82. Grade;die dritte , die er für Rechnung der Holländer nordwestlich unternimmt, führt ihn zur Ent-deckung der Bai u. Meerenge, die seinen Namen führen ; endlich die vierte Reise für sein \ T a-terland kostet ihn sein Leben. Er wagt es trotz Hunger u. Kälte in der Gegend der Hudsonsbaizu überwintern ; seine unzufriedene Schiffsmannschaft bemächtigt sich seiner , wirft ihn nebstseinem Sohne u. 7 andern gebunden in eine Schaluppe, u. gibt ihn der Willkür der Wellen preis.Alle Nachforschungen, so die Engländer anstellten , ihn w ieder aufzufinden , waren vergebens.
i 6 i 5 — 1616. Byleth und der berühmte Baffin unternehmen zwei Reisen. Bei derersten überzeugen sie sieh in der Hudsonsbai von der Unmöglichkeit einer weitern Fahrt;bei der zweiten kommen sie bis zum 78. Grad und entdecken die Bafiinsbai.
1G19. Munch, eine Däne, bringt einen Winter im Westen der Hudsonshai zu, underduldet an Hunger und Kälte , was sich die Einbildung kaum vorzustellen vermag. Vonder ganzen Mannschaft zweier Schiffe kam nur er mit zwei Begleitern zurück.
1737. Middleton entdeckt die Mundung mehrerer Flüsse, was die Hoffnung aufs neue weckt.
1746- Moore verfolgt diese Entdeckung mit grossem Eifer. — Gegen Ablauf des iS. Jahr-hunderts lässt die englische Regierung mit neuer Anstrengung nach allen Seiten hin zugleichdie Versuche fortsetzen. Pickersgill und Young im Osten , Cook und Vancouver im Westen,Mackenzie und Hearne zu Lande , verfolgen einzeln und gemeinschaftlich den grossen Zweck. !Fast zur selben Zeit, und als Cook im Süden untersuchte, wie nahe man dem Pole kommenkönne , macht Lord Mulgrave , damals noch Capitän Phips, ähnliche Versuche im Norden , 'und dringt bis zum 80. Grade vor , wo er durch die Eismassen in Gefahr geräth, aber wunder-bar glücklich entkommt. — Aehnliche und noch erstaunenswürdigere Anstrengungen sind vom !J. 1820 im nördl. Polarmcere durch Capitän Party gemacht worden , und man sieht jetzo(1827) dem Resultat der neuen Expedition, dieses an Muth, Kühnheit und Beharrlichkeitunvergleichlichen Seefahrers , mit Begierde entgegen. Bei der ersten Fuhrt brachte er zwei 1"Winter in dem Eismeere zu, und durchschiffte es während den beiden Sommern nach allen 1Richtungen. Hindernisse ohne Zahl hatte er zu besiegen , aber der Erfolg entsprach seiner JMuhe nicht; er entdeckte blos die Inseln Prinz Leopold, Cornwallis, Bja/n - Martin und Mel- jville. Freilich hat seither die Existenz einer nordwestlichen Durchfahrt hei Amerika mehr :Wahrscheinlichkeit erhalten ; nur glauben viele immer noch , dass , wenn man sie auch ent- .decke , daraus für die Schiffahrt wenig reeller Vortlieil erwachse , und am Ende all dieseBemühungen zu einem unfruchtbaren Resultat führen möchten.
Seefahrer in nordöstlicher Richtung.
Gleichwie nordwestlich, so hoffte man vielleicht auch einen Weg nordöstlich nachJapan und China zu finden. Sebastian Cabot machte den ersten Versuch; viele anderefolgten ihm, aber am meisten Ruhm unter allen erwarben sich Barenz und Heemskerk.
i584 — 15y5. Barenz und Heemskerk unternehmen drei Reisen gegen Nova - Zembla , inder Hoffnung , entweder nördlich von dieser Insel oder durch die Strasse Waigatz in denOsten vorzudringen. Aber alle Bemühungen sind vergeblich. Auf der dritten Reise werden sievon Eismassen eingeschlossen, müssen auf Nova - Zembla überwintern , und stehen dieschrecklichsten Leiden und Gefahren aus. Es ist merkwürdig, die Beschreibung zu lesen,wie sie gegen Hunger, Kälte und Eisbären zu kämpfen hatten.
1676. Wood, ein Engländer, unternimmt auf falsche Berichte nnd Folgerungen hinwieder eine Reise in jene nordwestlichen Gegenden, scheitert aber auf Nova-Zembla , nndbringt die seltsame Ansicht mit nach Hause , dass Nova - Zembla , Spitzbergen und Grön-land ein zusammenhängendes Land ausmachen.
Nachdem wir über die Versuche gesprochen haben, von Europa aus im Norden Russlandseinen Weg nach Asien zu finden, so sind auch noch diejenigen zu erwähnen, die manin Asien gemacht hat, um auf dem umgekehrten Wege nach Europa zu gelangen ; die Russenwaren die ersten , welche diesen Gedanken fassten.
1725. Bering, ein Jütländer, von Peter dem Grossen berufen, schiffte sich in Kamtschatkaein , bis wohin er zu Land reisen musste ; er entdeckte die Strasse und das Meer seines Na-mens , u. glaubte östlich davon ein grosses Land wahrgenommen zu haben , das wohl Amerikasevn konnte. Auf des berühmten Geographen Delisle Berichte an die Kaiserin erhielt BeringJ. 1741 den Auftrag , dieses Land näher zu untersuchen; aber Stürme warfen ihn nichtweit davon auf eine Insel, er wurde krank und starh im Kummer über sein fehlgeschlagenesUnternehmen. Wir haben weiter oben schon gesellen , wie Cook die Wahrnehmungen Bcringsweiter verfolgt und den haltbaren Beweis geliefert hat, dass weder nordöstlich noch nord-westlich eine Durchfahrt nach Europa möglich sei. Was das grosse Land betrifft, das w irk-lich Amerika war, so hat Tschirikow, Berings Stellvertreter, in Begleitung des GeographenDelisle zuerst dessen Küsten besucht. Sie sind später von Cook , La Peyrouse und Vancou-ver, u. zuletzt von Kotzebue , der sie in den Jahren 1809 n. 1810 bereiste , genau erforschtworden. Die Reisebeschreihung des letztem enthält interessante Entdeckungen.
No. XXIX. OESTLICHE UND WESTLICHE HALBKUGELN. — BFRl'EHMTE REISENDE
Gedruckt und verlegt bei J. Vet.ten, Kunst - und Musikalienhändler in Carlsruhe, 1827.