Historisch-geographisches Gemälde vom ganzenrussischen Reich im Jahre 1828.
Regierungsbezirk.
d. QM.
Entw. /
1. Moskau.
• 474.
1,338,000. |
2. Kaluga.
395.
1,176,000.
3. Tula.
. 558.
1,040,000.
4. Riasan.
. 781.
1,309,000.
5. Tambow.
1,271.
i, 423 ,ooo. |
6. Pensa.
• 777-
i,o36,ooo. 1
7. Nisehgorod . . .
.961.
i,38o,ooo.
8. Wladimir.
• 9 2 °-
i,335,ooo.
9. Jaroslaw.
. 67I.
i,o39,t>oo.
10. Kostroma.
1,808.
1
i,456,ooo. |
11. Wologda... .
6,867.
8o3,ooo.
12. Twer.
r,i35.
1,261,000.
i3. Pleskow.
1,045.
866,000.
1.4. Nowgorod. . . .
2,578.
916,000.
i5. Olonez.
3,587.
36o,ooo.
16. Archangelsk mitNova Zeiubla .
l6,225.
264^000.
•17. Kasan.
1,123.
1,029,000.
18 Wiätka.
2,221.
1,294,000.
19. Perm.
5,996.
1,270,000.
20. Orenburg ....
. 5 , 626 .
i,o44)Ooo.
21. Simbirsk.
1,402.
1,120,000.
22. Saratow.
4,297-
i, 334 ,ooo.
23. Astrakan.
• 3,«99-
223,000.
24- Toholsk.
24,961.
573,000.
2a. Tomsk.
60,4*25.
340,000.
26. Irkuzk, Jeni- /seisk, Jaknzk, |Ocliozk, Kam- i
26,460.
693,000.
In Ansehung der Carte dieser Tafel müssen wir erinnern, was wir schon etlichemal !>ei andern Anlässen gesagt haben, dass sie keinen Anspruch auf geographischeReichhaltigkeit machen könne, sondern vielmehr dazu bestimmt sei, ein histori-sches Bild vom Wachsthume dieses erstaunlichen Kaiserreiches zu liefern, und Dingedarzustellen, die man auf rein geographischen Blättern nicht findet. VerschiedeneFarben zeigen daher die allmähligen Erwerbungen einzelner Herrscher an; jedeHauptstadt der Regierungsbezirke ist mit einer Numer bezeichnet, die auf denSeitenrand weiset, wo man die Grösse, Bevölkerung und Einverleibung des Gebietesangegeben findet; die leeren Stellen der Carte sind zu Artikeln benutzt wordenwelche mau für die Sacherklärung tauglich hielt.
Statistisch - historische Uebersiclit der russischen Provinzen.
) Die Provinzen od. Regierungsbezirke haben meistens ihre Benennung v. d. Hauptstädten.
Erwerbung.
Erster Kern des nunmehrigen russi -1sehen Kaisertums, um welchen her sichallmählig die ungeheure Ländermasse an-gesetzt hat.
Rurik und seine ersten Nachfolgerherrschten zwar vom neunten Jahrhun-dert an über ein sehr grosses Gebiet:allein die Mangelhaftigkeit des Erbrech-tes , welches die Theilung des Landesunter Brüdern zuliess, die sich unab-hängig machten, so wie die häufigen Ein-lalle der Tataren bewirkten eine Zer-stückelung, und um des i 5 . Jahrhun-derts Mitte hesassen die Herrscher vonMoskau, Ruriks Nachfolger, nicht mehrals die eilf liier neben aufgezählten Pro-vinzen.
Innerlic he Zwistigkeiten, die fast ohneUnterbrechung fortdauerten , machten sieschwach gegen aussen, und so geschahes, dass der Tataren Khan immer dengrössten Einfluss auf sie ausühte, undnach Belieben die Thronfolge bestimm-te.
I Erwerbungen der beiden Iwan.
Die Regierungen der beiden Iwanbilden in Russlands Annalen zwei merkwürdige Perioden, und zeigen die er-sten Schritte zu der Macht, welche die-ses Reich heut zu Tage erreicht hat.Beide Fürsten vereinigten grösstentheilsdie ungeheuren Länder, welche hier ne-ben zur Linken aufgezählt sind.
Iwanl. oder III., je nachdem man zählt,bestieg den Thron; er schüttelte dasJoch der Tataren ah, vereinigte die Für-stenthiimer Twer uud Pleskow; unter-warf Nowgorod, welches sich in eineRepublik mit unabhängigen Ländern um-gestaltet hatte; machte die Samojede«im Bezirke Archangelsk zinsbar uud hiu-terliess ein untheilhures Reich.
Iwan II. od. IV , Enkel des vorigen, schufdie Stielitzen, machte sieh von der Ta-taren Herrschaft ganz unabhängig; un-terwarf Kasan und Astrakan ; nahm denTitel Zar, d. i. König, an, und iiegann dieErwerbung des weiten Sibirien, das ihmvon dem Kosaken Jennak Timofeiew ab-getreten worden, welrherals Abenteurer,gleich einem Cortez oder Pizarro, dieEroberung dieses dunkeln Landes zumTheil bewirkt hatte.
*) Wenn nun gleich Sibirien hier unterIwan des Zweiten Erwerbungen aufge-führt ist, so muss man doch bemerken,dass erst viel später seine Nachfolger,
1 Peter der Grosse und Catharina die^ Zweite, die gänzliche Unterwerfungund Besitznahme desselben vollendethaben.
tschatka.
27. Smolensk.1,008.
28. Oi’el.849*
29. Tsebernigow ... 1,189.
3 0. Pultawa. 85 o
3t. Kursk.701.
3a. Woronescli .... 1,547-
33. Kiew.978.
34. Slobodsk Ukrain. 1,118.
35. Ekatherinoslaw 1,417.
3G. Finlaud . . . . 6,4o3.
37. Petersburg.848.
38. Esthlan.3^3.
1,326,000
39. I.ivlaiul.
40. Grodno ,
Witcpsk undRialystok.
41. Moliilew.
42. Minsk.
[)38 •
x,3oo,ooo.
1.410.000.
1.878.000.
1.650.000.
1.446.000.
1.473.000.
915.000.
826.000.
1.379.000.
845.000.
303.000.
755.000.
2,233. 3,385,000.
9
18.
.... i, 832.
43. Podolien. . . . r. . . 948.
44. Wilnensk.1,081.
45. Kurland .
46. Volhynien.
47. Cherson. . .
48. Tannen . . .
. 3o(j.1,394.
. 1,206.
. 1,646.
49. DomsoheKasuken.3,611.
50. Ressarabien. . . .
51. Kaukasien ....
52. Orosien.
53. Imercthi.
54. Tschcrkassicn .
55. Doghcstun . . . .
56. Sehirwan . . . .
5 7. Zarthum Polen58. Russ. Amerika
. 891.i,585.
. 832.
. 645.i,535... 434 .. . 445.2,293.
989,000.
1.161.000.
1.463.000.
1.358.000.
582.000
1.494.000.
460.000
347.000.
370.000.
316.000.
147.000.
390.000.
270.000.
550.000.
184.000.
133.000.
3.705.000.5o,ooo.
Erwerbungen des Alexis Romanow.
Dieser Fürst, der zweite Romanow undVater von Peter dem Grossen, erwarbSmolensk , Nowgorod-Sewerski u. Tseher-nigow. Ihm unterwarfen sich 1604 frei-willig die Kosaken , nachdem sie an 35 oJahre lang vom Körper des russischenVolkes, zudem sie ursprünglich gehör-ten , losgetrennt gewesen. Dieser merk-würdige Volks - uud Kriegerstamm tratum das Jahr i 3 oo an die Stelle der ver-jagten Tataren , nahm ihre Lebensart anund erhielt so auch die Benennung, wel-che jenen früher eigen war. Lange dien-ten sie den Polen als Sehutzinauer gegen idie Türken; da man aber, damit nicht zu-frieden, sie auch abhängig machen wollte ,
' so warfen sie sieh lieber freiwillig wiederin deu Schooss ihres alten Mutterlandes.
Eroberungen Peters des Grossen.
Dieser Fürst, der eigentliche Schöpfer* seines Reichs, errang die Küstenländer am1 baltischen Meere, wodurch das russische| Reich wesentlicher mit Europa in Beruhrung kam, u. Peter rief wie durch Zaubert eine prachtvolle Stadt aus Sümpfen hervor.
Erwerbungen der KaiserinCatiJ: II. .
Catharina II. vollendete das von Peterdem Grossen angefangene Werk , indemsie alles für den Ruhm und die Vergrüsse-rung ihres Reichs that. Mau zählt an 200Städte, welche sie gebaut, u. über ioMil!.,Uutcrtlianen, die sie samt deren Ländervon den Polen u. Türken errungen hat.
1774 nahm sie den Türken mit Waffen-gewalt die Stadt Azow samt deren Gebietund Schiffahrt auf dem schwarzen Meere.
1784 erhielt sie durch Vertrag die Krim.Kuban und die Insei Taman.
1792 hat sie durch Waffengewalt Ot-schakow samt dessen Gebiet mit ihremReiche vereinigt, das nuu bis an denDniester reichte.
1772 bis 1795 gewann sie bei den dreiTheilungen Polens weit über die Hälftedieses Königreichs.
Sie unterwarf viele Völkerstämme Sibi-riens; nahm Grusinien in ihren Schutz.
Erst in den Kriegen wider die Türken1770, u. hei Polens Theilung spielte Russ-land die Rolle einer wahrhaft gross. Macht.Unter Cath. II. vollbrachte die russ. Flotteeine Fahrt um Europa, herrschte im grieeh.Archipel, bedrohte Aegypteu; unter hierzeigten sich zum erstenmal geborne Rus-sen als berühmte Generale, wie Rouianzow.Pauin, Suwarow. Der grösste Sieg dieserKaiscriu bleibt alter immer, dass sie somächtig in die Kabinete Europas einwirkte,und dariu die Lehre vom geographischenStaatensystem aufbrachte.
Erwerbungen Alexanders I.
1807 durch den Frieden von Tilsit einkleines Gebiet am Flusse Narew.
1808 das schwedische Finland.
1812 durch den Vertrag von Bucharest
1 Choczim und ein kleines Theil von derMoldau.— Ausdehnung gen Persien uud, im russischen Amerika.
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»ebli Andeutung seiner allniatiligen Vergröl'senmg ’
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O Ermtrbwig der beiden /man.
O Kreoerbueuf ei es Alexis Rewtaswm.<C> Erwerbung Feter des Grossen .
<^> Erwerbung ('atheirina //.
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stau
l’otal der l’esitzungen in Europa , Asien und Amerika : 367,494 deutscheQiiadratmeilcn , d. h. mehr als die Hälfte Europas und ein Drittheil Asiens;und Total der Bevölkerung 59,500,000.
Grösse und Bevölkerung in frühem Epochen.
Unter Iwan I. 1462 .
Bei seinem Tode i5o5 .
Reim Tode Iwan II. <584.
Reim Tode Michael I. i 645.Unter Peter dem Grossen 1689
d. QM.
. •• 1.8,494.
. 3 7 ,i 37.
. 125,465.
.a 54 » 36 i.
.263,90a,
Bei seinem Tode 1725 .273,815.
Unter Catharina II. 17G3 .319,538.
Bei ihrem Tode 1 796. .. 331,810.
Beim Tode Alexanders 1825.397,494.
Einw.
6,000,000.
10.000. 000.
12.000. 000.
13.000. 000.
15.000. 000.
20.000. 000.
25.000. 000.
36 .000. 000.
58 .000. 000.
1
Russland nimmt heut zu Tage einen so hohen Rang unter den europäi-schen Machten ein, dass es aller Augen auf sich zieht, und die Ministeriengrosser Könige beunruhigt; daher denn ein leicht zu überblickendes Gemäldedieses Kaiserreiches mehr als je Bedürfniss der Zeit ist. Wir liefern eszum Theile nach Malte-Brün.
Grösse. Das russische Gebiet in Europa, Asien und Amerika hegreiftin sicli de« nennten Theil des gesamten festen Landes, den acht nnd zwan-zigsten alles Flaehenraums der Erde, nnd den fünfzehnten Theil des Men-schengeschlechts. Es reicht vom baltischen Meer ohne Unterbrechungbis au die Östliche« Gränzen Asiens, und vom Eismeere bis an die Türkei,Persien , Tatarei und China.
Beschaffenheit des Landes. Bei weitem der grössere Theil dieses unge-heuren Gebietes liegt zwar in der kalten Zone, wo die Natur wie erstorbenist, und für Cultur wenig oder gar/keine Aussicht statt Bildet; wennman aber auch nur das eines guten Anbaues fähige Land in Anschlag bringt,so dürfte es wohl für die furchtbare Bevölkerung von 3oo Millionen unddarüber hinreiclien.
Gebirge. Von Westen nach Osten treffen wir das lapländische Gebirg,eine Fortsetzung des skandinavischen, welches ohne beträchtliche Höhestets mit Eis und Schnee bedeckt ist, u. in den Regierungsbezirken Peters-burg, Nowgorod und Wologda zur Fläche herabsinkt. — Dan« die Land-Löhe fValdai , deren höchster Punkt nur i25o französische Fuss über demMeerspiegel Hegt, die überall sanft ansteigt nnd auf eiuera geringen Fläclien-raume die Wasserscheidung gen das Eismeer, gen das baltische, schwarzeund kaspisclie Meer bildet. — Das Uralgebirg , die Scheidewand zwischenSibirien und dem europäischen Russland, streicht vom Eismeere bis zurkaspiseheii See 240 d. Meilen, hat oft eine Höhe von 7000, in der Regelaber nur von 5ooo Fuss über dem Spiegel der letztem, und doch tragenviele Gipfel desselben ewig Eis und Schnee. Diese Gebirgskette ist einunerschöpfliches Lager von Eisen; zum Theil enthält sie auch viel Kupfer,Gold, Platina, Blei etc. und einen ganzen Hügel magnetischen Eisens.—Das kaukasische Gebirg, zwischen dem kaspischeu und schwarzen Meere ,erreicht gendieMirte 16— 17,000 Fuss Höhe «.ist daselbstmit ewigem Eisund Schnee bedeckt. Merkwürdig sind in dieser 140 d. Meilen langenBergkette zwei von der Natur geschaffne Pässe, bei den Alten unter demNamen der kaukasischen und albanischen Pforte bekannt. Jener führtin vier Tagereisen von Mosdok nach Tiflis, dieser längs der Gränze vonDaglicstan hin. — Das Gebirg Altai stösst beinahe rechtwinklig an denUral und erstreckt sich mitten durch Asien bis ans Meer. Nur der kleineAltai bildet die südliche Gränze Sibiriens , der grosse aber ist ausser Be-rührung mit diesem Lande ; jener ist sehr reich an Kupfer, Blei, Silber,Gold und Platina; seine höchste Spitze 6,56o Fuss. — Das nertschinskischeoder daurische Gebirg längs des Flusses Argun ist reich an allen ArtenMetalls. — Endlich im Osten die ochotskischen und kamtschatkischenGebirge; die letztem ewig ruit Eis und Schnee bedeckt, aber den-noch mit erloschenen und brennenden Vulkanen versehen, ein Gegensatzzu Island.
Ebenen. Vom baltischen bis zum schwarzen und kaspisclien Meerdehnt sich, im Contrast mit Süden, eine ungeheure Ebene aus, dienur von geringen Höhen unterbrochen wird; es ist Nieder-Europa ,das den Einbrüchen asiatischer Völker und den Wirkungen der ab-wechselnden Temperatur Sibiriens und des Oceans offen steht. Seineunbeträchtliche Höhe macht, dass es minder kalt und bewohnbarer istals die auf gleicher Breite liegende Tatarei. Nichts hält im Winterden leichten Wagen oder raschen Schlitten auf; darum sind auchdie nordischen Völker zum Reisen viel geneigter, als die südlichen inihrem Gebirgslande.
Vorzüglichste Flüsse, nach den Wasserbecken eingetheilt,sie sich ergiessen.
in welche
f
Eismeer. (
Petschora.
Metzen.
Dwina .
Onega.
Obi.
Irtisch.
Tobol.
Jenisei.
Obere Tunguska.]
UntereTunguska
Katanga.
Olenek.
Lena.
Aldan.
Jana.
Indigirka.
Kowvma.
See Baikal.
Kasp. Meer.
GROsser Ocean. j
Schwarzes jMeer.
Selinga.
Wolga.
Kama.
Wiiitka.
Ural oder Jaik.Terek.
Don.
Donetz.
Kuban.
Dniester.
Dnieper.
Priepctz.
Bog.
Pruth.
Newa.
Anadir. I Baltisches | Kymene.
Amurod.Saghalien] Meer. ] Düna.
( Nieraen.
Seen. Kein Land von ganz Europa ist mit so vielen und zugleich mitso grossen Seen angefüllt, als der Strich zwischen dem baltischen und weis-sen Meere. Hier breiten sich ans die Seen Ladoga, Onega, Bielo Osero,Kubensk t Peipus , Ihnen, JPirz, Sahna, Kuopio, Lexä etc., die zu-sammen eine Oberfläche Wassers von Sio d. Quadratmeilen bilden. InAsien sodann weiset Russland die grössten Binnenseen auf; das kaspischeMeer, den See Aral, Tschani, Baikal etc,
Gan.ele. ' 1. Der kleine Canal von Nischnei- Wolotscliok verbindet dieNewa durch die Twerza mit der Wolga; er kann aber nur aus dem kaspi-schen zum baltischen Meere, und nicht umgekehrt, benützt werden. —2. Der 1802 vollendete Canal von Nowgorod, welcher die Msta unmittel-bar mit der Wolehow verbindet, dient zu demselben Zwecke. So ist auchdie Comnmnication zwischen der Ostsee und dem kaspisclien Meere durchdie Verbindung der Newa und Wolga mit dem See Ladoga u. Onega herge-stellt. — 3.Weil der See Ladoga gefährlich zu beschaffen ist, so liess PeferderGrosse von Schlüsselburg bis Neuladoga einen Ganal anlegen, welcher dieFahrt auf dem See mmüthig macht und die Wolehow mit der Newa un-mittelbar vereinigt. — 4* Der berezinische Canal verbindet die Düna mitdem Dnieper und folglich die Ostsee mit dem schwarzen Meere. — 5. DerMariencanal zwischen den Flüsschen Kowscha und Witegra vereinigt nochnäher, als der erstgenannte Canal, die Wolga und Newa. — 6. Der ogins-kische Canal vereinigt mittels kleiner Flüsschen den Nieraen und Dnieper,folglich Memel und Cherson. — Geringere Wasserverbindungen nicht zuerwähnen, bemerken wir nur noch, dass eine besondere Anstalt u. Schulefür diesen wichtigen Gegenstand errichtet worden , und Russland in kurzerZeit keinem andern Staate in Rücksicht dieser neuen Handelswege nach-stehen wird, besonders da sie hier mehr als irgendwo durch die Natur be-günstigt werden.
Steppen. Eine besondere Merkwürdigkeit Russlands sind die sogenann-ten Steppen, welche bald den amerikanischen Sawanen gleichen, wo manunendliche Waiden von hohem Grase erblickt; bald aber ausgetrocknetenSalzseen, denn das Salz schwizt selbst aus dem Boden heraus, oder sammeltsieh in stehenden Wassern. Ueherbaupt bilden sich viele Seen in diesenStep-pen, weil das Wasser fast kein Gefall hat. Solche Steppen sind z. B. zwi-schen den Mündungen des Don und der Wolga; zwischen dem östlichenUfer der Wolga und dem nördlichen des kaspisclien Meeres, genannt
Steppe der Kahnuken; nordwärts von dieser, und nur durch die BergeUlu-lau getrennt, die Steppe von Ischitn , welche gen Osten mit jenervon Baraba zusammenhängt, die an i5o d. Meilen lang und 36 bis 42breit ist.
Klima. Ein so ausgedehntes Reich muss den Gesetzen der Natur zu-folge ein sehr manigfaltiges Klima haben, und es ist nicht möglich im allge-meinen und ohne Unterscheidung der physischen Regionen einen Begriffdavon zu geben. Wir wollen also wieder von Westen nach Osten gehenddie verschiedenen Klimate Russlands wo möglich kurz bezeichnen.
In der Region der grossen Landseen, d. h. in Finland, Lapmark, in denBezirken Petersburg, Olonez , Nowgorod , Pleskow, Livland und Estlilandim Winter 18— 24 Grad Kälte nach Reaumur; in der Regel nur 60 Tagedes Jahrs ohne Schnee. Aiu baltischen Meere überall Speit, Gerste etc.,reift aber im Innern gen Olonez nur schwer auf dem 61. Breitengrade.IVaizen gedeiht bis zum 60. Grad in Finland.
In der Region Mittelrusslands , zwischen der Berezina , dem Dnieper unddem Wasserfall des Dniepers bis Zarizyn (5i —60 Breite, 5o — 67 Länge)zuweilen plötzliche Kälte von 3o-—36 Grad, so dass Quecksilber hämmer-bar wird. Die Flüsse gefroren vom November bis April. Spelt, Gersteetc., Aepfel und Pflaumen bis zum 55. Grad.
Die nördliche Uralrcgion, Nordosten des europäischen Russlands, hateine sehr veränderliche Temperatur; Gewitter sind selten; das Queck-silber wird zu Ustjuk-Weliki bisweilen hämmerbar; die Dwina ist vomNovember bis Mai gefroren; auf dem 61. Breitengrade hört aller Ackerbauauf, die Fichte verschwindet, Renthiere und Reerengesträuch erscheinen.
Mittlere llralregion, der Osten des europäischen Russlands : der Ostwindkalt, der Südwind auf den Bergen feucht, in den Ebenen trocken undbrennend. Das Quecksilber wird zu Katharinaburg oft hämmerbar; zuPerm 6 Monate Schnee, 2 Monate nicht gefroren. Zu Orenburg oft äusser-ste Trockne und Hitze. Getraide in tiefen Thälern ; Nussbäume an derKama; Renthiere.
Region zwischen dem Fussc desUral u. Kaukasus, oder die kaspisclie u.pontische Ebene, samt Taurien ; die Wolga und das azowische Meer 2Monate gefroren; zu Astrakan änsserste Kälte 23, Hitze 36 Grad; zuOdessa i8o3 eine Kälte von3x Grad; fruchtbar an den Flüssen, dochweniger nach Osten zu; Rinder, Pferde, und im Süden Wein , edle Früchte,oft Heuschreckenheere; Trampelthiere.
Die Region von Polen, “Volhynien, Podolien und Kiovien : feneht undfruchtbar; äusserste Kälte zu Warschau i5 Grad; Wälder von Eichen undFichten bis zum baltischen Meer und bis an die politischen Steppen; keineWeinreben, aber alle Arten Getraide ; Rinder, Pferde etc.
Dieses das Kliiua des europäischen Russlands; und wenn es gleichkein ganz erfreuliches Bild gewährt, 50 ist das vom eigentlich asiatischenRusslande oder Sibirien doch viel trauriger. Drei Viertheile davon liegenauf derselben Breite wie Norwegen und Lapland; ein Theil des BezirkesKolvwan und die Gegend aui See Baikal haben mit London, Berlin undNordfrankreich die nämliche Linie; aber dennoch ist die Temperatur derglücklichsten Landstriche Sibiriens keineswegs mit jener von Norwegen zuvergleichen; im Norden ist die Kalte viel grimmiger als in Lapland, jabisweilen verspürt man sie in diesem Maasse sogar in den Gebirgen auf dem5o — 55. Grade. Fast in ganz Sibirien dauert der Winter 9 — 10 Monate;Schnee fällt zuweilen schon im September und noch im Mai. Ist das Ge-traide nicht reif im August, *0 wird es für verloren geachtet. Oestlichvom Jenisei, u. nördlich vom See Baikal ist der Ackerbau fast unbekannt.—In ganz Sibirien wahrt die Sommerhitze kurz, aber sie ist plötzlich und sein-stark. Getraide und andere Pflanzen sieht man gleichsam wachsen; dasGras wird mannshoch; allein-nahe dem Eismeer suchen die Strahlen dernicht untergehenden Sonne mns^st den zur ewigen Gefrörniss verdammtenBoden zu erwärmen — ein Nordwind reicht hin, selbst während dieses lan-
gen Tages die Gewässer mit einer dünnen Eiskruste zu bedecken, und die IBlätter des Gesträuchs falb und rotli zu färben. j
Erzeugnisse und Industrie. Bis jetzo bildet die Viehzucht immer noch ,den grössten Reichthmn Russlands ; sie reicht vom baktrianischen Kameel dersüdlichen Steppen bis zum Renthier der nördlichen Zone. Die Nomaden-stäinme und ihre Nachbarn ziehen ihre Pferde und zum Theil auch die Rin-der mit vieler Sorgfalt; der eigentliche Russe aber vernachlässigt beide ,und nur von vortrefflichen Waiden der südlichen Provinzen rührt es her,dass so grosse Ochsen und leichte Zugthiere, deren sich die Ukrain rühmt,können ausgeführt werden. Die Besitzungen grosser Herren allein liefernBeispiele einer veredelten Viehzucht. Dessen ungeachtet erzeugt das Reichweit über seine Bedürfnisse sowohl Fleisch, als Talg, Butter, Leder undrauhe Wolle. Die Zubereitung des Juchtenleders ist eine diesem Tandeeigentliümliehe Kunst, — Der Ackerbau, so weit ihn ein unbezwingliehesKlima nicht hindert, inacht überall, wo seine Früchte Absatz linden, grosseFortschritte; allein gerade die fruehsbarsten Bezirke halten die wenigstenAusfuhrcanäle. Im Jahre i8o5 wurden für 48 Millionen RubclErzeiignis.sedes Pflanzenreichs, nnd fiir x3 Millionen Prodncte der Viehzucht ausgeführt.Nur die Regierungsbezirke Petersburg, Moskau, Archangelsk, Wologdaund Penn, jene wegen ihrer grossem Städte, dieses wegen der vielen Arbeiterin seinen Bergwerken, verbrauchen weit über ihr Erzeugnis» ; aber sogar diesibirischen Provinzen , und die halbasiatischen Orenburg und Astrakan pflan-zen und 2iehen oder gewinnen über ihr Bedürfniss. Die grosse Fruchtbar-keit indessen fangt an in Kasan und Nisclinei-Nowgorod, dauert fort überPensa, Tambow, Orel und Kursk bis Katharinoslaw, sie herrscht in ganzKleiurussland und in der polnischen Ukrain, nimmt wenig ab inLithauen,wohl aber an den Küsten des baltischen Meeres.
Die Bergwerke Russlands sind von grösster Bedeutung; Eisen, sein soli-dester Reichthum, wird am häufigsten auf europäischer Seite, von Perm undOldenburg bis Wiätka und Wladimir, desgleichen von Nisehgorod bis Tulaund Tambow gewonnen; die edlem Metalle aber, Platina nicht ausgenom-men , sind reichlicher in seinen asiatischen Provinzen niedergelegt, und Russ-lands Per« erstreckt sich von Perm bis überlrknzk hinaus. Der jährliche Ge-winn an Kupfer steigt auf 200,000 Pud (das Pud 40 Pfund eül».), an Eisenauf 9 Millionen, an Blei in Finland auf 5o,ooo, an Silber auf x,2 5o, anGold auf 80, nnd an Platina auf 27 Pud.
Jagd und Fischfang, sehr ergiebig, liefern, jene zur Ausfuhr fiir 3 Mil-lionen Rubel Pelzwerk und andern Stof; diese grösstentheils zum Verbrauchim Innern für i5 Millionen Rubel gedörrte und gesalzene Fische, Kaviar,Tliran, Leim und Fischbein.
Die Wälder sind unerschöpflich an Fichten, Taimen, Eiehen und Birken;sie könnten das Material zu allen Flotten der Welt verschaffen; und zweinoch sehr wichtige Producte, Hanf und Flachs , geben jährlich zur Ausfuhreinen Werth von 20 Millionen Rubel.
Das Volk, begierig nach schnellem Gewinn, hat die Manufacturen nochauf keinen hohen Grad gebracht; indessen ist die Fabrication des Juchten-leders, der Wagen, Seile, des Segeltuchs, der Seife , Lichter, des Oeles undTheers sehr gestiegen. Ist nun Russland gleichwohl in Verfertigung andererArtikel des Luxus oder Bedürfnisses noch sehr zurück, so verbraucht esdoch eine so grosse Menge seiner eignen Erzeugnisse und Fährleute, dass diefremde Einfuhr gegen seine Ausfuhr auf der Waagschale nur wenig zieht. J-Das beträchtlichste seiner Fabricate, und, (darf man es sagen?) auch dasnützlichste, ist der Brantwein aus Getraide; denn dieser ersetzt mit wenigKosten und durch ein inländisches Product das fremde Getränk, dessen 5oMillionen Bauern, Handwerker und Soldaten in diesem rauhen Klima be-dürftig waren. Schon kann davon ausgeführt werden.
Was Russland von aussen noch wichtiges bedarf, sind Sensen, Sichelnund anderes Geräth, so leicht diese auch könnten im Lande selbst ans eignenProducten verfertigt werden; feine und mittlere Tücher, Bauimvollenzeuge
aller Art etc. Der Seidenbau macht erstaunliche Fortschritte in den südli-chen Provinzen, und Georgien allein, gut angebaut und bevölkert, könnteganz Russland sowohl mit Seide als auch mit Wein und Südfrüchten hin-länglich versehen, der nahen Aussicht auf die Moldau nicht zu gedenken.
Ohne jedoch alle Regenstände kleinlich anzufuhren, bemerken wir nur, dassRusslands Bemühungen um Verbesserung seiner Manufacturen schon mitglänzendem Erfolgen sind gekrönt worden, als die Eifersucht des Auslandesgerne sieht. Ein Reich zwar, wo die Strassen noch aus Baumstämmen gebautsind, \v« ( Spane statt Lichter dienen, wo es den Bauern häufig an guten
Sägen und Sensen inangelt, wo man den Granithlock verachtet, und aus 1111-gezimmrrten Balken Häuser auffuhrt, trägt noch tiefe Spuren der Barbarei;allein hei näherer Betrachtung wird inan doch finden, dass theiis Sorglosigkeitden Ueberfluss an Stoffen missbraucht, theiis Gewohnheit den Mangel anguten Werkzeugen und Geräthscliaftcn nicht fühlbar macht. AU dieserLücken der Civilisation ungeachtet wird Russland dennoch seinem Vorgesetz-ten, obwohl noch entfernten Ziele, kein wichtiges Bedürfniss durch fremde { nen Rubel. — 8. Salzmonopol, geringMittel befriedigen zu müssen, tagtäglich näher rücken. "
RUSSLANDS BEVOELKERUNG NACH NATIONENI. Slavische Nation.
Grossrussen.34»ooo,ooo.
Kleinrussen. 9,000,000.
Lithauer. i,3oo,ooo.
Polen. 5,5oo,ooo.
Letten und Kuren. . 600,000.
Bulgaren u. Servier . 3o,ooo.
II. Finische u. fino- hunische Nation.
Finländer.i,38o,ooo.\
Esthen. 480,000.
Livonier. 3,000.
Laponier. 9,000.
Syriäner. 3o,ooo.
Wogulen. 12,000.
Periniaken. 34»ooo. j ja
Tschuwaschen .... 370,000.
Tscheremissen . . . 190,000.
Morduinen. 92,000.
Wotiäken. . . :. 140,000.
Ostiäkeu . 107,000.
Teptiären. 114,000.^
III. Tatarische od. türkische Nation.
Eigentliehe TatarenNogäeru. KumykenTruschuiener.
Kirgisen.
Kiwinzen..
Bukaren.
Mestsclieriakcn ,
Baschkiren.
Teleuten.
Jakuten.
1,204,000.
i 54 )Oüo.
200.000.
360.000. |2,5oo.
io,5oo. |
37.000.
140.000. |1,000.
88.000. /
V. Teutonische
Nation.
Deutsche.
38o,ooo.
Schweden.
56,ooo.
Dänen .
1,200.
VI. Mongolische Nation.
Buriäten.
120,000.
Kalmukcn.
75,000.
Kalkas. ....
18,000.
VII. Kleine Nationen im Nordosten.Tnngnsen (Mandsclius) 5o,ooo.
Samojeden. 20,000.
Stämme am Jenisei. . . 38,000.Kamtschadalen, Kuri-
lier, Aleuter. 9,000.
Jukagiren. 3,000.
Koriäken. 8,000. |
Eskimos. 70,000.
Amerikanische Stämme 20,000.
VIII. Verschiedene asiatische oderhalbasiatische Nationen.
Juden .
Armenier.
Persische Bukaren. .
.Hindus.
-Zigeuner.
I Araber.
Parsen.
IX.
. 460,000.
. 74,000. j
. 15,ooo.
. 5oo. ). 10,000.1. 6,200.1
2,000. /
IV. Kaukasische Völker.Georgier oder Grusier 56o,ooo.
Lesgier.
Tscherkassier .Awschasier. . ,
Osseten.
Midzhigen . , ,
230.000.
190.000.
90.000.
42.000.
43.000.
Verschiedene europäischeNationen.
Moldauer. 85 ,000. m
7 Wt
Walachen. 45,000.
Griechen.21,000. §
Briten und Franzosen. 6,000. ?
45 MiU. dieser Völker bekennensich zur griechischen Kirche.
Auf sechzig Einwohner kömmt einSoldat.
Politische Wichtigkeit Russlans. Die Staatseinkünfte Russ-lands werden auf i3o MiUionen Gulden rhein. geschätzt,und fast eben so hoch die Ausgaben in Friedenszeit. EinKrieg aber fordert Opfer oder Anleihen. Die Einkünfte sind :1. Kopfsteuer, welcher die städtischen Bürger (Handelsleuteausgenommen) und alle Bauern samt den verschiedenen Volk-stammen unterworfen sind. —• 2. Kapitalsteuer der Handels-leute > Der Handelsmann gibt sein Gewerbskapital nach Be-
lieben an; es wird nicht untersucht, allein seine Vorrechteund Lastenfreiheit hangen von seiner hohem oder geringemSteuer ab. —— 3. Ertrag der Krongiiter, nach Umständen sehrabwechselnd; begreift auch die Einkünfte der Kronfabrike«.—4. Seezoll, an 14 Mililmen Rubel. —- 5. Isindzoll, minderhoch. — 6. Kaufsteuer von Mobilien, Grundstücken und
Bauern. — 7. Monopol des Brantweinhandels, 16 Millio-
9. ßergw'crkregal ,
Millionen Rubel. — 10. Münze. — 11. Stempelpapiere und
Brief post. — 12. Jassak oder Steuer von Pelzwerk .—
Die Landmacht bestellt aus einer Million Soldaten, wovon700,000 regulär und 48,000 Kerntruppen sind. Die Militür-colonien längs der Gränzen des Reichs vom baltischen biszum schwarzen oder kaspisclien Meere würden , wenn sie wirk-lich in dieser ganzen Ausdehnuug zu Stande kämen, einenicht zu berechnende Waffenmacht bilden. Die russische Marineindessen, obwohl ansehnlich, steht der Landmacht weitnach; allein die Küsten von Esthland und ’Finmark liefernihr zahlreiche und geschickte Matrosen.
Ueber diese Kräfte herrscht ein einziger , unbeschränkterWille ; doch haben schon mehrmal die Kaiser aus dem HauseHolstein erklärt, dass sie in Ansehung der Rechte einzelnerPersonen und Gesellschaften feste Gesetze befolgen woU«*n.Maassregeln der Willkür treffen nur noch die Grossen. EinReichsrath zieht unter Vorsitz des Kaisers alle wichtigen Ge-genstände in Erwägung, und nur die aussern Angelegenhei-ten sind dem Kabinet des Monarchen Vorbehalten. Der din-girende Senat oder oberste Gerichtshof erkennt in allen Rechts-händeln , mit Ausnahme einer geringen Anzahl, wo die Be-rufung an des Kaisers Gnade frei steht. Der heilige Synod,oberste Behörde der griechischen Kirche, wacht im Namendes Monarchen über die Rechte der Nationalrcligion. Jedersonstige Cultus aber ist erlaubt.
Mit Bangigkeit sieht Europa diesen Koloss sich bewegenund ausbilden. Wo wird er seinen Schritten ein Ziel setzen ?Wer soll ihu aufhalten?— ‘Wunsch oder Bedürfniss , eine grös-sere Seemacht zu besitzen, lenkt seine Hand nach Schweden,Norwegen, Kopenhagen und Hamburg; um Polen zu sichernbedarf er Schlesiens Festungen und Ungarns Gebirge. ZwölfMillionen Slaven und drei Millionen Griechen sind ausserseinem Gebiete mit ihm durcli die zarten Bande der Spracheund Religion verknüpft. Diese rufen ihn wider die bar-barischen Türken zu Hülfe.
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Gedruckt und verlegt bei Job. Velteh, Kunst- und Musikalienhändler in Carlsrnhe, 1828.
Nro. XXVIII. HISTOlUSCH-GF.OGRAPHISr.IIF. GARTE VON RI SSLAND.