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GENEALOG ISCHE TABELLE, zum bessern Verstjendniss der ENGLISCHEN GESCHICHTE, unter den S/ECIISISCHEN und DÄNISCHEN REGENTENST.-EMMEN.
DIE KOENIGE ENGLANDS von der ANGELSÄCHSISCHEN DYNASTIE. Sechzehn Könige , zwischen denen vier Könige aus dem DÄNISCHEN STAMME eingeschaltet sind.
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1. Egbert, der einzige Abkömmling von den ersten Eroberern (Hengist und Horsa) , vereinigt theils durch Erbschaft theils durch Gewalt alle sieben Königreiche , die sie gegründet hatten; > N. B. Schon unter Egbert fangen die furchtbaren Einfällemit ihm scliliesst daher die Heptarchie, uni beginnt die englische Monarchie im Jahr 827 , ungefähr vierhundert Jahre nach der ersten Einwanderung der Angelsachsen. Egbert starb 836 . j der Dänen an , die länger als hundert fünfzig Jahre das
< englische Land belästigen and verwüsten, und zwischen
2. Ethelwolf , folgt auf seinen Vater , und stirbt 807. Seine erste GeroaLIin war eine Sachsin ; seine zweite Judith , die Tochter Carls des Kahlen , brachte ihm keine Kinder, nnd I den angelsächsischen Königen vier dänische auf den
vermählte sich nach seinem Tode mit ihrem Stiefsohn Ethelbald. Die darüber entrüstete Geistlichkeit bewirkte jedoch bald wieder ihre Scheidung. I Thron bringen. (Siehe unten links.)
•c; 3 . Ethelbald 86 o.- * 4 fi 4 . Ethelbert -p 866. DieN*Fmpört sich gegen sei-'“^Einfälle der Dänen beunru-'"higeu seine Regierung.
£ 5 . Ethelked -f- 871^J an einer IVunde gegen edie Dänen.
;;6. Alfred, dev den Thron sehr jung bestieg, war einer der ausgezeichnetsten Fürsten aus dem sächsischen Stamme. Von den Danen überwältigt, lebt er eineZeitlang verborgen , und selbst, als Schäfer verkleidet und die Laute spielend, unter ihnen ; bald aber erscheint er wieder als König an der Spitze der Seinigen , undverjagt und unterwirft die Dänen. In das durch seine Tapferkeit wieder eroberte Land bringt nun sein Geist weise Einrichtungen ; er theilt das Land inGrafschaften, errichtet Gerichtshöfe, sorgt für eine Marine, lässt Gesetzbücher entwerfen, und erwirbt sich durch wahres Verdienst deu Keinamen des Grossen. -j-901.
neu Vater, und nüthigtihn, ihm Provinzen ab-zutreten. Er vermählt
sich mit seiner Stiefmüt- £ Ethelwäld , streitet mit seinem Vetter Eduard um fy(j& 7, Eduard der Aeltere , muss die Krone gegen seinen Vetter Ethelwaid vertheidigen. Er führt eine weise und im Ganzen glückliche Regierung , schlägt dieter Judith; die allgeiuei- a die Krone, und kommt im Kampfe um. Dänen , und verschafft den Engländern Ruhe, dass sie sich wieder erholen können. 1
ne Entrüstung und das —. 11 - ■ - --^
Ansehn der Geistlich-^J^S. Athelstan , obgleich nur ein natürlicher SohnE dmund, 946 von einem erkannten Verräther ermordet, der die Drei-ffgg£io. Edred-|- 9 55 . Schenkt einem gewissen Dunstan sein Vertrauen, der die Mönchekeit zwingen ihn aber wird Nachfolger, weil sein Bruder zu jung ist. -L941. j| stigkeit hatte sich an die Tafel bei Hofe zu setzen , und nicht weichen vermehrt und sie zu einer für die Könige furchtbaren Körperschaft bildet. Dunstan j
zur Scheidung. I wollte. Edmund wüthend darüber , stürzt auf ihn los , und fällt unter wird Primas , und spielt während vier Regierungen die Hauptrolle ; er verfolgt seine j
► I seinen Dolchstichen. eignen Herren , und wird bei seinem Tode heiliggesprochen.
pjr2. Edgar, der Friedfertige, -{-975. Eine der glücklichsten Regierungen des sächsischen Stammes. Nach dem Todeseiner ersten Gemahlin , einer Tochter des Grafen Ordmer , heirathet er die berühmte Elfrida , die ihm sein GünstlingEthelwold früher durch Entstellung ihrer Schönheit entzogen und selbst geheirathet hatte. Ethelwold bezahlte seineLüge mit dem Leben , und Elfrida bestieg den Thron , den sie mit ihren Verbrechen besudelte.
KOENIGE VON ENGLAND AUS DEM DÄNISCHEN STAMM.
r. Edwin-}- 957. Heirathet die schone./?/-,giva, was diesem interessanten Paare grosse', Leiden zuzieht; Dunstans leidenschaftliche• Verfolgung richtet sie zu Grunde.
Vt 5 . Sveno , König von Dänemark und Norwegen, verheertEngland : vertreibt den König Ethelrcd und nimmt seinenThron ein 101 3 . Auch von seinen Nachkommen kommenmehrere zum Besitz des englischen Throns. Er stirbt 10 14 »
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§g?r 3 . a. Eduard der/jtffi 4 - b . Ethet.red , der Sorglose; eine schimpfliche und unglückliche Regierung. Ethelred lässt
£17. Knud der Grosse, muss das Reich mit Edmund Eisenseite theilen ; da dieser stirbt, behält er die’ Regierung allein. -j- io 36 . Als Witlwer der Tochter des Grafen von Hampire vermählt er sich mit Emma yder Wittwe Ethelreds , dessen Söhne er um ihr Erbtheil gebracht hatte. Als einer von diesen (Eduardder Bekenner) zum Thron gelangte, verwies er seine Mutter wegen dieser Verbindung in ein Kloster.
Märtyrer, auf An-stiften seiner Stief-mutter , der bösenElfrida, 978 ermor-det , die ihren SohnEthelred ^uf d. Thr.-;bringen wollte. *
im Jahr 1002 alle Dänen im Reiche ermorden; aber Sveno , der Dänenkönig, ubt schwereRache für seine Landsleute. Ethelred verliert den Thron, und flüchtet sich 101 3 zu seinen;Schwager, dem Herzog der Normandie, dessen Schwester Emma seine zweite Gemahlin war,und den er für seine Sache einnimmt. Nach Sveno’s Tode erhält er den Thron wieder u. -p 1016.
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[6. a . Edmund Eisenseite , theilt^a. Edwin . tob . Alfred. von^A' 20 . h . Eduard, der Bekenner.1 das Reich mit Knud, dem Sohne^von Knud^Harakl io38^Nimmt nach Erlöschung des
I Sveno’s , -f- 1017. Nach seinemI Tode bleibt Knud alleiniger Herr.
umge-
bracht.
ermordet.
£18. c . Harald *'Hasenfuss, lässt 5Alfred, den Bru-der Edmunds-Eisenseite er-morden.
+ *o3q.
|$ig. b. Harde-knud , ein Halb-^Eine Prin-bruder von Eduard dem Beken- v zessin , anner, und der letzte Sprosse ausdem dänischen Stamme. Nachseinem Tode 1041 kommt dieKrone wiederau den sächsischenStamm.
denGrafenGodvi nnvermal dt.
N. B. Ueber die Familie Wilhelms des Eroberers Siehe diegenealogische Tabelle No. XIII.
I £ Edwin , heirathet 1
Godwin, Graf von Kent, Wessex und Sussex, -J- 104t. Steht in der grössten • die Schwester Sa -1Gunst unter Knud dem Grossen , der seine Dienste und seine Tapferkeit mit * lomons , des Kö-der Hand seiner Tochter belohnt. Seine Macht bewirkt Unruhe im Staate, ’ nigs von Ungarn, Iund bahnt seinem Sohne den Weg zum Thron. • und stirbt O. N.
Eduard-j- ro57. Wird nebst seinem Bru-der, um vor den dänischen Königen sicherzu seyn , nach Ungarn zu dein KönigeSalonion geschickt, der sich treulich ihrerannimmt.
dänischen Stammes den Thronseiner Väter wieder ein. Hei-rathet die Tochter des GrafenGodwin, Judith. Da er seinenSohn Edgar Atheling für zujung hält, um gegen den ehr-geizigen Harald , GodwinsSohn, sich zu behaupten, er-nennt erWilhelm den Bastard,Herzog der Normandie , zuseinem Nachfolger -{- 1066.
©Tosti, Herz.
"berland durch
den Bekenner ; er fällt inUngnade , flüchtet sichzu seinem Schwiegerva-ter , einem Grafen vonFlandern, kehrt, zurück,um seinen Bruder zu be-kriegen , und kommt da-bei ums Leben 1066.
v. Northum-::^| 2i.HARALDlI.,nachd.£Gurth , der vor^Judith ,(^Edgar Atheling, der eigentliche A Margarethe , bringt die Rechte des angelsächsischen Hau-rch Eduard Tode Eduards des Be- der Schlacht bei v Eduard ^Erbe der angelsächsischen Könige, Y ses in das Haus Schottland, so dass die sächsische Nach-
kenners z. König pro-clamirt; wird 1066 heiHastings von Wilhelmdein Eroberer geschla-gen und getödtet, undder Sieger erhält dieKrone Englands alsPreis des Sieges.
Hastings seinenBruder warnte,nichtseingauzesSchicksal aufeine einzigeSchlacht zu
der Be-kenner.
___ngelsächsischen Könige, . _....._..
wird nach Haralds Tode von den \ komnienschaft nun die ihr gebührende Stelle wieder ein-Engländcrn zum König ausgerufen, * nahm, als Jakob I. auf den Thron von England kam.unterwirft sich aber Wilhelm dem * Georg III. erscheint auf diese Weise als Abkömmling undEroberer, uhd stirbt ohne Nach- j Erbe Egberts, von dem er durch 5 o Könige und 36 Ge-kommen. £ nerationen getrennt ist.
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DAS JETZT IN ENGLAND REGIERENDE HAUS.
Auhang zu Tafel XIII.
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