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Historisch-Genealogisch-Geographischer Atlas von Le Sage Grafen Las Cases in fünf und dreisig Uebersichten
Entstehung
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STAMM DER CAPETINGER, liefert 17 KÜENIGE und bildet 9 iESTE.

Robert der Starke, Herzog von Frankreich, Graf von Anjou , Stammvater des capetingisclien Hauses,von den Normannen erschlagen 860 . Seine Gemahlin soll eine Schwester des Grafen von Laongewesen seyn.

Odo, Herzog von Neustrien , Graf v. Paris.'Zum Kouig v. Fraukr. gewählt 888. -j- 898.

j Robert macht die Krone streitig ; wird 922 gekrönt;* bei Soissons 923 getodtet. Gera. Beatrix v. Vcrtnandois.

Hugo der Grosse, der Weisse oder der Abt, je nach seiner Gestalt, Gesiclits-^Emma -}- g 35 .

färbe oder Pfründe , Graf von Paris , Herzog von Burgund ti. Paris -^g 56 . Rudolph v. Burg. 7.. König

Hadwida , Tochter Heinrichs des Hoblers , 938 vermählt , lebte noch g() 5 . gew. y'i 3 . -J- g 36 .

N. B. Alle genealogischenAngaben, die sich auf diesemund dem folgenden Blatte be-finden, gründen sieh auf einesorgfältige Vergleichung derbesten Schriftsteller; wo aberbei Abweichungen eine Ver-einbarung nicht möglich war,ist man dem P. Anselme, demVerfasser der genealogischenGeschichte des Hauses Frank-\ reich, gefolgt.

JHuuoCapet, gewählt und gekrönt 987-j-ggß.^Otto-}-960 , u. Heinrich 1002. Mit ihrem^Beatrix und Emma , an die Herzoge von1 Adelheid, wieman glaubt ausd.Hanse Guieime.^Tode kommt Burgund an d. Krone zurück.* *Lothringen und Normandie vermählt.

5 Robert-[- 1 o 3 1 . Gern. a.Beilha von Burgund, Wittwe^Hadwida und Gisela , mit den Grafen a >0/1]

des Grafen von Blois , um 998 verstossen. * *H ainuult und Ponthieu vermählt.

b. Constanze von Provenceioi‘2.

• Aelteres Haus BURGUND.

^Gauslin , Erzbischoff vonBourges, 1029.

■— " " --~V-\

b. Heinrich -J- 1060. 0 A Hugo, Heinrichs älterer^/*. Adelheid, Gern, des Gra-^b. Robert, Stammvater des altern burgundi-

Anna von Russland, später an»Bruder, regiert mit dem Va- fenv. Flandern , der die Re- $ sehen Hauses , und der jetzigen Könige vonden Grafen v. Crcpi vermählt, ter 1017. -j- vor ihm 1026. gentschaft erhielt, -j- io67.%*Portugal. Siehe das Nähere auf der folg. Taf.

VERMANDOIS.

7*8

[■Philipp I. 1108. Gern. Bertha von Holland, verstossen 1091. ^Hugo , durch seine Gemahlin Graf von Vermandois , berühmt1093. ♦♦♦♦♦♦ Bertrade von Montfort, ihrem Gemahl, dem J durch den Kreuzzug von 1096,-{-1102. Von ihm geht der ZweigGrafeu von Anjou, entführt. %*der Vermandois aus , der mit der sechsten Generation erlischt.

Ludwig VI., der Dicke , —f— 1137. ^Constanze.

Adelheid von Sa voyen ; wieder verru. a. Graf von Tivies.mit Math. v. Montmorency.-{- ii 54 - b. Fürst von Antiochien.

^Philipp Graf von Mantes.^Elisabeth von Montlhciy.

ÄCäeilie, verm. a. mit Tancred,''Fürst von Antiochien , b. Pons,Graf von Tripolis.

DREUX.

-- A - s ---^- N COURTENAI.

LudwigVII., der Jüngere ,-j-i i8o.^Phili]ip, alt. Bru-^Heinrieh, Erzbisch . 0 Robert, Stamm-^Constanze. 0 Peter, Stammva-

a. Eleonoren. Guienne, ver»tossen.»der Ludwigs VII.* *v. Rheiins. 1175. $ vater derHerzoge Eust. von Blois. \ ter der Familie

b. Constanze v. Castilien -i- n6o. Mit-Regent. -p »Philipp, Erzdiacou. \ von Dreux. Raimund VI. , Courtenai.

c. Adelheidv. Champagne -j- 1206. vor seinem Vater, von Paris. -j- 117 i.*fS. die weit. Ausf. Grafv. 'Dmlouse .* f Siehe die u\ Ausf

y Ü 3 :

—n -s-s-\

c. Philipp August -j- 1223 . tya. Marie -}- 1198. tyb. Margaretha-J-ngS.^e. Alix -j- 1190. Qc.Agnese, zuerst mit dem

a. Isabelle, Erb. v. Artois-}- 1190.* *Gmfv. Champagne. Wittwe Heinrichs von dem Richard Löwenherz Kaiser Alexis II ., daun

b. Ingeb. v. Dunem, verst. -}- 1236 . a. Alix -j- 1183. England. Gern. Bela, verlobt, verm. sieh mit mit seinem Mörder . 4 «-

c. Agnese von Meran 1201. Grafv. Blois. Köuig von Ungarn. dem Grafen v. Ponthieu. dronic. I. vermählt.

- Y - 1

^Ludwig \ III., der Löwe, -j- 1226. y/c. Maria. Gern. a. der Graf vorige. Philipp der Straubhaarige , Graf von Clermont im Beau-Blanca von Castilien -{- 1202. Namur. b. Der Herzog von voisis , -}- 1233 . Seine Tochter vermählt mit Gaucher von

Sie hatten eilf Kinder. Brabant. Chatiüon.

Von den Kriegen der französischenMonarchie seit Hugo Capet.

> Der Sturm der Leidenschaft treibt die• Menschen so sehr , dass die Kriege den; grössten und bedeutendsten Tlieil ihrer\ Annalen bilden.

\ So auch in der Geschichte der franzüsi-! sehen Monarchie, deren Kriege wir versii-! dien wollen unter einige Hauptabtheihm-! gen zu bringen , weil nichts das Studium\ mehr erleichtert, als eine gedrängte und\ geordnete Zusammenstellung der zer-\ streuten Gegenstände , die den Haupt-! inhalt der Geschichte ausmachen.

\ Alle Kriege, die von dem Hauptstamme; der Capetinger geführt worden , waren| theils Feudalstreitigkeiten , theils Züge; nach dem heiligen Land , die bekannten; Kreuzzüge. Die ersten waren eine noth-; wendige Folge des Lehensystems , und; dauerten , bis die Ursachen ihrer Ent-; Stellung gehoben waren. W ir können einenähere Ausführung davon umgehen. DieKreuzzüge aber, denen sich ganz Europabeinahe durch zwei Jahrhunderte in from-mem Wahne widmete, findet man in dernächsten Columne kurz beschrieben.

Die vielen Kämpfe der Valois lassensich in drei grosse Kriege mit dem Aus-land, und drei verderbliche Bürgerkriegezusammenfassen.

Die ersten sind : die Kriege gegen Oest-reich , gegen England und gegen Italien.

Die Bürgerkriege sind:

1. Die Unruhen, die Carl der Schlechte,König von Navarra , unter den KönigenJohann und Carl V. erregte.

2. Der Krieg zwischen den Burgundernund den Armagnacs (der ürleans’schcnPartei) unter Carl VI.

3 . Endlich die nur zu sehr bekanntenReligionskriege , welche Luthers und Cal-vins Reformation veranlasste.

Die Kriege der Bourbons sind , mitAusnahme der Unruhen der Fronde, lauterallgemeine europäische Kriege , die baldzur Befriedigung einer unbestimmtenHerrsch - und Ruhmsucht, bald zur Er-haltung des politischen Gleichgewichtsunternommen wurden.

Alle diese verschiedenen Kriege habenwir nun liierueben classenwei.se , unterAngabe der Ursachen, der Begebenheiten,der Hauptschlachten, der ausgezeichnetenMänner und der Folgen , aufgeführt.

SYSTEMATISCHE DARSTELLUNG DER AUSWÄRTIGEN UND BÜRGERKRIEGE AUS DER GESCHICHTE FRANKREICHS, MIT ANDEUTUNG IHRER URSACHEN, EREIGNISSE, FOLGEN etc

dauqt gegen 4 ^^ Jahre.

Kreuzzüge von 1096 bis

dauern 174 Jahre.

Ursachen. — Die feurige Einbildungskraft unsrer Väter , der abenteuerlicheMutli und der religiöse Eifer des Zeitalters , die Politik der Päpste und derEnthusiasmus eines überspannten Mönchs.

Begebenheiten. — Gegen Ende des eilften Jahrhunderts batten die MosleminsPersien , Kleinasien , Syrien und Palästina mit ihren stürmischen Herrschaftenüberzogen , und in diesem Zustand befand sich der Orient , als auf einmal dieganze abendländische Welt gegen ihn losbrach. Ein religiöser Wahnsinn , einefanatische Begeisterung bew irkte den ersten Stoss. Als Peter der Einsiedler vondem L nglüek erzählte, das er auf seiner Wallfahrt in das heilige Land angetroffen,da erhoben sich auf die Stimme dieses schwärmerischen Pilgers Unzählige vonjedem Alter und jedem Stande, und Befreiung der heiligen Erde von der Entweihungder Ungläubigen ward die allgemeine Losung. Schaarenweise , ohne Zucht undOrdnung , Jeder ein rotlies Kreuz zum Zeichen auf der Schulter , stürmen sie aufihrem Zuge durch die christlichen Länder , plündernd und verheerend , ehe sienoch den muselmännischen Boden betraten. Sie ergiessen sich endlich über dieKüsten des Morgenlandes; Europa nimmt jetzt seine Rache und gibt Asien jenezerstörenden W anderungen zurück, die ihm von dorther so oft verderblich wurden.Diess ist es, was man die Kreuzzüge nennt; ihre Zahl beläuft sich auf sieben.

Der erste (109G), welchen Tasso durch sein Gedicht verewigt , wurde vonGottfried von Bouillon angeführt; es war der einzige Glückliche. Die Kreuz.fabrereroberten Jerusalem , ihr Feldherr erhielt einen Thron. Die Familie Estourmelzeigt noch heutiges Tags ein Stück von dem ächten Kreuz , womit Bouillon dieTapferkeit ihres Ahnen Reinbold von Estourmel belohnte , der der erste beiErsteigung von Jerusalems Mauern war. Siehe Wilhelm von Tyrus.

Der zweite (1147)» auf Ermahnung des heiligen Bernhard unternommene Zughatte den Kaiser Conrad und den König Ludwig den Jüngern an seiner t Spitze ; dieKricgslieere beider wurden vertilgt und zerstreut, noch ehe sie Jerusalem erreichthatten.

Den dritten (1187) führten Friedrich Barbarossa , Philipp August und RichardLöwenlierz an ; ihnen entgegen stand der berühmte Saladin (Slaheddin). DerKaiser stark mitten im glüuzcudcn Glücke , da er sich , wie Alexander, im Cydnusgebadet hatte. Die beiden andern Monarchen eroberten Ptolomais ; Spaltungenunter ihnen vereitelten ihre weitern Fortschritte ; sie erwarben Ruhm, aber ihreHeere gingen zu Grunde.

Den vierten Kreuzzug (1204) predigte Foulco von Neuilly ; Balduin Graf vonFlandern unternahm ihn , und Venedig unterstützte. Statt die Türken anzugreifen,lielen sie über Constantinopel her; Balduin ward griechischer Kaiser, dieVenctianernahmen den Peloponnes und Candia.

In dem fünften (1218) erscheinen Heere von Weibern , Kindern und Mönchen;sie waren bald aufgerieben. Johann von Brienne eroberte Daraiatta , behielt esaber nicht lange.

Den sechsten (1248) führte Ludwig d. H. gegen ^.egypten. Er nahm anfänglichDainiatta , gerietb aber bald in die Gefangenschaft der Muselmänner und musstedie Freiheit mit einem starken Lösegeld erkaufen.

Auch der siebente Zug (1270) geschah unter Ludwig d. H. ; es war der letzte.Ludwig starb an einer Pestkrankheit.

Folgen. — Europa verlor gegen zwei Millionen Menschen und 200 MillionenGeld ; die Grossen verarmten , die königliche Gewalt nahm zu , die Studtefrcilieitentwickelte sich , wodurch der Grund zu einer grossen politischen Revolutiongelegt wurde. Von Constantinopel brachte man einige Funken von Wissenschaftund Kunst; die Orden der Maltheser, der Tempelritter und der deutschen Herrnentstanden.

Krieg mit England

Ursachen. ■

. , , 1 I J 3 , i , e ? rSt ' Vera ”Wng gab die Eroberung

hoglands durch Wilhelm den Kreb^,. b Vasallen des

Königs von Frankreich. 2. Durch ^ Heiradi der Eleonorevon Guyeune mit Heinrich II., d eni>|| , Ia | 1 i r eiche Provinzen/.ulirachte, vermehrte sieh der Ki*,, to ff und 3 . die An-sprüche Eduards III. auf die Krone Frankreich, deren Titelund Wappen er annahm , mitcrlii ltrn il, n dergestalt, dassnur durch das Erloschen oder Verderben der einen oderandern Partei das Ende herheigefort werden konnte.

Begebenheiten. — Heide Volker Hoden sieh me in gleicherLage , imd durch den sonderbarsten Zufall stand immer allwechselnd ein schwacher Fürst beider einen ISation einemgrossen Könige bei der andern, Kraft un d Ordnung der Anar-cliie gegenüber. Auch richtete sich das Kriegsglück immergenau nach dem Gang dieser Verhalt^ und man kann sii hdaher weder über die grossen Erfol» no ’ 0 l, u l,er die grossenUnfälle wundern, da alles Gcwi,|„ IJin|( . r rlllr in Kincr W ag-scliale lag. Der geschickte und mächtee Philipp August nahmdem verächtlichen Johann ohne Laad der mit seinen eignenL nterthanen Krieg führte , Alles it’ und der tugendhafteI.udwig IX. hatte den schwachen Heinrich III. verderbenkönnen , hätte er nicht zu viel Gtrechtmkeitsgefdhl undMiissigung besessen. Einige Zeit spitcr se hen wir den un-glücklichen Johann mit seinem unrthigen Reich dem KönigEduard III. und dein tapfern schiriraen Prinzen erliegen.Nach dein Tode des Letzte™ , und als der grosse Eduard imhohen Alter sieh nicht mehr gleich*„._ erscheint gegenüberder weise Carl V. mit seinem Heide,Guesclin ; auf diesefolgt in England Heinrich V., der ginnende Held , w elchemFrankreich nur einen geistesverwir r . n König und ein durchehrgeizige Oheime und eine niclitsiordige Königin erschuf-tertes Reich entgegenzusetzen hat. Endlich tritt Heinrich V.von England vom Schauplatz, und CH, der von dem Throneseines Vaters verbannte , aus der Hauptstadt vertriebeneDauphin von Frankreich , erhält tun Zeitgenossen den un-glücklichen Heinrich VI., der mit snaer Familie in dem ganzEngland zerfleischenden Bürgcrlrit fe untergeht. So endigtsieh zuletzt der Krieg zum Vortheil dosen , der eher ein Opferdavon hätte werden müssen , unddirselbe König , für denman alle Hoffnung aufgegeben hatte, bewirkte die unwider-rufliehe Vereinigung der so lange beritte nen Provinzen.

Hauptschlachten. — Brenneville, Freteval, Taillrbonrg,Saintes, Slnys, Crecy, Pniticrs, Aiiimnrt, Bauge, Crevant,Verneuil, Patay , Eourmigny, Gallon.

Siehe Geographie von Eraukreicliyo. 12.

Ausgezeichnete Personen. — VonSeiten der Engländer:Ghandos , der schwarze Prinz , der Herzog von Bedfurd,Talbot. Von Seiten der Franzosen : Di Guesclin, Richemont,La Trimouille , Dunois und die Jolaona d’Arc.

Folgen .— Die Vergrüsserung des Gebiets des französischenReichs , welche zur unumschränkt« Macht der Könige undzum Kall der grossen Vasallen wesentlich beitrug; eine gänz-liche 1 ’mwandlung der Staatspolitik t Iln d eine Eifersuchtzwischen den beiden Nationen , die sch bis auf den heutigen'Tag noch nicht verloren hat.

Krieg mit OEstreich , dauert gegen 200 Jahre.

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Ursachen. — Der ungeheure Länderznwaehs , denOestreieh in kurzer /.eit erhielt, und der es auf so vielenPunkten mit Frankreic h in Berührung brachte, dass sichdieses fast ganz umschlungen fand. Dahin gehört i. derErwerb der Niederlande und der Franche-Comte durchdie Heirath Maximilians mit der Erbin von Burgund;2. der Erwerb von Spanien , Neapel und Sicilien durchdie Ileiratli Philipps des Schönen mit der Erbin dieserLänder , der später wahnsinnig gewordenen Johanna;und 3 . der Vorzug , den Carl V. bei der deutschenKaiserwahl vor seinem Mitbewerber Franz I. erhielt,dem er noch überdiess das mailäudische Gebiet entriss.

Begebenheiten. — Ein ganzes Jahrhundert hindurchbleibt der entschiedenste Vortheil im Cabinet und imFelde auf der Seite Oestreichs ; anders im folgendenJahrhundert, wo Frankreich die ganze Ueberlegenheitin der Politik und in den \\ affen behauptet.

Carl V. erscheint als der Held seines Hauses, undbringt Frankreich , dessen Eroberung er versucht, alsgleich trefflicher Feldherr und Staatsmann , in Gefahr.Sein bei allen Reichthümern feiger Nachfolger gedachtemit Geld zu seinem Besitz zu kommen ; endlich aberändert sieb die Gestalt der Dinge. Frankreich war wiedurch ein Wunder jener doppelten Gefahr entgangen,und nun bebt sich sein Genius aufs ueue unter dem tapfernHeinrich IV.; es versetzt tödtliclie Streiche unter Riche-lieu’s kluger Politik, und erreicht endlich glänzendenund dauernden Sieg unter Ludwig XIV. Das Haus seinererliegenden Nebenbuhlerin erlischt und Ludwig XIV.zieht fast ihr ganzes Erbtheii an sich.

Hauptschlachten. — Guinegate , Pavia , Cerisole,Belagerung von Metz , Renti, St. Quentin , Fontaine-Francaise , Rocroy , Freiburg, Mergentheim , Nörd-lingen , Lens , Dünengefeclit, Senef, Fleurus , Stein-kerke etc. etc. Siehe den dreissigjährigen Krieg auf dergenealogischen Tafel des alt-östreichischen Hauses , so

ie den spanischen Erbfolgekrieg ebendaselbst und aufder geographischen Carte von S2>anien.

Hauptpersonen. — Auf französischer Seite: Bonnivet,Lentrec , der Herzog von Enghien , Franz Herzog vonGuise, Anna vou Montmorency , der Marschall von St.Andre, Turenue , der grosse Conde , Luxemburg etc.Auf spanisch- und deutsch-östreichischer Seite : Lanoy,Pescara , der empörte Bourbon , Plnlibert Prinz vonUranien , Emmanuel Plnlibert , Herzog von Savoyen,Farnese , Herzog von Parina , Piccolomini , Merei,Job. von Weert, Caprara , die Herzoge von Lothringen,Moutecuculi , der Fürst vou Maldeck.

Hauptverträge. — Madrid , Cambrai, Crespy , Catau-Cambresis, Vervins, M estplialen,Pyrenäen, Nimwegen,Ryswick, Utrecht etc. etc.

Krieg mit Italien, dauert gegen 60 Jahre.

Ursachen. — i. Die von dem letzten Fürsten des HausesAnjou ererbten Ansprüche Ludwigs IX. auf Neapel undSicilien. 2. Die Ansprüche , welche Ludwig XII. undFranz I. von ihrer Gross - und Urgrossmutter Valentineher auf das Herzogthum Mailand machten.

Begebenheiten. — Carl VIII. durchzog als Sieger Italien,verlor aber Neapel eben so schnell als er es erobert batte.Auch Ludwig XII. bemächtigte sich jenes Königreichs inZeit von vier Monaten , ward aber von seinem treulosenVerbündeten, dem König Ferdinand von Arragonien , dersich in den alleinigen Besitz des eroberten Landes setzte,alsbald wieder daraus vertrieben.

Gleiches Glück und gleiche Unfälle bezeichnen den Zuggegen Mailand. Dreimal setzt sich Ludwig XII. in Bc.sitzund verliert es dreimal wieder. Franz I., der es zweimalerobert , wird eben so oft wieder vertrieben ; er geriithendlich , da er das Heer durch Absendung einer Schaargegen Neapel geschwächt hatte und eigensinnig auf derBelagerung vou Pavia bebarrte , in Gefangenschaft, undseine ganze Macht mit Lautrec geht vor dieser Stadt zuGrunde. M ie viel Menschen , wie viele Schätze hat dasLand jenseits der Gebirge verschlungen ! Diese Ansprücheauf Italien, wie viel Unheil brachten sie über Frankreich;doch war , was diesem Ucbel Einhalt tliat, noch verderb-licher ; wir meinen die furchtbaren Religionskriege : dieFranzosen vergassen Italien , aber um sich auf eignemBoden zu zerfleischen.

Hauptschlachten. — Bei Fornuovo, Seminara, Cerignola,Agnadcllo , Ravenna , wo Gasto von Foix , Herzog vonNemours , umkommt , Novara , Marignano , Bicocco,Pavia , wo Franz I. gefangen wird , und Cerisole.

Hauptpersonen. — Auf französischer Seite : Aubigny,Gasto von Foix , Bayard , Trivulcio , La Palice , La Tri-mouille, Bonnivet, Lautrec, Pons de las Cases , Doria,Montluc , der Herzog von Enghien und der Admiral( liabot-Brion, durch seine Kriegstliaten in Italien und seineI ngnade am Hofe bekannt , wo er durch die Ränke desKanzlers Poyet zur Entsetzung verurtbeilt wurde. Obschoner augenblicklich wieder Genugthuung erhielt, unterlagdennoch sein vom Grain untergrabenes Lehen.

Auf spanischer Seite : Anton von Leva , Gonsalvo vonCordova, mit dem Beinamen der grosse Feldherr, Pescara,Lannoy, der empörte Connetabic von Bourbon , PlnlibertPrinz von Orauien.

Folgen. — Zuerst Sieg und Ruhm , dann Niederlagenund Unglück.

Von diesem schnellen M eclisel des Glücks rührt wohldie so lange im Ansehen gebliebene, nun aber so "völligwiderlegte Meinung , als sey es den Franzosen eben soleicht, Italien zu erobern , als unmöglich , sich darin zuerhalten. Das Clima hat sich doch seitdem nicht geändert,und an Tapferkeit fehlte es auch damals nicht; aber dieTruppen hatten hei weitem nii lit die heutige Kriegszucht,und ihre Feldherrn nicht das Talent der jetzigen.

Bürgerkriege unter Johann und Carl V.über 10 Jahre lang.

Carl der Schlechte , die Jacquerie.

Ursachen. — Johanns Fehler und Miss-geschick , die Schlechtigkeit des Königs vonNavarra, derDrufkdes Volks, und Marcelsund Le Coqs aufrührerische Plane.

Begebenheiten. — Carl von Evreux, einPrinz vom Blut und König vou Navarra,mit dem Beinamen der Schlechte , begibtmit allen Eigenschaften , die einen Bösen fürdie Gesellschaft verderblich machen , botseine ganze Kunst auf, Unruhen zu erregenund sic zu seinem Vortheil zu benutzen. Daer nicht blos grosse Güter , sondern selbst,gegen das salische Gesetz, das Recht auf dieKrone in Anspruch nahm , verband er sichmit den Engländern , die den König Johanngefangen nahmen , und unterstützte die wil-den Projeetc Marcels uud Le Coqs, die Parisaufwiegelten ; auch die berüchtigte Jacque-rie , der Bauernanfrulir , war sein Merk;Erpressungen aller Art während dem anar-chischen Zustand hatten diese Menschen aufsäusserstc gebracht; sie empörten sich überallund machten nieder was ihnen in den M'egkam , bis sie selbst endlich ein gleichesSchicksal erfuhren.

Man denke sich die Leiden eines zu glei-cher Zeit den Gräueln der Burgerunruhenund der Verwüstung eines auswärtigenKriegs Preis gegebenen Landes , das Elendeiner Staatsgesellscliaft ohne Schutz , ohneGesetze, ohne Verteidigung und ohne Ge-rechtigkeit ! So war Frankreich über zehnJahre lang, als endlich die GeschicklichkeitCarls V. Rettung brachte. Er vertrieb dieEngländer , bändigte den König von Na-varra , beruhigte die Völker und reinigtedas Reich von jenen schwarzen Banden, densogenannten grossen Compagnien. Dafürwurde er auch der ff eise genannt ; dasdankbare Vaterland gal) ihm diesen schönenNamen zum besten Beweis , dass ein Reichwiederherstellen nicht minder glorreich sev,als eines erobern.

Hauptpersonen. — Auf der Seite der Auf-wiegler : Carl der Schlechte , König vonNavarra; Marcel, Vorsteher der Kaufmann-schaft; Le Coq, Bischof von Laon.

Auf der Seite des Königs: der ConnetableCarl de la Cerda ; die Marschälle von Nor-mandie und Champagne ; Johann Maillard,durch dessen treuen Mutli Marcel fiel undder Aufruhr gedämpft wurde.

Bürgerkriege unter Carl VI., die burglndischeund die orleans’sche Partei.

Ein Zeitraum von 20 Jahren.

Ursachen. — Das traurigste Zusammentreffen vonUmständen uud Personen ; die Geistesverwirrung desKönigs ; die Verkehrtheit seiner Gemahlin Isabelledie Verdorbenheit seines Bruders des Herzogs voiOrleans ; die Bosheit seines Vetters des Herzogs voiBurgund , und die Jugend des Dauphin.

Begebenheiten. — Carl VI. fällt in M ahusinn , undder Herzog von Orleans bemächtigt sich der Regent-schaft ; seine Gelderpressungen , sein schamlosesLeben mit der Königin machen ihn zum Gegenstandder öffentlichen Verwünschung , und der allgemeineHass, den er einflüsst, macht seinen geseliworneuFeind, den eben so lasterhaften, aber klügern Herzogvon Burgund , Johann ohne Furcht, zum Abgott desVolks. Dieser, um seines Streiches sicher zu seyn,stellt sich , als wolle er sich versöhnen , und lässt da-bei seinen Gegner ermorden. So beginnt nun jeneeingewurzelte Feindschaft zwischen den beiden Linienvon Orleans und Burgund, welche Frankreich in einMeer von Leiden im Innern, und von Unfällen gegendas Ausland stürzt. Um seinen Vater zu rächen, er-greift derjnnge Herzog von Orleans, des Herzogs vonArmagnac Schwiegersohn , die M affen , und Frank-reich theilt sich in zwei wütliende Parteien. Von allenSeiten würgt man sich unter einander, während dieFremden bei Aziueourt die Existenz des Reichs be-drohen.

Unterdessen schrie die öffentliche Zügellosigkeitder Königin um Rache; man bemächtigt sich im Namender königlichen Partei ihrer Person , sie entkommtaller und kennt von nun an keinMaasmehr, verbindetsich mit ihren bisherigen Feinden , den Burgundern,nimmt den Titel Regeutin an , besetzt Stellen , bildeteinen eignen Hof und setzt ein Parlament ein ; einedoppelte Regierung ist im Reicli und die Verwirrungerreicht den Gipfel. Ein schwacher Schimmer vonPitriotismns versucht umsonst zur Rettung des Vater-lands eine Annäherung zwischen den beiden wüthen-den Parteien , die es zerfleischen, zu bewirken ; esführt nur zu einem neuen, alle Hoffnung zerstörendenVerbrechen. Da mau den Dauphin mit Johann ohneFurcht zusammenbringt, um sich gegen die Engländer

vereinigen, fallt der erste von meuchelmorderischenStreichen. Sein Sohn, von M'nth entflammt, opfert dietheuersten Interessen seinem Durst nach Rache , ruftden König von England zu Hülfe, u nd schliesst gemein-schaftlich mit der abscheulichen Isabelle den berücli-tigteuVertragvonTroies, derden Dauphin ausscliliesstund dem König Heinrich V. die Krone uberträgt. ZumGlück für Hugo Capets Geschlecht stirbt in der Zwi-schenzeit der König von England und bald daraufCarl VI. ; der Dauphin nimmt nun den Königstitel, und M under von Begeisterung , Tapferkeit uudGlück verschaffen ihm sein Königreich wieder.

Religionsunruhen und Kriege,dauern über 100 Jahre ;die Ligue , die Sechzehn etc. etc.

Ursachen. — Die Krankheit derZeit, die durch die Reformen Luthersund Calvins zum Ausbruch kam,und durch den Hang des Volks zumNeuen , durch den Ehrgeiz der (»ros-sen , so wie durch die Schwäche undUnfähigkeit der Regenten befördertwurde.

Begebenheiten. — Von allen inner«Spaltungen, unter denen Frankreichblutete , haben die Religionskriegeam längsten gedauert , am meistenElend erzeugt. Drei Regierungensind ganz davon augefullt, die Er-schütterungen gehen noch durch vierbis fünf andre, und Frankreich ver-sinkt in ein Meer von Leiden undVerbrechen.

Was die Hauptbegebenheiten undPersonen dieses unglücklichen Zeit-raums betrifft, so haben wir sie mitGenauigkeit auf der allgemeinen ge-nealogischen Tafel von Frankreichunter Franz II., Carl IX., Heinrich III.und Ludwig XIII. verzeichnet.

Vor allen andern Epochen der fran-zösischen Geschichte ist diese reichan Lehren , an Anlässen zu tieferBetrachtung. Hier zeigt sich recht,wie gefährlich die Schwäche einesRegenten und die zu grosse Popula-rität eines Unterthanen , wie leichts sey, einen Thron erschüttern, wieschwer , ihn besteigen ; wie manReligion und Volksglück , Alles washeilig ist, als M'crkzeug für die ge-heimen Absichten des Ehrgeizes be-nutzen , ja wie man in die Nothwen-digkeit kommen könne, nach demSiege sich mit dem Feinde abzufin-den , und ilm auf Kosten der eignenFreunde zu entschädigen etc. etc.

Herr Anquetil hat uns eine, mitruhigem Geiste und trefflicher Beur-theilung abgefasste, Geschichte jenermerkwürdigen und schweren Zeit ineiner anziehenden Schreibart gelie-fert.

Unruhen der Fronde.dauern fünf Jahre.

ln unsern Theatern folgtgewöhnlich auf das Trauer-spiel oder ernsthafte Dramanoch ein Lustspiel odereine erheiternde Posse. Soerscheint jetztauf dieLiguodie Fronde. War man dortvom Schauder ergriffen, sokann man sich bei der Letz-tem des Lachens nicht er-wehren; Alles geht hier insKomische über ; die Ver-anlassungen , die Absich-ten, die Mittel, die Verwir-rung und Veränderung derParteien, ja sogar die Ge-fechte.

Hauptbegebenheiten. DasBarricadengefecht, die Ge-fangennehmung der Prin-zen, Mazarini’sFlucht, dieSchlachten bei Bleneau,Etampes und in der PariserVorstadt St. Antoine.

Hauptpersonen. — Ma-zarini, Conde, dieHerzogevon Beaufort , Vendöme,Nemours und Bouillon,Turcnne, der Cardinal vonRetz, dieHerzoge von Lon-gueville , von Chevreuse,Mademoiselle , La Roche-foucauld, der Marschall v.La Motbe etc.

Folgen. — Das ephemereFieber der Fronde wecktealle Keime des Genie’s, undtrug wesentlich zur Ent-wicklung jener Menge vonTalenten bei , die in demschöuen Zeitalter LudwigsXIV. blühten.

ARTOIS. Siebe das Nähere weiter Rechts.

Aelteres Haus ANJOU.

ARTOIS.

Ludwig d. H3 Heiliggesprochen 1297.

vor Tunis i270-^Philipp, alt.Bruder^Robert,Stammvater^Alph. Graf v. Poitiers-j- 1271. Gem.Ä

. - ■ - - -T

Margarethe von Provence -j- 1295.

Ludwig d. H. -j- mit $ des Hauses Artois.9J. vor sein. \ater.*f Siehe d. weit. Ausf.

[Carl, Stammvater desÄIsabelle 1269. *m. VKlosterfrau . stif- *

'die Erbin v. Toulouse -j- 1271. Durch J altern Hauses Anfou.diese Heir. erhielt d. König Toulouse.%*AV<?/ie die weitere Ausf.

Klosterfrau . stif-tet Longchamp.

"T*

BOURBON.

l 3 : ;L

Philipp III. , der Kulme\ a. Isabelle von Arragonienb. Marie von Brabant -j- i 32

e . -J- 1285 ^Ludwig, der älteste^Johann , Tristan , -j- 1270. QPctcr Graf von Alencon.Alsabelle-J- 1271. Dem Kon.v.Navarra verm.AAgnese -{- 1327. ^Robert , Stainmviien 1271. v. Allen, mit 16 i.**Yolanthe, Erbin von Never ^Johanne von Chdtillon, ^Bianca -{- i 320 . Dem Ferd. de la Cerda. * RobertII. Herzog * des Hauses Bourl

vor seinem Vater. wied. verm. in. d. Gr. v. Fland. Gräfin vou Blois.

ater *Bourbon. *

Margarethe -f- 1271. Dein Herz. v. Brabant, von Burgund. **Siehe die weitere Ausf *

KOF.NIGTJCTIE LINIE DER VALOIS

mit ihren verschiedenen Zweigen.

14Philipp IV., der Schöne , -|-i3i4.

23 Johanne, Erbin von Navarra und Champagne , -{- i 3 o 4

1 1 1

0 «. Ludwig, Philipps älterer Bruder , stirhtAÄ. Margaretha-^- 1317. A b. ßlanea -j- i 3 o 5 .

vor seinem Vater, 1276, beiläufig 7 J. alt. ’ EduardI., König von England. ^ Ru’

' Rudolph von Oestreieh.

l 5 .: ;

!L-; Ludwig X., der Zänker, -J- i3i6.3 a. Margarethe von Burgund i 3 l 5 .1 b. Clement, von Ungarn -J- i328.

h-

Isabelle-j- i357- In der Geschichte der englischen fjfcv; Philipp V., der Lange , -f- i 322 .Unruhen berufen. £3 Johanne, Erbin von Artois und Frauche- \

Eduard II., stirbt in der Gefangenschaft 1327.

Cointe, -j- 1329.

16 A a. Johanne, Erbin von.v^> i. Johann, \ ^Eduard III., König vou * AJohan

Y Navarra, -j- i 349 - 23 posthum. * Engl., macht auf Frank- * ^Comte , -J- 1347 ohne Nachk., und diese,

$ Philipp von Evreux. « J- i 3 i 6 .

I Siehe die allg. gen. 8Tage alt. J* Tafel von Frankreich. '

reich Anspruch , und {nimmt den Titel Kön. v. ;Fraukr. an, den Georg III ;i8oi wieder aufgibt. '

Erbin von Artois uud Franche-AMargarethe -{- i382.

'y*Der Graf v. Flandern,Länder gehen durch der Schwester Erb- bei Crecy getodtet.recht an das Haus Flandern über. Isabelle init dem Dau-

Odo IV. , Herzog v. Burgund, i 349 - P^in von Viennois.

c;Carl IV., der Schöne, -J- i328. \

J Bianca von Franche-Comte ^ O. Nachk. *Marie von Luxemburg O. N. I

Johanne von Evreux -J- 1370. \

A Bianca , postli. -j- 1392. \

* Philipp, Herzog von Orleans, Sohn Phi- \lipps v. Valois , stirbt ohne Kinder 1370. \

a. Carl, Graf von Valois. Der Papst belelmt ihn 1283 mit dem Königreich Arragon , worauf er 1290 verzieht«; er erhalt dagegen Maine und Anjou von Carl von Anjou , dessen Tochter er heirathet, und nimmt endlich den TitelKaiser von Constantinopel, wegen den Auspriiehen seiner zweiten Gemahlin , an. Der Papst gibt ihm den TitelVertlieidiger und Vicar des heiligen Stuhls , uud macht ihm Hoffnung , ihn zum Kaiser wählen zu machen.a. Margarethe von Anjou-Sicilien -j- 121)9. Catherine von Courtenay dp- i3o 7- c. Math, von Chdtillon St. Paul-L- i 358 .

ALENCON.

T“

3 : a. Philipp VI. von Valois -{- i 35 o. Äa. Isabelle -J- i 3 og.Aa. Johanne-j- i 352 .A«. Margar. -|- i 34 2./0). Cath.-j- i 346 -Ä^- Johanne -}- i 36 t.A c. Maria Äc. Isabelle Ar. Bianca, ; Carl, Graf von Alencon , bei Crecy , als Be-

1348. ^VJohann III. , H er-'* ff ilhelm I. , Graf '''Guy von Chatilion x 1 * Tit. Katrin vony^Robert von Artois,* -j- i 328 . V _J_ £ V _j_ 134g. •

1 a. Johanne von Burgund ]b. Bianca von Evreux , die schönstePrinzessin der dam. Zeit, -f- 1398.

Johann Hl.zog von Bretagne.: 34 i.

1

\<-a. Johann II., der Gute, stirbt in de:5 Gefangenschaft zu London i 364 -Bona von Luxembuig i 349 -Johanne Gräfin von Auvergne ,

-j- i 36 o ohne Nachkommen.

Philip]:

'v. Orleans, -{-13Bianca , TochterCarls des Schöuen

+ i3 9 2 -

von Hennegau uudHolland, -J- i337-

a. Johanne d.M'eisse-}- 1371 als BrautJohanns von Arra-gonien.

Graf von Blois. Ausdieser Ehe stammteder berühmte Carlvon Blois, der fürd. Recht seiner Frauau f das Herzogthum Acliaia, -j- i 332 ,Bretagne stritt undbei Auray 1364 umkam.

Siehe die Linie Dreux.

36 'J.A c. M

Tit. Katrin von Y, Robert von Artois,* -j- 1Constaatinopel Graf v. Bcaumont-dureb ilfe Mut- le- Roger, bringtter. Frankreich viel

Philipp t. Anjou- Schaden,^ 1)^3.

Sicilien, Fürst v. Isabelle -J- i 3 »g,Aebtissin vou Fou-tevrault.

EVREUX.

l>. Ludwig, Graf v. Evreux , zum ( Mehrere Könige von Navarra stammten aus diesem Hause. \Pair ernannt i3i6, -j- 1319. j Einer von ihnen ward durch seinen bösen Charakter die \Margarethe von Artois iii r. ( Geisscl Frankreichs , seiner Nachbarn und seiner Familie. '

+ i 328 .Carl vonAnjou-Sicilien ,+ i 328 .

+

Peter I.,Herzog v.Bourbon,bei Poi-tiers i356getodtet.

fehlshaber des Vortrabs , erschlagen, i 346 . \

Carl IV., l Johanna Von Joigny -{- i 336 ohne Nachkommen. •Kaiser, • Maria von Spanien La Cerda -4- i36q. *

+ i 3 7 8 . : k- x -—X

* £Carl , wird^Peter , den Eng- 0 Robert , Graf •

Jüng. HAUS ANJOU.

BERRY.

Mönch,-Li 3 , 5 .Philipp,Cardinal,+

Jüngeres HAUS BURGUND.

Carl V., der M eise, der eigentliche M iederhersteller des Reichs, -j- i 38 o.AJobanne -j- 1373. AMarie 1404. AMargarcthe, Kloster-A 1

23 Johanne von Bourbon ^ 1377. Von ihrem Gemahl zur Regentin ernannt. Ihr * a. Heinrich v. Biabant i 349 - Äoier/ /. , Herzog^frau zu Poissi , -J- V,

I Tod war ein Unglück ; denn ihre M eisheit hätte das Uuheil abgewendet, b. Carl der Schlechte, König von von Bar i 364 » i 352 .

welebes durch die Geistesverwirrung ihres Sohnes über Frankreich kam. Sie Navarra, i 386 .hatte neun Kinder.

1 ^Carl VI. -}- 1422. Fällt in Geistesverw. i392,ACath. -j- i 388 . I23 und gelangt nie wieder zur völligen Vernunft. * Joh. v. Berri,\Isabelle von Baiem , die Schande ihres Jahr- Graf v. Mont- *hund., die Geissei Frankreichs,-}- i 435 . 12 K. pensier. •

++ 4 'Odetlev. Champdivers, gen. d. kl. Königin. •

19;

Jsabelle-j--1372. ;

Johann Gal. Visconti, \erster Herzog v. Mai- ;land. ]

£ : CarlVII. -j- 1461. 2 alt. Brüder Alsab.* starben o. N. mit 19 Jahren.

Marie von Anjou-j- i 463 . 12 K.♦♦♦Die liebenswürdige schöneAgnes Sorel, Herrin v. Beaute,-{- i 45 o.

-J- 1409.A CatherineRichard II.* -{-

Johanne-p 14-33Herz. v. Bretag.Michel.-j- 1422.Herz. v. Burg.

438 . :a. Heinr. V *K. v. Engl. *b. Ov en *Tudor. *

LudwigXI. 4+ i 483 . ■Margar. vonSchottland,-|-o. Nachk.Charlotte v.Savoyen , -4-i 483 .

|Carl 1472,A.

1 wie man <?lan h. V.;

4 Prinzessin«.,A 3 Töchter der)

eYA

ORLEANS

Ludwig, auf Geheiss seines Vetters, des Herzogs v. Burgund, ermordet 1407. Er war * AValent.-j- 1408.schön uud geistreich , aber ausschweifend , und trug viel zum Unglück Frankreichs * * Ludwig , Herzog vonwälirend der Geistesverwirrung Carls VI. bei. Valent, von Mailand -j- 1408. * Orleans , ihr Vetter , -j-

*+++Maria von Enghien , Gemahlin des Herrn von Cany. \ i 4 ° 7 *

ANGOULEME. :

-♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦' N LONGUEVILLE.

[Johann , Graf von Angouleme, l (^Johann

Carl-|-i 465 , geräthÄMargaretlie, (b. Azincourt in eineV-J- 14(16.2Djähr. Gefang. Richard von

a. Isabelle v.Frankr. Dreux , GrafMittweRicb.il. von Etampes.

b. Marie von Cleve.

) Philipp, {

Graf v. Ver-tus, sein na-türl. Sohnwird 1444enthauptet.

■wiemanglaub-^an die HerzogeX^gnes Sorel.te , durch eine* +v. Bourbonund 4 Die älteste,;

11 <>

Pfirsiche initseiner Gelieb-ten , Colette v.Monsoreau ,vergiftet.

Savoyeian die Grafenvou Charoldsuud von Feixvermählt.

Anna v. Fraukr.AJoh.-|-i 5 o 4 -:£jführt die Regier. ’ Klosterd. zu 24 - l 522 .

Peter v. Bourbon-Beaujeu , Staats-verweser, -}- i5o3.

' Klosterd. zu 1Bourges,nachdem sieLudwig XII.verstossen.

j£;CARL VIII.

3 + Uyü-

■ Anna v. Bre-tagne, wied.

verm. mitLudwig XII.

Charlotte Grä-fin von Maule- ‘vrier, hatte ein \trauriges En- *de. Ihr Gemahl *tödtete sie *mit einem •Dolch, um *ihreUntreue lzu bestrafen *

r 477 - :

:- b. Ludwig XII.

3'-f- i5i5.

Johanne v. Frankr.verst. 1498. O. N.Anna vort Bretagne

+ < 5 x 4 .

Mar. v. Engl. O. N.

O b. Marie, A«. Johanne,

+1493. X+ 1432.

Johann von Der Herzog v.Foix , (jTtki Alencon.v. Etampes. b. Anna, Aeb-tissin von Fou-tevrault.

dia 4 - 1.524. *~ F “T *547. *

ClaudiaFr an:

Renata -f- 1575. *Herz. v. Ferrara. \* Marot war sein \Schreiber. ;

lGasto v. Nemours , berühmt £»durch seine Kriegstliaten u. Iseinen zu frühen Tod mittenim Siege bei Ravenna. SeineSchwester vermählt sieb mitFerdinand von Arragon.

-}- 1467. M ird von seinem Bru- *der nach England als Geissei \ausgeliefert , wo er 32 Jahre \bleibt. *

Margar. v. Rohan -}- nach 1496- \

Graf von Du- Ludwig III

{ |Carl-J- 1495. AJohanne,Luise v. Savoien ,* -{- 1520 .durch ihren Ein-fluss auf die Ge-schäfte berühmt,da die Krone anihren Solin kam.

Carl v. Coe-tivi.

1 Franz , in Allem seinem : :;Vater ähnlich , -f* i 536 , j;mit 19 Jahren, wie manglaubte , vergiftet durchMontecuculi , der hinge-richtet wurde.

S:Heinrich II. -j- i 559- AMagdalene -}- i537- König Jacob f^.^Carl, Herzogvon

\ Die berufene Catherine von 3 /«?-/,Margarethe -}- i 574 - Emmanuel -^Orleans , seinemdicis -^- 1089. 10 Kinder. Plnlibert, Herzog von Sav., + i 58 o. Vater sehr ähu-

♦♦♦♦Z)w/ia von Poitiers , Her- Bei den Festen dieser letzten Ver- lieh, 1 545 anzogiu von Valentinois, ^ 0 . N. mählung fand Heinrich II. seinen der Pest.

Tod.

FranzI.

J CI. vonEleonore, Schwe-ster Carls V.,Mittw. Emanuelsdes Königs vonPortugal, -j-i 558O. N.

**++Franziska v.Foix, Gräfin vouChateaubriant.Lautrec war ihrBruder.

****Heizogin v.Etampes.

4 -1 547 A^ie berühmFrankr. * te

nois, durch seine Dienste11. Kriegsthateu berühmt,+ 1468.

a. Maria Louvet.

b. Maria von Harcourt.

r 1 • tt m • ir 1 . A 2 . IMMld , Ulli II

Ludwig II., Txt. König von S , , * ~ /•

tat 1 l ix 1 5 und dem Grafe

Neapel 11. Arragon. Durchs . r , r ~ r> .

- - 1 - h « J. Maria , mit dem Grajen v. Dunms , ,

Jen von Armagnac verm. ;

_ ,7 , , j j. iixai id , um ut ui uiH/n* v. ±surw ui, .

Ladislaus aus Neapel ver- t ^ > 4 . • , ir .

. . , l , t dem Grafen von Artois u. dem Herzog :

trieben, h- i 4 i q zu Angers. * D

, , 1 Z ' 1 ” . d von Bourbon verm. -t- i 434 - !

1 olanthe v. Arrag.-f- 144 2 - * 1 .

^ ^ ^ ;gute König Re-AMaria -{- i 463 .ÄCarl,

■f 1480 SieheY t Carl VII. [Maine.+1472

Tsabe

“h

Margar. vonSavoyen

1468.

|Dernat -J-Lothringen.

Die Erb. v. Lothrin-gen , das ihr als einMannslelien streitiggemacht wird.

Yolantbe -J-1440.

Hei zog v. Bre-tagne 1400.

Graf von ;

| —

[ Isabeue v. Lu- \xemburg.

I Franz1491- 0 Johanu-f-ii^iAYolanthc , nach

T- * Maria u Rnur-* i

Zieht sich mit dem Her-zog von Orleans , uaeh-inal. Ludwig XII., dersich empört hatte , nachBretagne zurück.

Agnes von Savoyeni 5 o 8 .

Maria v. Bour-bon. Die bei-den Söhne ausdieser Ehe, Jo-hann u. Nico-laus , starben1471 u. i 4 ; 3 .

ihrem Bruderihrem Neffen Er-bin v. Lothring.Vaudenv nt, ihrVetter , der ihrdieses Herzogth.streitig machte.

eliÄMargarctho,uVf. 1482, diein dem Kriegeder beiden Ho-sen eine grosseRolle spielte.Heinrich VI,

237

: Franz II.

[ -}- i56o. \

Maria Stuart,Königin vonSchottl., sie be-gibt sich i 56 iin ihr Köuigr.und wird 1587enthauptet.

v : CArl IX. + /£ 1574. Hinterl. 1: eine Tochter,+ 078.Elisabeth vonOestr. -j- 1592.♦♦♦♦♦♦♦A/artalouchet, nachCarls Tode mit

1

• Heinr. HI. Alsabelle,König vou * -f- i 568 .

Franz Balzac vermählt.

Polen 1573,ermordet1589.Luise vonLothringen-Mercceur,-j- i£oi.

T ~~'~1 T~ , I r

AClaudia, AMagar. 0 Herzog v. 0 Heinrich,ADianaf i 6 kj 0 Heinrich* -j- *575^ 1610. »Alencon, » Gross- ''Sie stift. die £ v. Valois

♦♦♦-^

Nach franz. HerzogGeschieht- Lothring.Schreibern

wäre sie durch Philippliihren Gemahl, wegen ei-ner vermutheten lutrig.mit Don Carlos, vergiftetworden.

Heinr.IV.der sich1600 vonihr schei-det. Siewar dieletzte vond. Valois.

l 58 q

Bewerberum dieKöniginElisabeth.

Von den empörtenBrabüntern zu Hülfegerufen.

Prior undAdmiral ,i 586 ge-tödtet.

ValoisVersöhnung \ S. Remi.

zwischen $ Von ihmHeinrich III. $ stammtu. Heinr. IV. i die be-

a. Horac. 5 rüchtigteFarnese. * de la

b. Franz \ Motlie.Montmorency * t

Margare-the , die dieNovellen ge-schrieben.Man nanntesie zu ihrerZeit d. vierteGrazie, diezehnte Muse

+ i5 49 -

a. Herzog v.Alencon,+ i& 25 .

b. Heinrichvon Albret,Kön. v. Na-varra,dieser Ehestammte die

berühmteJohanne v.Albret,Mut-ter Hein-richs IV.

0 Franz -}- i5i2. M'ird zmn Jjohann, der| ^LudwigHerzog von Longuevill eer-»Jiingste un-ter allen, -J-

nannt i 5 o 5 .

Gern. Francoi.se von Alencon.-j- i 55 o. Wieder verm. mitCarl von Bourbon-Vendöuie.Sie liinterlässt mir eine Toch-ter. -j- i 5 i 5 mit 7 Jahren.

7 -■-

als Cardinali 533 .

_ Claudius, b. 0 Ludwig-|- i 537 .ÄCliarIotte.; »der Schlacht Maria von Guise , V.

von Paviaerschlageni 525 .

17 Jahre alt.

wieder verm. anJacob V., Kön. v.Schottl. Hinterl.1 Sohn. i55i.

+ i3 49-

Herz, vonNemours+ i533.

kämpfte bei Agnadcllound Mariguano ; ward am Tageder Spornschlacht gefangen uudstarb i5i6.

Johanna von Baden-Hochberg, dieihm Neufchätel u. Valangin u. ihre

{ |Carl 1481.«letzter männli-cher Sprossedes Hauses An-jou. Er setztLudwig XI. zuseinemUuiver-salerben ein u.überlässt ilnnalle seineRechte aufItalien.Johanna vonLothringen.

Margaretha v< n Flandern -}- i'jO'j. F.rbu von Flan-dern , Arhü> , Franche-Comte , Never», Rethcl etc.Mittwe Philipps von llouvre.

0 Ludwig l. Ehrgeizig tind^Joh., Herz. v. Berry,-[-*1416. Schwach ; QPhilipp der Kühne-}-1404. Ein tapfern, mächtig!

I raubgierig. Regent i 38 o. * 11 von wenig Fähigkeit. Kr kauft Mont-* | und gewandter Herr.

1 M'ird von Johann v. Neapel t pensier, u. liintcrl. aus seinen Ehen mitzu Hülfe gerufeu , wo er J Joh. v. Armagnac u. Anna r. Bourbon ,

1 384 stirbt. t 1. Johann, Graf v. Montpeusier, verm.

Maiia von Blois -}- 1404. *4 mit Catherine v. Frankr. uud Anna von

t Bourlton. Ohne Na< likonum n. 0 Joliann ohne Furcht, lässt den Hcrzof’YonÄCath.-j-i 4250 Anton 4 -i 4 i 5 bei 0 Philipp ,

Bona , mit dem Herzog von Savoyen * , . ... , 1 n-v ir • 1 ^ * 1 ’

. . ’ _ . 0 *' ■ 1 )r fl.'in« 7 ii Paris ermorden . lind erliilirlT. llerzna atnn Axnuvnirt. Krhf 711 l>Jev»»r

ländern als Geis-» von Perche, *sei überl.-}-i 4 o 4 . -}-1377. |

Maria von Cha~ Johanna v.Ro-\maillart , Erbin han, wied. ver- \von Beaumont im miihlt mit dem \Herz. Maine. Vic.v.Tbouars. \

Dieses Hans brachte eine Reihe von Fürsten hervor, ;die durch ihren Charakter sowohl als durch ihreMaclit \für Frankreich verderblich waren , und selbst da es *erlosch, trat durch Vererbung an das Haus Oestreieh \ein gefälirl. Nachbar u. Nebenbuhler an seine Stelle. I

Orleans zu Parisermorden, und erfulirtY Herzog vondasselbe Schicksal zu Montereau durch Oestreieh.Tanneguy-Duchätel im Jahr 1419* Mar.-j.1428

Margarethe v. Baiem-Hennegau -j- 1 + 23 . Amad. VIII

Aziueourt. ErbtBrabant u. Lim-burg durch seinemütterl. Gross-tante. Heirathet2 Eibtöchter ans

lPliilil.pd.Gute+146;. BringtUnglüAÄ 5 Prinzess. “ÖH'^terlä^tTsüh-i 1über Frankreich , um seinen Vater zu,\dic Herz, von* * . T i ,

rächen ; macht endl. Friede r 435 . ErbOBretag.,Cleve,» n f ’ *‘ ° •

Luxemburg, Brabant, Holland etc.; Bedford,Bour- I _ 42 ": * 1 1 en1,

setzt den goldnen Vlies-Orden ein. bon u. d. Graf.

i m

#C;

Retliel. -}- beiAzint. i 4 i 5 .Bona v. Artois,wied. vermähltmit Ph. d. Sch.

Baiem , Graf *v. Holland.Die berühm-te Jacqueli-ne stammteaus dieserEhe.

Mich. v. Frankr. 4 - 1422. b. Bonav. v. PenthievreArt. -j- 1425. c. Isab. v. Port. 1472. vermählt.

Jacob, v. Baiem.2. Pliil. -j- i 43 o.

O. N.

—♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦*+***'

(|c. Carl d. Verwegene, ein unruhigerGei

m. ! V 1

!arl -{- 1464-O. N.

Joh. -}- 1491- i 4 Jahre nach !Carl dem Verwegenen. Es ist *,zu verwundern , dass er dem \König Ludwig XII. Burgund lnicht bestritt. I

oliann der M'eise, z. Herz.ÄMaria -j- 1418.von Alencon erhoben. BciX ^^* /uon Harcourt.Azinc. 1415 als Befehlsh. Catherine -}- 1462. \des Vortrabs erschlagen.

Marie v. Bret. -}- 1446.

cli 0 Graf von Etampes -{- i 336 . AJohanna -}- 1370. mit Carl IV. dem \7. Maria de la Cerda , hinterl.X^YAoVien. '

OPhilipp -}- i 343 - Durseiue Gemahlin König ^

Navarra. einen Sohn , mit der Tochter * Maria-{-i 335 . mitrf. Herz. v. Brabant. \

Johanna, Tochter Lud- des Herzogs von Eu vermählt. Marg.-j-i 35 o. mit den Grafen von la \wigs X. -}- i 34 g. H“ i 4 oo. Ohne Nachk. Tbnr, von Auvergne und Boulogne. \

| ►Carl der Schlechte,^der über Frankr.«Unglück brachte,

+ i 386 .

Johanna v. Frankr.,Tochter des KönigsJohann, + « 3 7 3 .

a. Graf v. Mortain. \

b. Herz. v. Baiem. \

GrafAMargarethe. * 0 Johann. Sein Todesurtheil i 458 , wegen aufrühr. ;zu Nevers und * IVilhehn v. * Umtrieben zu Gunsten des Dauphin, wird in Ge- {Fängn. verwandelt. Dieser , nach seiner Thron- {besteig. alsLudw. XI., liess ihn in Freiheit setzen. \Er ward 1 474 7ura zweitenmal verurtli. -j- 1476. \Margar. von Armagnac -j- 1473. \

0 Carl der Edle <-}- 1425. Er vor-;tauscht Evreuxgegen Nemoursi 4 o'+.

Eleon. v. Castilien.

iGraf von Lon-ABlanca -}- i 3 g 8 . mit Phil. v. Valois. ^Ludwig v. Na- ;

igueville, X^ ar ^ a “J” i 346 . mit Pet. IV. v. Airag. J varra , Graf v. ;

-{- i 363 . Ä t Agnes, mit dem Grafen von Foix verm. % Beaumont - le-

Jolan. v. Flan- Johanna 4 - i 4 o 3 . mit dem Vicomte von J Roger, binter-i 3 g 4 . Rohan, dem Stammvater der Mont-J lässt einen na- ;

bazon , Guemene und Soubise , verm. * türliclien Sohn ;

+ den Stammva- ;

--y++++++++++++*++++++++++-^ + ter der Grafen ;

, GrafAMaria mit d. Herz. v. Gandiu.fjbLconcl , + V V r V? a * '

. \Jr 1 1 z » ^f..^ ^ 1 ♦ liilieConne-

>rtain,Y.Johanr.a-t- 141". ' Startinjv.der ■* a .. ,

a. Joh. f \, Iler/,, v. Bretagne. J Marquis von ^ a } eS , es ;

b. Heinrich IV., König von $ Cortez, erbl. ♦ m £ reu ** .. a "

1 1 1 ,0 ° 1 », in ♦varrati.Haui»-

Eugland.-r 1413. Marschalle ♦ tep der

i v. Navarra, 4 „

; J tr . j ♦ mont. Partei,

5 d.Häupter d. #

5 r, 1 . + die in der Ge-

> Grammont. 4 . . . .

5 n . • j- • ♦ schichte der4 Partei, die in ^ T . ,

1 1 ♦ Lnruhen von

der Gesell. + ,

'derUnruhcnJ! von Navarra J ruh,nt ^

* berühmt ist. *

^Peter■ v. Mort;

~r *4 *2.

Cathar. vonAlencon -}-1462.

[Robert der Tapfre , fiel beiMansura 1249*

Math, von Brabant Jp- 1288. *

Die meisten Prinzen aus diesem Hause batten einenunglücklichen Tod. Der Rechtsstreit, den diese Familieführte, ist in der französischen Geschichte berühmt.

--

(Robert II., der Gute und Edle, Regent von Neapel 1284« zumABlanca -f- i3ü2.Pair ernannt 1297 , fiel gegen die empörten Flamänder i3o2. * a. Königvon Na-

a. Amic. von Courtenay -}- 127D. b. Agnese von Bourbon -}- 1283. varra. b. Edmundc. Margarethe von Hainault-\- i 342 . von Lancaster.

(Philipp -}- 1298 an den Munden,Aa. Mathilde -J- 1329. Sie ist die Veranlassungdie er bei Furnes erhalten. ''zu dem berühmten Successionsstreit wegen der

Bianca von Bretagne -}- 1327. Grafsch. Artois. Otto v. Franche-Comte -j- 1297.

--\ . ^ .

Erläutemng , die Erb-schaft von Artois undFranche-Comte be-treffend.

(Robert III., Frankreich durch seine/

?AMargaretlie , Johanne, |Zuflucht bei Eduard III. verderb-X-Marie, -|“ i3ii , i3i5, ;

lieh,

Joh. von

i 343 an seinen M uuden. 1Valois- 1- i363.

i 365 .

Mit d. Grafen v. Evreux,Foix und Namur.

--y- ^

0 Job. ohne Land-}-i 386 . 0 Graf v. Longue-ACatbarineErhält die Grafschaft Eu»ville, bei Poitiers'' 4 - i 368 .

nach der Hinrichtung d.Connetable von Eu.Isabelle v. Melun, M itt-we des Grafen v. Dreux,+ i 38 g.

gefangen.

Joh. v. Beaucay.

+

Johann v. Pon-thieu , Graf v.Aumale.

—

\ ^Robert,»-f i 38 7 .

* Johanne von

• Anjou - Du-! razzo.

T I

0 Philipp Graf v. Eu , Cou-AJohanna 1420.netable , von den Türken * Simon v. Thouars,b.Nieopolisgefangeni396. in einem Turnier-j- 1397. am Tage seiner

Maria von Beriy -}- 1434. Vermählung ge-tödtet i 365 .

I | |Renat. -}- 1492. Von Ludw. Xl.ACath. -j- i 5 o 5 .

I zu ewigem Gefangn. verurtbeilt,''Er. von Laval ,

weil er sein Herzogthum dem -j- i 5 oo.

Herzog vou Burgund verkaufenwollte. Carl VIII. setzte ihn wieder in Freiheit. !Margarethe von Lothringen-Vaudemont -|- i 52 i. !

ABlauca , Erbin von Navarra, -}-Y Mart. v. Arrag., Kön. v. Sicil.

* b. Joh.v. Castilien, Kön.v.Arrag,

* Aus dieser Ehe stammte der unglückliche Graf de ta Marche.\ Prinz von Vi^na -{- 1461 , und die nicht Isabelle -j- 1419-

* minder unglückliche Bianca -|- 1464- /oA. v. Armagnac.

- 1441. AJohanna1420. ]

. 4 -x 4 oy.X^ r - v.Foix-\- i 436 . ]* Beatrix-}- 1412. |

(Carl, bei Azincourt gefangen,ABona -}- 1420.'bleibt 23 Jahre lang in derX a - Philipp von

l Gefangenschaft in England,

• und stirbt i4 7 2.

• Johanna v. Saveuse 1449 -

• Helene von Melun -}- 1472.

Burgund,b. Philipp der Gute, Herzogvon Burgund.

Catharine mit Johann vonBourbon-Carency.

; Durch die Tochter; der Mathilde kamen; diese Länder an Phi-1 lipp den Langen, der

• zwei Töchter hinter-

► liess.

• Die ältere brachte’ sie nun an das Hans

► Burgund, nach dessen» Erlöschung siewieder1 an die Naclikommen

• der jüngern zurück-! fielen, die einen Gra-! fen von Flandern ge-! heirathet hatte.

I Die Erbin dieses; Letztem vermählte; sich zuerst mit Philipp| von Rouvre, und spä-; ter mit Philipp dem; Kühnen, aufeinander; folgenden Herzogenvon Burguud.

4 natürl.ÄElisabotli-j-i 483 .ÄCliarlotte-}- i 5 oo. Macht dieberühmt durch seine ehrgeizigen Pläne, 5 v Kinder; Gräfin v. Nevers.[Erbfolge streitig.

HISTORISCHE NOTIZEN VON EINIGEN BERUEHMTEN FAMILIEN.

M r as uns von Raum hier noch übrig bleibt, wollen wir dazu verwenden , von einigen Familien Nachricht zu geben , deren Namen in der französischen Geschichte häufig Vorkommen,weil ihre Glieder grossentheils hohe Stellen bekleidet und bedeutende Rollen gespielt haben , ja zum Tlieil durch Heirathsverbindungen mit dein königlichen Hause in Verwandtschaftkamen. Wir bedauern dabei so sehr beschränkt zu seyn , dass wir nicht mehrere anführen und selbst von den drei hier unten genannten nur eiue Skizze ihrer verschiedenenLinien geben können.

:0;

seine Streitigkeiten mit Ludwig XI. wd » Einige vondurch sein Unglück gegen dieSehweitwr; $ ihnen wur-Bei Nancy 1477 getüdtet. Gern a. CaAt’- \ den dievon Frankr. -}- 1446. b. Isab. v. Bourbc*! Stammväter-j- 1465. c. Margar. v. York Ap- i 5 o 3 . t grosser Fa-

$ milien. ■ •

,b. Marie, Erbin v. unermesslichen Gütern, wird ver- * ihindert, nach Gefallen darüber zu verfug«. Die Stände *von Flandern beinächtigen sich ihrer Person und ver- •

• miihlen sie init dem Prinzen Maxim, a«* Oestreieh. Sie *

; starb 1482 au einem Sturz vom Pferde \

Aus dieser Heirath entstanden die bogen Kriege *

Joh. II., Herzog■. Cleve,-}- 148

Ansprüche auf d. Marquis. Rothe- \ * \ zwischen Frankreich und Oestreieh.

lin (Rötclen) zubrachte , -j- 1045. *.* *.

‘~T~

CLEV.-NEVERS.

^Engelbert v. Cle-ve , dritter Sohn,erbt Nev. durch, seine Mutter. -|-i 5 o 6 .

Charl. v.Bourbon-Vendo/ne-lp-iSio.

Johann v. Albret, Herr v. Or- ;val, Graf v. Dreux, i524. !

0:

Maria , im StreitACharlotte.mit der alten hi-* Odov. Foix ,

0 Carl , erster Prinz vom Blut,AFranc.-f-i 55 o. !•wird nach der Empörung desX a - U er Herzog \

• Herz, von Burgund Connetable; v. Longueville. \\ stirbt 1 520 aus Gram über sein b. Der Herzog \

* feiges Benehmen bei d. Schlacht von Vendome, \\ v. Pavia, wo er den linken Flü- Grossvater \

• gel commandirte. Heinrielis IV. \

* Gern. Margarethe i 549 - Anna i 552 . !

• Schwester von Franz I., wieder Der Marquis v. \

* vermählt init Heinrich v. Albret, Montferrat. \

\ dem Grossvater Heinrichs IV. *

HAUS ROHAN mit seinen Linien.

*

( |Joh., Vicomte v. Rohan, dessen l Mird durch seine zweite HeirathVater Vollzieher des Testaments | ein Enkel v. Ludwig d. Zänker, u.des Herzogs vou Bretagne war. / Schwager des Philipp von Valois,Gern. 1. Die Erbin von Leon. j der Könige v Arragon u. Navarra,2. Johanna von Evreux. ( u. des Grafen v. Foix (N. Evreux).

nie über ihreRechte, vereinigtsie durch die Hei-rath mit ihremNeffen Carl.

Vicomte von *Lautrec.

Aus * { ►Leonor -}- i5 7 3, bei St. Quentiu gefaugen;AFrancoi.se 0 Franz,Stamm-’ kämpft bei Montcontonr. ^T“ }

Franz -}- 1048.

Pflanzt das Haus Longue-ville fort.

Jacqueline von Rohan-Gie-j- i 58 ö.

Maiia von Bourbon St. Paul, M'ittwe derGrafen von Enghien uud vou Nevers ,1601.

24

25

26 ,

Carl Graf von Auvergne , Herzog von An- * ADie berühmte Henriette vongouleme, -j- i 65 o. Berühmt durch seiue * YEmragues folgte der GabrieleRänke gegen Heinrich IV.

a. Charlotte von Montmorency -}- i 636 .

b. Francoise von Maruel -j- 1713, also 140Jahre nach ihrem Schwiegervater Carl IX.

«.Ludwig Emmanuel, Franz-j-1622. ;-j- i 653 . Statthalter in **Luise von La ;der Provence. Chdtre.

Henriette von La Guiche+ 1682. ;

-♦*+♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦-, •

Marie, Erbtochter, Her- 0 Anton Carl, acht *zogin von Angouleme »»erklärt 1667, *j“ •+1696. i-joi. ;

Ludwig von Guise-Loth- •

ringen, Herz. v.Joyeuse. *

-}- i 654 - l

Mit der obigen Maria von Angouleme lerlosch der acht erklärte Zweig , der von *Carl IX. ausging ; der Zweig Longueville, *der vom Herzog von Orleans kam , starb •zehn Jahrespäteraus, und mit ihm alle männ- •liehe Nachkommenschaft der Valois. *

von Estrees als Heinrichs IV.Maitresse, und war, wiemansieht, eine Tochter der MariaTouehet, der Geliebten CarlsIX. Sie war es, die sich das be-kannte Heirathsversprechengebenliess, dasSullyzernich-tete. Durch Launen, Intriguenund durch die Eifersucht, diesie bei der Königin Marie vonMedici erregte , erfüllte sieHeinrichs häusliches Lebenmit Bitterkeit. Im Jahr 1604ward sie überwiesen, im Ein-verständniss mit ihrem Vaterund dem Grafeu v. Auvergne,ihrem Halbbruder, mit denSpaniern unterhandelt zu ha-ben , um Heinricli IV. vomThron zu stossen , und ihrenSolin von ihm , den sie unddie Ihrigen den Dauphin zunennen pflegten , darauf zusetzen. Mehrmals verdanktesie ihre Begnadigung nur derHerzeusschwache des gutenHeinrichs.

Siehe ihre Kinder bei derGenealogie der Bourbons.

(Hein

und Valangin, Graf von Dunois und Tancarville , 1695

Leistete den beiden Heinrich III. u. IV. treue Dieuste gegendie Ligue, und ward durch einen Musketenschuss getüdtet,da man ihm zu Ehren zu Dourlens eine Salve abfeuerte.Catherine von Gonzaga-Nevers 1629.

vater der Mar-Iter Prinz jj quis v. Rotlie-von Conde $ liu, die bis auf-{- i5(>9. *4 unsre Tage4 fortbestanden,

*f Im Jahr 1571 wurden die Herzoge von Longueville 5 und sieb durchvou Carl IX., aus Rücksicht auf ihre Dienste , auf ihre i Heirath mitGeburt und ihre Verbindungen , zu Prinzen vom Blut ^ den Familienerhoben. $ v. Rohan und

| von Cosse

, Herzog von Longueville , Fürst von Neufchatel 0 Franz , Graf von St Paul, AAntoinette, Wittwe Carls v. Gondi, Marq. 4 vngin, Graf von Dunois und Tancarville , i 5 g 5 . -}- i63i. X von Belle - Isle , geht iu ein Kloster zu i

Anna v. Caumont, Marquisevon Fronsac, + 1642.

Ihr einziger Sohn , bei derBelagerung von Montpelliergetodtet 1622.

geht

y Toulouse, -j- 1618. <

Margarethe-}- i(»i 5 unvcrinählt. 4

Eleonore, an Carl von Matignon, Graf v. $

Thorigny, vermählt. £

verschmolzen

haben.

(Heinrich-}-1663. Hauptbevollmächtigter zu Münster, i 65 o mit den Prinzenverhaftet, und im folgenden Jahre wieder in Freiheit gesetzt.a. Aloise von Bourbon-Soissons -j- r 63 7 . b. Anna von Conde -{- 1679 , jenedurch ihre Liel>eshändel und politischen Intriguen so berühmte Prinzessin.Sie brachte ihreu Gemahl in die Fronde , zog den berühmten Herzog von

Rochefoucauld hinein, und verleitete Turenne zur Empörung. Als sie mitihren politischen Ränken nicht mehr weiter konnte , begannen ihrereligiösen zu Gunsten der Jpnsenisten ; sie hatte sich nach Port-Rovaldes Chanips zurückgezogen , wo sich ein Aruaud , Nicole , Sacy u. s.um sie versammelten.

A«. Maria -{- 1707. Heirathet den Herzog von Nemours -}- i 65 g. (

Y,ßei einer ausserordenllicheu Anhänglichkeit an die Familie traf«sie der Schmerz, sich als die Letzte dies Hauses zu erblicken.Nach dem Tod ihres Bruders, des Grafen von St. Paul, bewirktesie, mit grosser Schwierigkeit, die Aeehligung seines naturliclienSohnes , und da auch dieser starb , des Chevalier von Soissous,ihres Vetters, dem sie alle ihre Güter /«sicherte und die Hand derTochter des Marschalls von Luxemburg verschallte. Die einzigeTochter aus dieser Ehe brachte die ungeheuren Güter des HausesLongueville in die Familie Luynes. Nach dem Tod der Herzoginvon Nemours entschieden sich Neufchatel u. Valengiu, auf die sichviele Ansprüche erhoben , zu Gunsten des Königs von Preusseu.

)b. Johann, Abt, und Hcr- 0 A. Carl-Paris, Graf von St. Paul, kam durch seine■zog von Longueville, -{- $ Unvorsichtigkeit bei dem berühmten Rheiuübergung1694* UeberseineErbfolge \ 167211111. Er war erst 24 Jahre alt, vielversprechendentstand ein grosser Rechts- $ und auf dem Punkte, König von Polen zu werden.

■ J Da seine Mutter , wälirend der Belagerung von Paris

streit, weil er zwei Testamente , das eine zu Gun- \ 1648, um sich populär zu machen, ihre Niederkunftsten des Prinzen Conti, das $ iu dem Rathhaus hielt, ward er von dem städtischenandre zu Gunsten seiner *, Magistrat über die Taufe gehoben , und erhielt daherSchwester , der Herzogin 4 den Namen Carl -Paris. Er hinterliess einen natürli-von Nemours , gemacht / eben Sohn, dein seiue Tante zur Legitimation verhalf,batte. Letztere trug den / der aber bei der Belagerung vou Philippsburg umkain.Sieg davon. """T *^38 ohne Nachkommen.

HISTORISCHE GENEALOGIE DES HAUSES LONGUEVILLE.

0 Carl, stirbt im Gelang«, im Louvre i;>2i.^Ludwig , Graf v. Anierrc , -}- i 545 .Er batte sieh mit seiner Vcrwamltin Ma-—*Catharine von Anibw *, Herrin vonria , Erbin von Rothel , vermählt , mit Chaumout.welcher Erbstreitigkeiten bestanden.

Siehe rechts.

0 Franz -j- i 56 r. Ludwig XII. erhobwegen ihm Nevers i 5 o 5 zu einemPair-Her/.ogthum.

Margarethe von Bourbon - Vendome-j- i 58 y.

Der erste fremde Prim.^w zum Pair er-nanntworden. Johann II.Herz. v. Bretagnewar der erste Prinz TomBlut , der dieseWürde 121)7 , und Anna*»u Montmorencyder erste Edelmann , derüe i 55 i erhielt.

r Am Hofe pflegte man sie die drei Grazien » nennen. Die^Geschichte der ältesten liegt dem historischen Roman von derPrinzessin von Cleve zum Grunde.

(Franz , beiDreux durch■einen Pistolen-schuss getüdtet

x 56 a.

Jacob i 544 -GONZAGA-

0

lleve , Herzogin vonj\cath-^-*6J 3 .AMaria.Iwö _L,rt,w VAlsWtnredes ^ Prinz

,Henriette von (

Nevers und Retliel, -}- 1601.

Ludw. v. Gonzaga , Prinz v. Mantua,dritter Sohn , leistet Heinrich IV.grosse Dienste , und stirbt i 5 g 5 ausGram über einige harte Worte , dieer an ihn richtete.

NEVERS.

'AlsAVitt* e(J es'

PrinUft'Fon-

lier beiratlietsie

den Hen. vonGuise, -fi588.

[Carl -{- 1637. Erbt das HerzogthumMantua , und erhält sich mit Hülfe Lud-wigs XIII. gegen den Kaiser , den Kö-nig vou Spanien und den Herzog vonSavoyen im Besitz.

Cath., Erb. v. Maienne,-}- 1618. Heinr.

IV. bewarb sich vergeh, um ihre Liebe. \ herausgeg.

Sehr intercss.ACatl)Memoiren ■von*.H vdies. Zeit wur-den v.Goniber-villeunterdeinNamen Nevefs

^ Catli —«629

.1Mgue-9 5 .

Hcnr.^&nIltrJ* *>n

1+1621.

Carl -j- i63iMaria von Mantuaseine Base.

“T

-og

+ i 63 x.

Luise + i66:.AAni«r«68-l-

Prinz vonConde.Heinr. III.liebte sieum d.Zeitseiner Ab-reise nachPolenleiden-schaftliehNach sei-ner Rück-kehrglaubte*nau,da^s.er ihreHeirathwürde

( ^Carl III. -j- i 665 . AEleonore-}-Isab. Clara v. Oestr.* KF*rsf

^Ferdinand, Her-Ä;

,»zog v. Maienne,^ Heirathet die - , .

beiden Brüder G««<i” ei nen zerrneh-Sigismund nnd Vers«* auf ten lassenCasimir, die Nea]>. »achte, um sie ansich auf dem Tfrspr- D » er eh ichen;poln. Throne sem"^“ 1 ^ allem sie1 . , i.:„n wirathp.

folgten

686 .

Kaiser Ferd. III.

»Carl-}-i7o8. DurehAEleon. von Oestr.

'Kaiser Joseph I. in''Wittwe des Kön.die Rciehsaeht erkl. Michael v. Polen, wieder verm.der sein Land in Be- an d. Herz. v. Lothr., an welchessitz nimt u. behält. Haus ihre Rechte auf Mantuaübergeben.

HISTOR. GENEALOGIE DER HÄUSER ChE'EUND GONZAGA - NEVERS.

hielt, hfirathe- starb ei-* te sie Muard, nes plötz-deQ liehen

Churfnrsten Todes imvon Hfalz. Alter vonJahren.

Kaiser- {liche Li- ;xie , aus \der fünf *Kaiser, *vierKöni- •ge , sechs *Königin- *neu etc. •liervorge- *hen. Mar. ;und Bonn, Jdie Gern. ;Carls dos •Schönen *u. Joh. II., ;Kön. von *Frankr., *gehören *zu dieser JLinie: sieendigt m. Jjener Eli- \sab. , der {Erbin von ;Ungarnu. \Böhmen, ;die diese Jbeiden |Königrei- ;che an d.;

Kaiser ;Albrecht ;v. Oestr. ;brachte, ;und so die ;ältere Lu-xemburg.Linie mitdem alt-östreicb.Haus ver-schmolz.

HAUS LUXEMBURG.

; Linie von Ligny.

| Der vierte Abkömmling heirathet| i 35 o Math, von Chatillon , die Er-; bin von St. Paul etc. Aus dieser| Ehe entsprang Valerian III., Con-! netable von *-

Hrrzogl.

Linie.Sie warddurch ei-nen jüng.

Bruderd. KaisersSiegmundgebildet,n. endigte

N. B. Bios zum bessern Verstäudnissder Geschichte, wo man oft entfernten1 Gliedern von der nämlichen FamilieI begegnet , wurde die nebenstehendeTabelle entworfen. Mit Hülfe einer sol-chen Zergliederung lässt sicli sogleichihr Verhältniss zu dem gern. Stamm undzu einzelnen Zweigen erkennen.

; Frankreich, * Linie von St. Paui..

; einerderbe- ! Erwirbt durch Heirath Enghien, Brienne,

; rühmtesten * Rechte auf das Herzogthum Athen ete. Der—Anhänger [ dritte Abkömmling war jener berühmteder Herzoge l Connetable von St. Paul, der unter Luljhv. Burgünd l wigXI. enthauptet wurde. Seine Gemahlinin den zer- *, war Johanna ;- v

Erbin von *Luxemb. *Gemahlin *Antons v. *Burgund ,\von dem \sie keine |Kinder \bekam; |auch von J

nicht ohneVerdacht ge-gen Cath. y.Medicis.

fleischenden l von Bar , die ;. Partei-Krie- l Erbiuv. Marie, ;init Elisa- t gen.Erstarb l Conde , Soiss. ;belli, der ; 1407 , und : etc. Scbwe- ;

seine Nach- ; Stern vou ihm ;kommen- : warenJacqnel. |schaft er- t v. Luxemburg, ;losch ra. sei- l Gemalilin des ;ner Tochter ; Herz, von Bed- ;Johanna, l ford und des ;Gemahlin t Lords Rivers, ;Antons von * Isabelle u. Ca- ;Burgund, *, tharine , Gern,des nänili- : der Herzoge v.dien , der I Anjou uut^von ;später die I Bretagne. MitErbin aus l seiner Enkelinder herzogl. • Maria erloschLinie heira- l seiue Naeh-thete.Er hat- l kommenschaft.te 2 Söhne l Sie verm. siehaus d. ersten : niit Franz GrafEhe, die 0I1- : von Vendöme,ne Nachk. : dem Urgross-starbeu; l vater Heinr. IVdennoch l und brachte soblieben die • St. Paul, Sois-Güter jener • sons, Conde u.beiden Li- *, Lnghien annien in dem * dasHausBour-Hause Bur- * bon.

Linie von Brienne,Durch einen nach-gebornen •-^

-

; Linie von; Martiguks,; durch einen| Bruder des| bcr. Connet.; von St. Paul* gebildet. Sie

Sohn des • Linie v. Piney. I erhält v. CarlConne- 7 Aus d. v. Brienne I v. Anjou die

einem .zweiten *

Gemahl *blieb sie *,kinderlo- *se Wittwe ISie kam *in Händel tmit ihren *Untertha- *nen , und lsu eilte beiPlülipp ldem (iu- *teu Hülfe, *,der ihr im |

Jahr i 443 !

Luxem- l gund.

bürg ab- \ .

kaufte. *

talile gebildet. Sieerloschmit der5 ten oder6ten Ge-neration.Eine vonden Töch-tern ausdieser Li-nie brach-te Brien-ne durchHeirath; au d.llaus; Lomenie,| das noch; heut zu; Tag unter; d. Namen; Brienne; fortbe-; steht.

entstanden. IhrStammv. war be-rühmt als Günstl.u. Gesandter un-ter Heinr. III. u.Heinr.fV.Fürihnward Piney zurmännl. u. weibl.Pairschaft , undTingry zu einemFürstenth. erho-ben. Er batte dieSchwester Hein-richs III., Margar.

; Vieegrafsch| Martiguesin; Provence.

; Der dritteI Abk. erbt; durch seine; Mutter die; Herz. Etani-; pes u. Pcn-; tliievre. Die| Linie er-| lischt m. de: m aria, die

* ihre Giiter

heir. Seine Nach- ;komm, erlosch m. ]seiner Enkelin JMaria, verm. mit |d. Bruder des ;

7 v. Lothring., ge- J dem Herzog’v. Mercceurzubringt.

Durch desLetztem ein-zige Tochter; Conn. v. Luynes, 7 kommt dieungeheureErbsehaftanCaesar, Her-zog v. Ven-dome , dennatürlichenSohn Hein-richs IV.

; 2. ein.Clermont- :

; Tonnerre, dessen {| Tochter das Herz. {; Piney an d. Haus \Montmor. brach- |; te, da sie 1661 den ;; unter d. Nameu ;; Marscliall v. Lu- ;; xemb. berühmten ;| Franz v. Boutte- ;; ville heirathete. |

1. Aeltere l 2. Linie Guemene oder Montbazon,

Linie, * die sieb aus den Kindern der zweiten Elle bildet und von welwird durch * eher alle jetzigen Rohans abstammen. Unter ihren Frauen findendie Kinder * sieb die Namen Duguesclin , die Erbinnen von Montauban,

erster Ehe * Montbazon, ;- N

bis auf die * Rocbefort,die * 4 * Linie Gie.

vierte Gene- \ Namen Rieux, • durch den Marsschall von Gie gebildet. Unter

ration fort- * Laval, Lenon- • ihren Verbindungen finden sich die Namen

geführt.Unter ihrenFrauen fin-den sich dieErbin desberühmtenClisson, undSchwesternnd Töchterder HerzogeBretagne.Man begeg-net hier dieNamenLothringen,Laval, MaiJ-le etc. DerVorletzte v.diesen Ro-hans machtAnspruchauf das Her-zogtli. Bre-tagne, u. er-hält grosse

5. Linie von Frontenay,später Rohan-Chabot.

* court, Schom- • Penlioet, Armagnac , Fronsac , Longueville,borg , de la * Balzac ete. {

Tour d’Auver- * Sieendigtin \gneete. Zu die- • der vierten \ser Linie geliö- ; Generation \ren Ludwig m. ; mit 2 Töeh- !seinem BruderHercules , fürwelche die Pai-rie Montbazonerrichtet wur-de. Die Toch-ter de.» letztemwar die durchihren Geist,durch ihreSchönheit undihren Einflussauf die Gesell,ilirei Zeit be-rühmte Herzo-gin von Che-vreuse. Sie hei-rath. als Witt-we des Conne-

von Roche- \fort , einen JRohan-Gue- !mene heira- ;thet. !

Der erste heirathete die Erbinaus der ältesten Linie. Er kamtern, von de-I bei Pavia um. Der zweite , dernen die alte- l bei Metz erschlagen wordeu,hei-ste, Erbin l rathete die Isabelle von Albret,Grosstante Heinrichs IV., wo-durch die Rohan nahe an denThron von Navarra kamen. Derdritte heirathete die Catharinevon Parthenay, Erbin von Sou-bise, durch ihre Kenntnisse undPoesien beriibmt. Der vierte istder berühmte Herzog von Ro-han , der Held der Familie, dasHaupt der Protestanten unterHercules ge- l Ludwig,XlH., der später denbildet. Seine l Krieg im Veltlin führte. Er kamin Schwaben gegen Johaun vonW erth um , und gab den Vene-tianern seine Waffen. Soubise,von dem in den calvinichen

3. Linie

S o u b

durch

Sohn des

GemahlinRohan-Cha-bot brachte Iihm Soubise 1

Besitzungen. * tablev.Luynes * und Fronte- • Kriegen oft die Rede ist, warDurch seine ! den Herzog v. * nay zu , die l sein Bruder, und von seinerSchwestern I Chevreuse. * unter dem l Schwester rühmt man die Ant-zälilt diese l Der ungliiek- • Namen Ro- l wort, die sie Heinricli IV. gab:Familie eine l liehe Chevalier * han - Rohan ! sie sey zu arm zu seiner Gemali-Grossniutter • de Roban, der * zu Pairien ! lin , und zu gut zu seiner Mai-Franz I. und t *674, wegen • erhoben l tresse. Rohan heirathete eineeine Urur- ! Einverständnis * wurden.Der • Tochter Sully’s und hinterliess

grossmutterHeinr. IV.

Die Linieschliesst mit2 Töchternim.J. i 54 o.Die Eine da-von bringtihr Erbtheiian die LinieFrontenay,die andre andie LinieGuemene.

mit den Hol-ländern , ent- *! Uauptct wor- |! den , war ein JEnkel jenes \; Hercules. Zu || dieser Linie ge- |; hörte auch der ;; Cardinal von ;; Rohan. |

Prinz v. Soubise, der beiRoshachcommandir-te , war derLetzte vondieser Linie.Seine Toch-ter aus ersterEhe war diePrinzessin v.

N. B. Der letzte Grossmei- *ster von Malta , mit Namen IRohan Polduc, warder Letzte *eines Rohanisclien Zweiges, •der sich schon lange getrennt *u. Frankreich wegen einerEmpörung in Bre-tagne unter der Regentschaft verlassen hatte.

nur Margarethe, die Erbin vonRoban , Leon etc., die ihre Gu-ter , ihre Rechte und Namendem Hause Chabot zubraclile.Sie verheiratliete ihre Tochteran einen Rohan aus der alternLinie, und gab ihr die Besitzun-gen von Frontenay und Soubise.

Die Rohan-Chabot sind durchihre Mütter zugleich die Reprä-sentanten der altern und derConde , die • jüngernLiniede»HausesRoban.

aus zweiter !.*.

N. Die Rohan bcsasseu dreiHerzogtümer mit Pairien:

1. Montbazon , im Jahr i 5 y 4zur Pairie erhoben.

2. Rohan, i. J. iöo 3 zur Pairieerh. , die im J. i (>38 erlosch u.i 652 aufs neue errichtet wurde.

3 . Rohan-Rohan oder Soubise,im J. 1714 zur Pairie erhoben.

Ehe eine Fr. !v. Guemene, !Gouvernan- .te der Kin- !

der von !Frankreich. !

HAUS MONTMORENCY mit seinen Linien.

0 Mathias der Grosse , Connetable, -J- i 23 o.

J a. Gertr. von Soissons. b. Die Erbin von Laval.-

0 Johann von Montmorency i 477 -

J a. Die Erbin von Nivelle und Fosseux.b. Die Erbin von Chantilly.

' Enterbt die Kinder erster Ehe,[ weil sie die Partei des Herzogs vonBurg, gegen Ludw. XI. ergriffeu.

Linie

rossEüx.

Enterbt

nach den

Nieder-

landen,

geht eine

Verbiu

düng mit

der Erbin

Wasti

ncsein, u

kehrt f

ter nat

Frank

C

1. Aeltere :

Linie , ge- !nannt Ni- iVELLE. i

Enterbt. \

Sie zieht |nach den |

Niederlan- !den und \wird dort |mit Ehren {u. Gütern 1überhäuft. \

Sie erwirbt 1die Graf- 2schaftHorn 2und endigt 2 reich zu-in der vier- 2 rück, woten Gene- 2 sie in ei-ration auf 2 uer Rei-einehöchst 2 he, durchtragische 2 Kriegs-Weise, in- 2 dieuste,dem der 2 Aeinter u.Graf von 2 EhrenHorn und 2 ausge-seiu Bru- 2 zeiehnc-der, Baron 2 ter, Gc-Mon- 2 schlechtertigny, i 568 2 bisaufun-und i5 7 o, 2 sre Tagewegen den 2 sich fort-in den 2 erhaltenNiederlan- 2 hat. Derden ausge- 2 Zweig v.broehenen 2 Laurcs.se,Unruhen, 2 der nachenthauptet 2 zwei bis ;worden. 2 dreiGene- ;

Linie

W astines

später Ro

Wohnte in

Lin. Bout

den Nie-

tevii.le.

derlanden

Der im I.

erwirbt

1627 we

dort durch

gen einem

Duell ent

Heirath

hauptete

grosse Gu-

Boutteville

bildete die

zäiut mell

dritte Ge-

rere Ritter

neration.

nen Vliess;

vierte

warder be-

Philipp IV

rühmte Sie-

gibt ihnen

b. Fleu-

den Titel

rusu. Stein-

Prinzen

kirchen,

Robeeq.

durch

Diese ra-

milie kehrt

seine Hei

ratli mit

der Erbin

Luxem

bürg Herz.

.Luxemb.

wurde.

Von ihm

stammen

die Mont

morency

die den

Beinamen

Luxem-

burg und

führten.

3. Linie der Herzoge vonMontmorency.

Durch den Sohn aus der zweitenEhe gebildet , der die Erbin vou; Rocliepot , Tliore und Damville; heirathet. Sein SoUu war der be-rühmte Anna , Connetable untervier Königen; der erste Edelmann,der zum Herzog und Pair erhobenwurde. Er fiel bei St. Denis im; Jahr i56 7 , 76 Jahre alt. Von sei-; nen fünf Söhnen heirathet der äl-; teste die natürliche Tochter Hein-; riclis II., Diana ; der zweite ward; Connetable , der dritte Admiral; von Frankreich unter dem Namen; Damville , der vierte , Baron von; Montberon , kam bei Dreux um,

; der fünfte endlich war Gutsherr; von Thore. Der Connetable allein; hinterliess Nachkommenschaft v.

; zwei Frauen.

Ä2 Töcli-42 gegenEnde/^ter der«

des sieb-zehnten 2Jahrhun- 2derls , zur 2Zeit der Er- 2oberung v. 2Artois nach 2Frankreich 2zurück u. 2erlischt 2erst in der 2neuern 2Zeit. 2

►Marsehall ÄCbarlotte,■von Mont-▼ die schönemorency, Prinzessin

ausgezeich-net in allerHinsicht,der letzteHerzog u.Pair diesesNamens,wird zuToulousei 63 a ent-hauptet.Marie, sei-ne Gemah-lin , liessihm einGrabmalzu Moulinserrichten,wo sie nachseiner Hin-richtungins Kloster

g'“S-

Conde ge-nannt ,bringt dieGuter derHerzoge v.Montmor.in jene Fa-milie. IhrGemahlbrachte sienach denNiederlan-den, um sieden Nach-stellungenHeinrichsIV. zu ent-ziehn.

2 Linie Laval.

2 Diese Linie aus2 2ter Ehe nimmt2 den Namen Laval2 an , behält das2 \V append. Mont-2 morency und2 pflanzt sich durch2 eine Menge vou2 Zweigen bis auf2 die neueste Zeit2 fort. Die Haupt-2 linie erlosch mit2 der sechsten Ge-2 neration, da eine2 Tochter den Na-2 men und die Gii-2 ter durch Heirath2 indasHausMont-2 fort brachte. Die2 Nachkommen v.2 Montfort liefern,2 unterandernVer-2 bindungen , die2 Gemahlin eines2 Bourb.-Vendöme2 und die des gu-2 ten Königs Ren£.2 vermählen sich2 mit Töchtern aus2 den Häusern Bre-2 tagne u. Alencon,2 und mit der Titn-2 lar-Erbin v. Nea-2 pel, und vereini-2 gen sich mit dem2 Hanse de la Tri-2 mouille. Unter2 den Laval-Mont-2 morency »welche2 durch jüngere2 Linien fortgesetzt2 wurden, bemerkt2 man einen Mar-2 schall von Frank-2 reich unter Carl2 VII., einen zwei-2 ten unter Hein-2 rieh IV., mit Na-2 men Boisdauphin2 und endlich zwei2 Marschälle v. La-2 val , von denen2 der eine i 7 58 7.2 erblichen Herzog2 erhoben wurde.

N. B. Dieses Haus zählt jetzt, von den Zeiten Hugo Capets an gerechnet, sechs bis sieben und zwanzigGenerationen. Ausser den Hauptlinien, von denen wir oben eine Skizze geliefert, sind eine MengeNebenzweige von ihm ausgegangen, die wir gar nicht erwähnen konnten. Keine Untertlianenfamiliekonnte je eine solche Masse von Verdiensten, von Ehren und Würden aulweisen, wie man sich aus ihrerGeschichte von Desormeaux uberzeugen kanD. Man zählt unter den Montmorency sechs Connetables,zwölf Marschälle , vier Admiräle und eine unzählige Menge von Grosswürdentriigern der Krone, vonRittern des St. Michaels-, des Hosenband-, des heiligen Geist-Ordens und des goldnen Vliesses.

N. B. Die Montmorency bcsassen das Herzogthum Luxemburg , auf dein die Pairswürde ruhte , unddrei Erbherzogthümer : Montmorency, Cbätillon-sur-Loing und Laval, die iu den Jahren 1688, 1696und i 7 58 errichtet worden.

No. X. GENEALOGISCHE ERLAEUTERUNGEN UEBER DIE CAPETINGER, VALOIS etc.

Verleger : Johann Velten in Carlsruhe. — Gedruckt bei G. Braun. 1826.

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