Näh. Untersuchung d. Beweg, u. ihrer Gesetze.
einerlei Richtung behalten, aber mit verwechselten
Geschwin digkeiten.
3) Da es in der Natur weder vollkommen elastischenoch ganz unelastische Körper giebt, so lassen sichdie Gesetze des Stosses, durch Versuche nie mit voll-kommener Genauigkeit nachweisen. Gleiche Ge-schwindigkeiten giebt man hiebei den Körpern da-durch , dafs man sie von gleicher Höhe fallen läfst;ungleiche dadurch, dafs man die Fallhöhen ungleichmacht. — Auch selbst die härtesten Körper sindnoch immer mehr oder weniger elastisch, und än-dern daher ihre Gestalt beim Stosse; es läfst sichdieses an Kugeln nachweisen, die man auf eine mitOel sehr dünn bestrichene Marmorplatte fallen läfst.— Mehrere auffallende Erscheinungen im gemeinenLeben, werden durch die Kenntnifs der Elasticitäterläutert; z. B. der Nutzen eines elastischen Kissensunter einem Ambofs; warum jemand, dessen Leibmit einem grossen Ambosse beschwert ist, wenig vonden Hammerschlägen empfindet, die man auf demAmbofs thut; warum zwei Haare, woraufe in Pfeiffen-stiel oder Stock liegt, nicht zerreissen, wenn der Stieloder Stock mittelst eines heftigen Schlages zerbrochenwird; (jedoch ist die Elasticität im lezteren Fallenicht alleinige Ursache) etc.
§. 44.
Stöfst ein elastischer Körper gegen einefeste unelastische Ebene, oder ein unela-stischer Körper gegen eine elastische Ebeneoder auch ein elastischer Körper gegen eine festeelastische Ebene, in senkrechter 'Richtung,