EINLEITUNG,
I. ABSCHNITT.
ALLGEMEINES VERIIALTNISS DES FORSCHENDENMENSCHEN.
§. I-
Alles Forschen beginnt mb: dem Bewufst&eyn,denn nur sich selbst bewufste Wesen sind derForschung fällig. Sich selbst steht der Menschin dieser Hinsicht gegenüber, in sich unterschei-dend: freies Seyn, und leidendes, beschränktesDaseyn; beide nur relative Gegensätze sind inseiner Persönlichkeit vereint, und mithin zu be-trachten, als Grundverhältnisse Eines Wesens.
Bemerkungen, i) Wir nennen dieses Wesen , zu dessenAnschauung wir nicht unmittelbar gelangen , sonderndurch die in uns liegende Fähigkeit: zu denken undzu wollen: unsere Vernunft oder den mensch-lichen Geist, welchen wir allen Wesen, die eingleiches Verliältnifs besitzen, z. ugestelien und also ne-ben dem eigenen Geiste andere menschliche Gei-