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Einleitung. IV. Abschnitt.
so wird er (wenn kein Hindernifs eintritt) nachderselben Richtung mit der Geschwindigkeit ab*prallen, mit welcher er aufstöfst; stöfst er hin-gegen unter einem schiefen Richtungswin-kel (Angulus directionis) auf die Ebene, sospringt er mit derselben Geschwindigkeit,und unter demselben Winkel wieder zu-rück , unter welchem er aufstiefs.
1) Nur im ersteren obigen Falle wirkt der stossendeKörper mit seiner ganzen Bewegungsgrösse gegen dieEbene; beim schiefen Stosse hingegen, läfst sich dieBewegungsgrösse nach §. 41. N. 2. in die allein wirksamesenkrechte und in die mit der gestossenenEbene parallel laufende (dadurch) unwirksameRichtung zerlegen. So wie sich der Sinus totus zudem Sinus des Richtungswinkels verhält, so verhältsich dann der ganze schiefe Stofs, zu jener allein wirk-samen Richtung. Derselbe Fall wird gegeben seyn,wenn ein senkrechter Stofs (z. B. eine fallende elfen-beinerne Kugel) gegen eine krumme Fläche, z. B.auf eine parabolische, elliptische etc. gerichtet ist.
2) Gesetzt es stosse ein elastischer Körper A (Fig. 3)unter einem spitzigen Winkel BAF, auf eineunbewegliche ebene Fläche FE mit einer Geschwin-keit = BA, so läfst sich diese in die senkrechteBF und in die parallele BN = FA, mit welcherder Körper seine Bewegung längs AE fortsetzen würdezerlegen. Bei dem Apprallen wird daher der Körper,während er die senkrechte Richtung zu verfolgenstrebt, darin von der parallelen gehindert und so zueiner mittleren Pachtung AG getrieben werden. Es