Einleitung. IV. Abschniit.
IOC
einen anderen, der zu ihm dieselben Verhältnissehätte, welche er selbst zum grösseren Körper hat,so -würde dieser dritte bei obigem Stosse eineGeschwindigkeit = ( j ) 2 = erhalten. Wennmithin in einer Reihe aneinander liegender elasti-scher Körper, deren Massen in einer geometrischenProgression fortgehen, im gegenwärtigen Falle alsosich wie 1 : 2 : 4 : 8 • ■ . verhielten, der gröfste anden zunächst kleineren mit einer Geschwindigkeit= 1 anstiesse, so würde, wenn der Körper hun-dert wären, der kleinste und lezte mit einer Ge-schwindigkeit — (|) 99 fortfliegen. Nach Kaest-ners Berechnung (Analyt. Mechanik. 2te Aufl. 1793S. 527) fällt diese Zahl zwischen 2338400000000und 2338500000000. Die erste Kugel brauchte nurmit einer Geschwindigkeit von einem Fusse ineiner Secunde, gegen die zweite zu stossen, umdie lezte mit einer Geschwindigkeit von mehre-ren Millionen Meilen in einer Secunde fort-zuschnellen , mithin würden diese den Weg vonder Erde bis zur Sonne (wozu das Licht 8 Minutenbraucht vergl. §. 34. N. 9.) innerhalb zwei Secun-den fünfmal hin und her machen können. — Beieiner Reihe an einander liegender elastischer Kör-per, mufs jeder zwischen liegende, als gestossenund stossend zugleich angesehen werden, welchessich an den elffenbeinernen Kugeln, die überhauptzu Bestätigung dieser Gesetze durch Versuche die-nen , sehr deutlich wahrnehmen läfst.
d) Bewegen sich zwei elastische Körper nach ei-nerlei Richtung, aber mit verschiedener Geschwin-digkeit, so dafs der eine den anderen einholt, sowerden beide jeder nach dem Zusammenstosse