Näh. Untersuchung d. Beweg. u. ihrer Gesetze. 1.17
gleich elastischen aber ruhenden Körper, so springter mit seiner ganzen Geschwindigkeit zurück; warder ruhende Körper beweglich und von gleicherMasse , so bekommt er die ganze Geschwindig-keit des stossenden und dieser ruht ; C wird indiesem Falle = o werden, und c zu dem Wer-llre von C erhoben. Ist hingegen der ruhende be-wegliche Körper rücksichtlich der Masse mit demstossenden ungleich, so ist die neue Geschwindig-keit des anstossenden zur vorigen wie die Differenzder Massen zu ihrer Summe, und die Geschwin-digkeit des angestossenen, wie die doppelte Massedes anstossenden zu beiden Massen. Gesetzt m seykleiner als M, ruhe und werde von m gestossen,so erhält die Bewegungsgrösse die M an m abgiebt,in m eine stärkere Geschwindigkeit, als sie in Mhatte. Denn da der eine Factor , die Masse in mzu dem die Bewegungsgrösse von M übergeht klei-ner ist, als der Factor des Körpers von welchemsie angelangte, so mufs der andere Factor, die Ge-schwindigkeit um so grösser werden; daher bewegtsich eine kleinere von einer grösseren g e -stossene Masse, vor dieser um so schnel-ler voraus, je grösser die Differenz bei-der Massen ist. Ein merkwürdiges hieher ge-hörendes Beispiel führt Hdygens (in dessen opp.posth. in seinem Werke de motu corporum ex per-cussione) an. Von zwei elastischen Körpern, derenMassen sich wie 2:1 verhalten, ruhe der kleinere,und werde von dem grösseren mit einer Geschwin-digkeit = 1 gestossen; so folgt aus dem obigen,dafs der kleinere mit einer Geschwindigkeit vonfortgehen wird. Berührte nun der kleinere wieder