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am Hofrheater unter Göthe's Direction die Stelle eines Theatersecretarrs. Aufeiner seiner Reisen fand er in Regensburg ein Schristchen: „Das Ende des Räu-berhcmptmanns Rinaldini", in ital. Sprache, bald darauf das „Europäische Jour-nal"' mit einem Aufsätze über ihn; Beides veranlaßte ihn, den „Rinaldini" zuschrei-ben, welcher 1799 zum erstenmal in Leipzig erschien. Dieses Buch fand so allge-mein en Beifall, daß es bald 5 Aufl. erlebte und in Nachdrücken, Auszügen undBert ürzungen, als Schauspiel und in verschiedenen Übersetzungen verwehrt wurde.Von Duperche und Delamarre erschienen 2 franz. Übersetzungen 1800 und 1801zu P aris, von Hinckley eine englische (Lond. 1800). Dann eine russische, dänische,bollä ndische, spanische, polnische, ungarische und italienische. Nachher kam derVers . mit Beibehaltung seiner Theaterstelle als Secrctair an die Bibliothek. SeineLiebe zu der Geschichte, Numismatik, Heraldik und Genealogie, die er immer mitNeig ung betrieb, nahm nun noch mehr zu, und so entstanden, auf Bertuch's Zure-den, die „Curiositäten der phys. - litcr. - artist. - historischen Vor - und Mitwelt rc."(18 11—25,10 Bde., mit Kpfm.). Außerdem schrieb er noch das Journal: „DieVo'ezeit" (4 Bde., Erfurt). Zum Aufseher des großherzogl. Münzcabinets ernannt,ver faßte V. einen Münzcatalog. Zugleich legte er die „Bibliothek des Romantisch-W änderbaren" an, ein Werk, womit er eine große Idee verknüpft hatte, welche erabl r, wegen überhäufter Geschäfte, nicht ausführen konnte; es erschienen nur 2 Bde.13 21 erschien „Thermitonia", eine Sammlung, worin er die Idee zu seinen „Zau-ber romanen" (2 Bde.) mit der des Geisterwesens verwebt hat. Zuletzt arbeitete eran einem Wörterbuche über die deutsche und nordische Mythologie, dessen 1. Bd.18>26 erschien. Außerdem sind von diesem fruchtbaren und vielseitig gebildetenSchriftsteller einzelne Gedichte, zerstreute Aufsätze und Recensionen gedruckt worden.B. starb zu Weimar den 26. Juni 1827, 64 I. alt.