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4 (1830) F bis G
Entstehung
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Faber

dann der allgemeinen Stände. 1789 befand er sich in Paris, wo er am 14. JuliZeug? der Erstürmung der Bastille war. Ais der Krieg mit Östreich ausbrach,war er von allen Verbindungen mit seinem Vaterlande abgeschnitten. Im erstenAufgebot der Nationalfreiwilligen mit begriffen, diente er als gemeiner Soldatunter Lafayelte; unter Dumouriez focht er in der Champagne und in Belgien; erwohnte dem Treffen bei Valmy und der Schlacht bei Jemappe bei. Am 1. März1793 ward sein Corps, das 3. Bataillon von Paris, an der Roer von der Armeedes Prinzen von Koburg überfallen und vernichtet; mit einigen Wenigen blieb erauf dem Schlachtfelds zurück und gcrieth in östr. Gefangenschaft; diese war hartdurch Krankheiten, Märsche und Elend aller Art; durch den Starrsinn desNa-tionalconvents ward sie bis gegen zwei Jahre verlängert. Die Flucht rettete ihnvom Untergänge, der ihm in Ungarn bevorstand. Seine Herkunft war in deröstr. Gefangenschaft, sowie in der franz. Armee Geheimniß geblieben. NachParis unter dem Directorium zurückgekehrt, erhielt er seine Entlassung aus demMilitairdicnste. Er ward daraus bei der Centralverwaltung des Roer-Depart.in Aachen angestellt, nachher mußte er als Commissair der vollziehenden Gewalt imKleveschcn, bei der ersten Organisation des Landes, mitwirken. Hier lernte erdas innere Getriebe der stanz. Staatsverwaltung praktisch kennen. Nach Ruhesich sehnend, gelang es ihm, einen Ruf als Professor der franz. Literatur undSprache an der Centralfchule zu Köln zu erhalten, wo er Wallraf, Daniels, denMathematiker Kramp, den nachher in Moskau verst. Professor Reinhard, Bru-der des nunmehrigen stanz. Gesandten am Bundestage, zu Collegen hatte. MitLetzterm anfangs in Verbindung, nachher allein, schrieb er denBeobachter imNoer-Depart.". Er hatte inzwischen von Köln aus, nicht ohne Gefahr, seineVerbindungen mit seinem Vaterlandc wieder angeknüpft. Gegen Ende 1805 er-hielt er vom Fürsten Czartoryski, damals Curator der Universität Wilna, einenRuf an dieselbe. Dieser litcrarische Ruf war aber bloß ein Verwand; denn beidem russischen Gesandten zu Berlin fand der Berufene die Weisung vor, sich nachPetersburg zu begeben, wo der Fürst, welcher damals das Portefeuille des Mi-nisteriums der auswart. Verhältnisse hatte, ihn bei seinem Ministerium zubrauchen dachte. Anfangs hatte man den Plan, durch ihn einen Anti-Monitemschreiben zu lassen, aber verschiedene Umstände verhinderten die Ausführung.Unabhängig von der Regierung und aus eignen Mitteln benutzte der Zurückge-kehrte seine freien Stunden, um seine Ansichten über das System und den Mann,welche damals die Welt beherrschten, in einem Buche niederzulegen:Motives«ur Uinterieur <Io I» kranos evrite« en 1806" (Petersburg 1807). DerFriede von Tilsit verhinderte die Erscheinung des 2. Theils. Die Verbreitungdieser Schrift durch den Buchhandel ward unmöglich gemacht. Sie ward inLondon, ohne Wissen des Verfassers, u. d. Tit.:Oikrsnäes <l kouapsrte",wieder aufgelegt. In Petersburg gab er 1807 heraus:Observstlons nur I'ar-m«o kr-myaise" (ins Deutsche übers., Königsberg 1808). Bei den verändertenpolitischen Umständen brachte der Vers. außer Dienstthätigkcit mehre Jahre inLiefland, in ländlicher Abgeschiedenheit zu. 1811 ließ er in Petersburg drucken:LaZatelles ou promenaile« <1'un ckesoeuvre". Diese Schrift fand in Frank-reich eine günstige Aufnahme und ward 1812 in Paris nachgedruckt. Eine man-gelhafte, Geist und Ton verfehlende, deutsche Übersetzung erschien in Leipzig.1813 ward der Vers. von der Regierung beauftragt, ein franz. Tagblatt für dasDepart. der auswärt. Angelegenheiten zu gründen; so entstand derOonssrvs-teur impartial", welchen er anfangs selbst schrieb, bald aber seinen Mitarbei-tern zur Fortsetzung überließ, weil andre Arbeiten ihn in Anspruch nahmen.Während des Befreiungskrieges schrieb er:Beiträge zur Charakteristik der stanz.Staatsverfassung und Staatsverwaltung" (st Th., Königsberg 1815). 1816

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