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A« Auch verfehlte diese ganze politische Maaß-A regel des Interim bald ihren Zweck, da der7« brave Churfürst Moritz von Sachsen im Jahrrs;r mit gewafneter Hand den Kaiser über-fiel und durch den Passauischen Vertrag die.. lang ersehnte Gewissensfreyheit errang. Derm Churfürst von Sachsen und der Landgraf vonW Hessen wurden wieder auf freye Füßen gestellt'"r und der zu Augsspurg isss geschlossene form,M liehe Religionsfriede bestättigte den Protestan,D ten in hiesiger Gegend die freie Uebung der Re,G ligion.lr-!,
Die goldenen Tage der Protestanten fien-kck gen wieder an.
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M Im Jülichschen war nun freye Religions-lG Übung, die Protestanten genossen Ruhe undM die Frommen durften Gott nach ihrer WeiseM dienen. Unsere Gegend Kaldenkirchen, Bracht,W Wreil, Tegeln u. s. w. hatten ihre eigene Reli,xsÄ gionslehrer welche in den Häusern predigtenrxch und deutsche Gesänge anstimmten. Deutsch,,«» land war jetzt der Zufluchtsort aller verjagtensrjA und verfolgten aus England und den Nieder,W landen und Frankreich. Die geschicktesten Leute«iB und Künstler und Fabrikanten kamen in dieseB Gegenden, wo Religionsfreyheit herrschte.
Von der nachdrücklichsten Gegenwehr unsererAi Fürsten gezwungen mußte der Kaiser Karl demW ganzen Deutschland die Glaubenssreyheit ange,A deihen laßen, und der neuen Religion eine ru-' hige Uebung versichem; aber in den Niederlan,