Weiber bis zur Entscheidung dieses Conciliumsgelassen wurden. Allen Ständen des Reichs
Catholizismus zur Unterschrift zugesandt undmußte unterschrieben werden.
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ward dieser Zwitter von Protestantismus und
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Mißlicb stand es jetzt um die Reformation,überall ergiengen Verfolgungen und Bedrük-kungen, auch in unserer Gegend sollte es ein-geführt werden. Aber zum Glück hielt derherzog Wilhelm nicht viel darauf. Der Her-zog legte seinen Unterthanen den Kaiser!. Be-fehl vor, aber nach kurzer Ueberlegung war dieAntwort der ProtestantenGebt dem Kaiserrc. rc. Hier ist Gottes Sache. Wir habendie Wahrheit erkannt, die wir bekennen undüber erkannte Wahrheit läßt sich nicht handeln.Also kein Interim ! Seyd ihr aber auch be-reit , antwortete der Hof, alles mit Gleich-muth zu dulden, was die Verachtung des Kai-ser!. Befehls euch zuziehen kann? Lieber allesdulden, antworteten die meisten, als zum Nach-theil göttl. Wahrheit Menschensatzungen fol-gen. Dem Herrn Christus befehlen wir un-se»e Sachen. Wenige Furchtsamere zogensich zurück und unterschieden sich eine Weile vonden übrigen. Die Reformation gieng ohnge-achtet des Interims ihren Gang. Meßopfer,Vigilien, Anrufung der Heiligen, Wallfar-Kn, Weihwasser und andere mißbräuchlichenCeremonien wurden abgeschafr. Das InterimLKeb also hier ohne Kraft, so lange kein bewaf-fneter Zwang zu fürchten war.
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